Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(weitere
Gewinnbeispiele und Informationen zum Luftspulenprinzip (homepage))
Gewinnbeispiel 2:
Hocheffizienter Generator des Luftspulenprinzips zur Batterieladung für
Fahrzeuge oder kleine Windkraftanlagen
Vergleich der erfindungsgemäßen
Doppel-Scheibenmaschine mit einem herkömmlichen Scheibengenerator
zur Batterieladung
Es wurden verschiedene Ausführungen der Doppel-Scheibenmaschine
mit einem herkömmlichen Scheibengenerator zur Batterieladung, der
aus einer eisenlosen Luftspaltwicklung mit beidseitig angebrachten rotierenden
magnetischen Polen besteht, rechnerisch verglichen.
Bei den Vergleichsberechnungen wurden für die Doppel-Scheibenmaschinen
die gleiche Luftspaltbreite, die gleiche Luftspaltinduktion, die gleiche
Leiterdicke und Windungszahl und je nach Maschine der gleiche Wicklungsdurchmesser
angenommen.
Der herkömmliche Scheibengenerator qualitativ
Bild 1 zeigt einen herkömmlichen achtpoligen Scheibengenerator
einer Kleinwindanlage, wobei die eine Hälfte der Scheibenfläche
vier der acht magnetischen Pole zeigt und die andere Hälfte vier
der acht Spulen. Der Wicklungsumfang 4 des herkömmlichen Scheibengenerators
ist zum Vergleich in allen Bildern dargestellt.

Da die herkömmliche Scheibenmaschine die Vergleichsmaschine bildet,
sind hier alle Werte als 100% angenommen. Die Werte der erfindungsgemäßen
Maschinen sind auf diese Werte normiert. Der angegebene Spulenausnutzungsgrad
xSp
einer Spule entspricht:
xSp
= wirksamer Leiter lw
/ gesamter Leiter lges
einer Spule
(näheres zum Spulenausnutzungsgrad siehe Fachaufsatz
2 )
Die erfindungsgemäßen Doppelscheibenmaschinen qualitativ
Bild 2 zeigt eine erfindungsgemäße
Scheibenmaschine, die ähnlich der in Fig.1 und Fig.2 in der Patentanmeldung
gezeigten und auf der Internetseite als Doppel-Scheibenmaschine bezeichnet
ist, wobei die mittlere Rückschlußscheibe genauso dick, wie
die axiale Wicklungsdicke der Generatoren, gewählt wurde. Diese wird
in der Praxis eher dünner ausgeführt.

Die Spulen 3 sind um die Rückschlußscheibe 5 herumgefaltet.
Der Wicklungsumfang 4 und die Polfläche 6 entsprechen der von Bild
1.
Die wirksame Magnetfläche der Maschine von Bild 2 ist doppelt so
groß (200%), wie die vom herkömmlichen Scheibengenerator, da
die Wicklung in zwei Luftspalten verläuft, wobei hier nur einer dargestellt
ist. Die Zahlen beziehen sich aber auf die komplette Maschine. Die Leiterlänge
l nimmt, aufgrund der hohen Effizienz, nur um 49% zu. So
hat die Maschine letztendlich eine Leistungssteigerung von 167,8% und
kommt damit schon auf eine Leistung von 563W gegenüber einer Leistung
von 200W des herkömmlichen Scheibengenerators.
Die Maschine würde so nicht gebaut werden, da aufgrund der fehlenden
Pole im Umfangsbereich noch viel, ideal zur Bewegungsrichtung liegender
Leiter, verloren geht. Obwohl der verlorengegangene Radius sehr klein
ist und nur 1cm beträgt, bringt die Nutzung dieses Leiterbereiches
einen enormen Gewinn, wie aus Bild 3 ersichtlich wird.
Bild 3 Die gezeigte erfindungsgemäße Maschine hat
den gleichen Wicklungsumfang, wie der herkömmliche Scheibengenerator
aus Bild 1. Hier wird der Umfangsbereich der Spulen gemäß der
Fig.1 und Fig.2 in der Patentanmeldung teilweise genutzt, indem der Außendurchmesser
der Pole genauso groß gewählt wurde wie der der Spulen. Auftretende
Streuverluste wurden hier nicht berücksichtigt und werden noch eine
kleine Leistungsminderung verursachen.

Obwohl die gewonnene wirksame Leiterlänge sehr kurz ist (ca.1cm
in jedem Luftspalt), bringt sie aufgrund der hohen Umfangsgeschwindigkeit
eine noch zusätzliche Leistungssteigerung von 169% bzw. 311W gegenüber
der Maschine von Bild 2, so daß diese Maschine insgesamt auf eine
Leistungssteigerung gegenüber des herkömmlichen Scheibengenerators
von 336,9% kommt, und der Generator eine Leistung von 874W hat. Auch die
Ladespannung wird so wesentlich früher erreicht.
Bild 4 zeigt eine erfindungsgemäße
Scheibenmaschine, die darauf ausgelegt ist, die gleiche Leistung des herkömmlichen
Scheibengenerators zu erreichen, mit dem Ziel möglichst am Außendurchmesser
und am Magnetmaterial zu sparen, wobei der achsnahe Bereich der Wicklung
unverändert blieb.

Vergleichsweise wurde der Spulenumfang 4 des herkömmlichen Scheibengenerators
eingezeichnet, wobei die Durchmessereinsparung hier bei 33% liegt und
dies nicht der einzige Gewinn ist. Auch an Leiterlänge wird 6,4%
gespart, sowie an 6,2% Polfläche. Die Werte sind insgesamt noch etwas
besser, da hier die Leistung noch 6,4% erhöht liegt. Neben der wesentlichen
Verkleinerung des Durchmessers ist auch hier der Wirkungsgrad der Maschine
zum herkömmlichen Scheibengenerator erhöht, da der Spulenausnutzungsgrad
auch hier noch um 22,6% gegenüber dem herkömmlichen Scheibengenerator
erhöht liegt.
Zu den Vergleichsberechnungen
Die große Steigerung des Wirkungsgrades ist nicht im einzelnen
aufgeführt, da es der meßtechnischen Ermittlung bedarf. Aber
sie versteht sich von selbst, da alle Komponenten offensichtlich wesentlich
besser ausgenutzt werden und damit unwirksame Leiter nahezu entfallen
und ohmsche Verluste drastisch gemindert sind und Eisenverluste hier völlig
entfallen.
Das relative Maß der Wirkungsgradsteigerung kann aber an der Steigerung
des Spulenausnutzungs-grades xSp
abgelesen werden. Die Wirkungsgradsteigerung ist somit bei einer Spulenkonfiguration
von Bild 3 mit der Steigerung des Spulenausnutzungsgrades von 57,7% am
größten. Eine weitere Erhöhung ist durch die verbesserte
Spulenausnutzung im achsnahen Bereich möglich.
Da im herkömmlichen Scheibengenerator beidseitig der Wicklung magnetische
Pole liegen und in der vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Maschine
nur einseitig, ist die Magnethöhe in jedem Luftspalt der angegebenen
Doppel-Scheibenmaschine zu verdoppeln. Um mit einseitig angebrachten Polen
auf die gleiche Luftspaltinduktion, wie mit beidseitig angebrachten Polen,
zu kommen ist, nach der Dissertation [1] noch 10% der Magnethöhe
auf diese zuzuschlagen. Dieser Zuschlag muß bei dem Magnetbedarf
noch berücksichtigt werden.
Da die Ströme aufgrund der besseren Ausnutzung in den verschiedenen
Modellen variieren, ist dies noch bei der Maschinenauslegung zu berücksichtigen,
in dem größere oder kleinere Leiterquerschnitte gewählt
werden.
Die Verhältnisse der Spulen und magnetischen Pole in Achsnähe
sind in allen Konstruktions-ausführungen der Bilder 1-4 gleich, wobei
hier weitere Verbesserungen möglich sind, die Bestandteil zwei weiterer
Patentanmeldungen sind. Diese Erfindungen wurden aber aus Gründen
der Übersichtlichkeit in den Darstellungen nicht berücksichtigt,
werden anschließend kurz erläutert.
Weitere Patentanmeldungen neben der Internationalen Patentanmeldung:
Die erste Patentanmeldung bezieht sich auf die bessere Leiternutzung
im achsnahen und im Umfangsbereich herkömmlicher Luftspulen und auf
die bessere Leiternutzung im achsnahen Bereich der Luftspulen des Luftspulenprinzips.
Die zweite Patentanmeldung bezieht sich auf eine neue Wickeltechnik,
sowohl von herkömmlichen Luftspulen als auch von den neuen gefalteten
Luftspulen des Luftspulenprinzips, durch die der Ein- und Ausgang der
Luftspule am Außenrand der Spule ansetzen, so dass die üblichen
Leiterführungen über das ganze Spulenbündel hinweg, um
zwei Spulen miteinander zu verbinden, vermieden werden. Beide Erfindungen
bedeuten auch einen Fortschritt für herkömmliche Luftspulen,
was sich aber durch den Einsatz des Luftspulenprinzips weitestgehend erübrigt.
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[1] Lindner Jürgen, "Beitrag zu elektronisch
kommutierten Gleichstromscheibenmotoren mit Seltenerd-Magneten",
Dissertation TU-Berlin 1981
Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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