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Dipl.-Ing. Jörg Bobzin,
Kiel
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Hocheffiziente Elektrische Maschinen
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| Angebot mehrerer grundlegender Neuentwicklungen
zur Lizenznahme Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen und höchstdynamische Antriebe nach dem Luftspulenprinzip Anhand der Hocheffizienten Elektischen Glocken-Scheibenmaschine wird
das Luftspulenprinzip und deren Ausgestaltungsmöglichkeiten als DC-,
EC- Motor und deren hoher Gewinn gegenüber klassischen Glockenmotoren
vorgestellt.
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In den Figuren 1 und 2 sind Konstruktionsbeispiele für eisenlose DC-Glockenläufer zu sehen, deren Wicklung 29 einerseits im Trommelbereich verläuft und sich andererseits der Welle 1 einseitig annähert (Scheibenbereich der Wicklung) und mit dieser verbunden ist. Diese Annäherung passiert in Fig.1 im Bereich des Kommutators 25 mit den Bürsten 26 und in Fig.2 auf der dem Kommutator gegenüberliegenden Seite der Wicklung. Der Luftspalt 4 ist in Abschnitte 4’, 4’’geteilt. Die Welle 1 ist in den Lagern 13 gelagert.


Fig.3 zeigt einen EC-Glockenmotor, bei dem sich die Wicklung 29 einseitig der Welle 1 nähert. Die magnetischen Pole 27 sind fest mit der Welle verbunden und sind rechtwinklig zum Luftspalt (4’,4’) magnetisiert. Die Wicklung 29 ist mit dem Rückschluss 22 außenseitig hinterlegt und im festen Kontakt. Das Magnetfeld wird durch Magnetfeldsensoren 17, die auf der Leiterplatte 35 angebracht sind, sensiert.

Fig.4 zeigt das Prinzip einer Maschine mit einer Wicklung 29 mit beidseitiger Annäherung an die Achse 24. Die Wicklung ist fest mit dem Rückschluss 22 innenseitig verbunden, sowie mit der Hohlachse. Die magnetischen Pole 27 sind außenseitig von der Wicklung angebracht. Eine Ausführung dieser Wicklung wird in Bild 4 gezeigt.

Die Bilder 1 bis 4 zeigen in der oberen Figur jeweils eine herkömmliche Wicklung als Abwicklung, jeweils in unterschiedlichen Wicklungsabmessungen d/C, sowie Spannungen und Drehmomente, die auf die Werte der herkömmlichen Wicklung mit gleichen Abmessungen, gleicher Windungszahl, gleichem Leiterquerschnitt, gleicher Luftspaltbreite, gleicher Luftspaltinduktion und gleicher Polzahl, normiert sind.
Die erfindungsgemäße Wicklung teilt sich jeweils in einen dargestellten Trommel- und Scheibenbereich. Außerdem ist die Wicklungsabmessung d/C einer schematischen Seitenansicht gezeigt.
Eingezeichnet sind die wirksame Leiterfläche 33, die Wicklungsabmessungen d und C, sowie der Strom I mit seiner Richtung. Bei den Wicklungsabmessungen d/c sind gängige Größen gewählt worden. Die Wicklungen in Bild 1-3 sind für die Konstruktionsformen der Fig. 1-3 geeignet. Die Wicklung in Bild 4 gehört zur Konstruktionsform in Fig.4.
In den Bildern 1 bis 4 ist zu sehen, dass im scheibenförmigen Bereich diametral eine Aussparung im wirksamen Polbereich ist, die Platz für Schleifkontakte bietet, die z.B. in Fig.1 in Blickrichtung liegen. Wenn der Platz nicht ausreichend sein sollte können die Leiter auch weniger nah an die Welle gelegt werden, so dass die Aussparung breiter wird, wodurch die Leiter allerdings etwas weniger effektiv werden. Dies wäre sicherlich zu verkraften, wie man anhand der hohen Gewinne in der Spannungs-, Strom-, Leistungs- und Drehmomentzunahme bei gleichzeitiger Minderung oder geringfügiger Erhöhung der Wicklungslänge an den angegebenen Zahlenwerten erkennen kann.
Bild 1 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen Glockenwicklung mit den Abmessungen d/c=1,11 im Vergleich zu einer herkömmlichen Glockenwicklung mit gleichen Abmessungen. Die Werte für Leistung und Drehmoment steigen um 53% gegenüber der herkömmlichen Glockenwicklung. Die Leiterlänge der Wicklung verkürzt sich sogar noch etwa um 3%. Die Wicklung ist in den Konstruktionsformen von Fig.1-3 einsetzbar.

Bild 2 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen Glockenwicklung mit den Abmessungen d/c=0,65 im Vergleich zu einer herkömmlichen Glockenwicklung mit gleichen Abmessungen. Die Werte für Leistung und Drehmoment steigen um ca. 34% gegenüber der herkömmlichen Glockenwicklung. Die Leiterlänge der Wicklung bleibt nahezu gleich lang. Die Wicklung ist in den Konstruktionsformen von Fig.1-3 einsetzbar.

Bild 3 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen Glockenwicklung mit den Abmessungen d/c=0,41 im Vergleich zu einer herkömmlichen Glockenwicklung mit gleichen Abmessungen. Die Werte für Leistung steigen um ca. 49% und für das Drehmoment um ca. 26% gegenüber der herkömmlichen Glockenwicklung. Die Leiterlänge der Wicklung verlängert sich um ca.7%. Die Wicklung ist in den Konstruktionsformen von Fig.1-3 einsetzbar.

Bild 4 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen Trommelwicklung mit beidseitiger Achsannäherung im Vergleich zu einer herkömmlichen Wicklung mit gleichen Abmessungen d/C= 1,11. Der dargestellte Wicklungsverlauf bietet eine Leistungssteigerung von 195% und eine Drehmomentsteigerung von 79,5%, wobei sich die Leiterlänge um 9% verlängert. Die Wicklung ist in der Konstruktionsform von Fig.4 einsetzbar.

Eine beidseitige Wellenannäherung (Fig.4) bei diesen Maschinen bietet
noch weitaus höhere Gewinne bis zu einer Größenordung
um 700%, die bei rechtwinklig zur Bewegungsrichtung liegenden Leitern
im Trommelbereich und einer Leiterführung, wie in den Bildern 1-3
im Scheibenbereich erreicht werden. Unter Trommel-Scheibenmaschine
in den Figuren 7 und 8 sind die Scheibenwicklungsteile so einer Maschine
zu sehen.
Die Luftspaltabschnitte in den Maschinen der Figuren 1 - 4 verlaufen im
Scheibenbereich gleichmäßig, mit der gleichen Luftspaltbreite, wie im
Umfangsbereich. Dieser gleichmäßige Verlauf gilt, wenn die Maschinenfläche
im Umfangsbereich nicht voll mit Leitern belegt ist, so dass keine Überlappungen
im achsnahen Bereich entstehen, wie es z.B. bei den Wicklungen mit separaten
Spulen der Trommel-Scheibenmaschine Fig.1
und der Glocken-Scheibenmaschine Fig.3
der Fall ist.
Werden Gleichstromschrägwicklungen verwendet, deren Wickelschema in den
Bildern 1 - 4 zu sehen sind, werden die Leiter im achsnahen Bereich dicht
nebeneinander liegend in einer Zweischichtwicklung gewickelt. Bei ihrem
Verlauf Richtung Außenradius entstehen Abstände zwischen benachbarten
Leitern, die sich bis zum Umfang der Wicklung vergrößern. Werden die Leiter
im Trommelbereich schräg gewickelt, entsteht eine siebförmige Wicklung,
die den Vorteil hat, dass sie eine sehr gute Kühlung der Leiter gewährleistet.
Gegenüber einer herkömmlichen Glockenwicklung, deren Leiter im Umfangsbereich
dicht nebeneinander liegen, ist die Windungszahl im gleichen Luftspaltbereich
kleiner. Dieser dadurch bedingte Leistungsverlust kann aber durch die
effiziente Wicklungsnutzung der gefalteten Spule, mit der beschriebenen
Leistungssteigerung von ca.50-700%, in Abhängigkeit von der Wickelschemaaufteilung,
der Leiterdichte im Umfangsbereich und dem Maße der Achsannäherung, aufgefangen
werden.
Bringt eine Stirnbereichsnutzung einen Leistungsgewinn von beispielsweise
100%, kann die Windungszahl auf 50% herabgesetzt werden und man erreicht
immer noch die gleiche Leistung, wie die herkömmliche Wicklung. So kann
im Umfangsbereich zwischen benachbarten Leitern entsprechend viel Platz
gelassen werden, was viel Luft für den Stirnbereich schafft, damit dort
eine Zweischichtwicklung gewährleistet ist und zusätzlichen Überlappungen
benachbarter Leiter entstehen.
Vorteilhaft ist es, eine vierpolige Wicklung zu wählen, die im Umfangsbereich
eine Leiterbreite zwischen benachbarten Leitern Platz lässt und die Leiter
im Stirnbereich nur bis auf 50% des zur Verfügung stehenden Radius an
die Achse heran verlaufen. So ist der Umfangsbereich durch die Leiterbelegung
gut genutzt und im Stirnbereich ist eine Zweischichtwicklung gewährleistet.
Will man bei gleicher Umfangsbereichnutzung eine Wickelschemaaufteilung
von 50% des Wickelschemas für den Stirnbereich wählen, wie in den Bildern
1 - 4, bei denen der Leiter bis in Achsnähe verläuft, bekommt man ab dem
halben Radius im achsnahen Bereich Überlappungen benachbarter Leiter.
Dieser Bereich kann dann beispielsweise als Wickelkopf aus dem Magnetfeldbereich
ausgespart werden und nur der äußere halbe Radius wird dann mit Magnetpolen
belegt.
Werden Schrägwicklungen verwendet, deren Leiter dicht nebeneinander liegend
im Trommelbereich gewickelt sind, entstehen Überlappungen im Scheibenbereich,
die den Luftspalt Richtung Achse aufweiten. Um hier dann eine ausreichende
Luftspaltinduktion zu gewährleisten, ist die Höhe der Magnetpole im, sich
der Achse annähernden Luftspaltabschnitt, zu vergrößern.
Eine Gestaltungsvariante ist hier, nur den Außenradius des sich der Achse
annähernden Leiters zu nutzen und ihn mit den Magnetpolen mit der doppelten
Magnethöhe zu versehen.
Weitere Wicklungsvarianten sind unter Glocken-Scheibenmaschine
zu finden.