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Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(weitere
Gewinnbeispiele und Informationen zum Luftspulenprinzip (homepage))
Gewinnbeispiel 3:
Hocheffizienter Kleinmotor nach dem Luftspulenprinzip
Vergleich des erfindungsgemäßen Glocken-Scheibenmotors
mit einem herkömmlichen Glockenmotor mit Schrägwicklung
Herkömmliche Glockenmotoren werden als Klein- und Kleinstantriebe
von ca.1-200W (Fachaufsatz
I, Bild 2) mit einer Schrägwicklung (Fachaufsatz
1, Bild 10) verwendet, die in einem zylindrischen Luftspalt verläuft
.
Die hier vorgestellten erfindungsgemäßen Glocken-Scheibenmotoren
verwenden ebenfalls eine Schrägwicklung, die in einem zylindrischen
Luftspalt und in einem scheibenförmigen Luftspalt, der sich einseitig
der Achse oder Welle annähert, verläuft.
Diese Annäherung kann auf verschiedene konstruktive Weisen geschehen.
Die neuen Konstruktionsformen
In Fig.1 nähert sich die Wicklung im Bereich des Kommutators
25 mit den Bürsten 26 und in Fig.2 auf der dem Kommutator
gegenüberliegenden Seite. Der Luftspalt 4 ist in Abschnitte
4’, 4’’unterteilt. Die Welle 1 ist in den Lagern 13 gelagert.


Fig.3 zeigt einen EC-Glockenmotor, bei dem sich die Wicklung 29 einseitig
der Welle 1 nähert. Die magnetischen Pole 27 sind fest mit der Welle
verbunden und sind rechtwinklig zum Luftspalt (4’,4’) magnetisiert. Die
Wicklung 29 ist mit dem Rückschluss 22 außenseitig hinterlegt
und im festen Kontakt. Das Magnetfeld wird durch Magnetfeldsensoren 17,
die auf der Leiterplatte 35 angebracht sind, sensiert.

Fig.4 zeigt das Prinzip einer Maschine mit einer Wicklung 29 mit
beidseitiger Annäherung an die Achse 24. Die Wicklung ist fest mit
dem Rückschluss 22 innenseitig verbunden, sowie mit der Hohlachse.
Die magnetischen Pole 27 sind außenseitig von der Wicklung angebracht.
Eine Ausführung dieser Wicklung wird in Bild 4 gezeigt.

Die neuen Wicklungen quantitativ
Die Bilder 1 bis 4 zeigen in der oberen Figur jeweils eine herkömmliche
Wicklung als Abwicklung, jeweils in unterschiedlichen Wicklungsabmessungen
d/C, sowie Spannungen und Drehmomente, die auf die Werte der herkömmlichen
Wicklung mit gleichen Abmessungen, gleicher Windungszahl, gleichem Leiterquerschnitt,
gleicher Luftspaltbreite, gleicher Luftspaltinduktion und gleicher Polzahl,
normiert sind.
So sind hier alle Werte der herkömmlichen Scheibenmaschine als 100%
angenommen auf die die Werte der erfindungsgemäßen Maschinen
normiert sind.
Der angegebene Spulenausnutzungsgrad xSp
einer Spule entspricht:
xSp
= wirksamer Leiter lw
/ gesamter Leiter
lges einer Spule
(näheres zum Spulenausnutzungsgrad siehe Fachaufsatz
2 )
Die erfindungsgemäße Wicklung teilt sich jeweils in einen
dargestellten Trommel- und Scheibenbereich. Außerdem ist die Wicklungsabmessung
d/C einer schematischen Seitenansicht gezeigt.
Eingezeichnet sind die wirksame Leiterfläche 33, die Wicklungsabmessungen
d und C, sowie der Strom I mit seiner Richtung. Bei den Wicklungsabmessungen
d/c sind gängige Größen gewählt worden. Die Wicklungen
in Bild 1-3 sind für die Konstruktionsformen der Fig. 1-3 geeignet.
Die Wicklung in Bild 4 gehört zur Konstruktionsform in Fig.4.
In den Bildern 1 bis 4 ist zu sehen, dass im scheibenförmigen Bereich
diametral eine Aussparung im wirksamen Polbereich ist, die Platz für
Schleifkontakte bietet, die z.B. in Fig.1 in Blickrichtung liegen. Wenn
der Platz nicht ausreichend sein sollte können die Leiter auch weniger
nah an die Welle gelegt werden, so dass die Aussparung breiter wird, wodurch
die Leiter allerdings etwas weniger effektiv werden. Dies wäre sicherlich
zu verkraften, wie man anhand der hohen Gewinne in der Spannungs-, Strom-,
Leistungs- und Drehmomentzunahme bei gleichzeitiger Minderung oder geringfügiger
Erhöhung der Wicklungslänge an den angegebenen Zahlenwerten
erkennen kann.
Bild 1 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen
Glockenwicklung mit den Abmessungen d/c=1,11 im Vergleich zu einer herkömmlichen
Glockenwicklung mit gleichen Abmessungen. Die Werte für Leistung
und Drehmoment steigen um 53% gegenüber der herkömmlichen Glockenwicklung.
Die Leiterlänge der Wicklung verkürzt sich sogar noch etwa um
3%. Die Wicklung ist in den Konstruktionsformen von Fig.1-3 einsetzbar.

Bild 2 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen
Glockenwicklung mit den Abmessungen d/c=0,65 im Vergleich zu einer herkömmlichen
Glockenwicklung mit gleichen Abmessungen. Die Werte für Leistung
und Drehmoment steigen um ca. 34% gegenüber der herkömmlichen
Glockenwicklung. Die Leiterlänge der Wicklung bleibt nahezu gleich
lang. Die Wicklung ist in den Konstruktionsformen von Fig.1-3 einsetzbar.

Bild 3 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen
Glockenwicklung mit den Abmessungen d/c=0,41 im Vergleich zu einer herkömmlichen
Glockenwicklung mit gleichen Abmessungen. Die Werte für Leistung
steigen um 49% und für das Drehmoment um ca. 26,7% gegenüber
der herkömmlichen Glockenwicklung. Die Leiterlänge der Wicklung
verlängert sich um ca.7%. Die Wicklung ist in den Konstruktionsformen
von Fig.1-3 einsetzbar.

Bild 4 zeigt die Abwicklung einer erfindungsgemäßen
Trommelwicklung mit beidseitiger Achsannäherung im Vergleich zu einer
herkömmlichen Wicklung mit gleichen Abmessungen d/C= 1,11. Der dargestellte
Wicklungsverlauf bietet eine Leistungssteigerung von 195% und eine Drehmomentsteigerung
von 79,5%, wobei sich die Leiterlänge um 9% verlängert. Die
Wicklung ist in der Konstruktionsform von Fig.4 einsetzbar.

Eine beidseitige Wellenannäherung (Fig.4) bei diesen Maschinen bietet
noch weitaus höhere Leistungsgewinne bis zu einer Größenordung
um 700%, die bei rechtwinklig zur Bewegungsrichtung liegenden Leitern
im Trommelbereich und einer Leiterführung, wie in den Bildern 1-3
im Scheibenbereich erreicht werden.Unter Trommel-Scheibenmaschine in den
Figuren 7 und 8 sind die
Scheibenwicklungsteile so einer Maschine zu sehen.
Die Luftspaltabschnitte in den Maschinen der Figuren 1 - 4 verlaufen im
Scheibenbereich gleichmäßig, mit der gleichen Luftspaltbreite, wie im
Umfangsbereich. Dieser gleichmäßige Verlauf gilt, wenn die Maschinenfläche
im Umfangsbereich nicht voll mit Leitern belegt ist, so dass keine Überlappungen
im achsnahen Bereich entstehen, wie es z.B. bei den Wicklungen mit separaten
Spulen im Fachaufsatz I, Bild
14 und im Fachaufsatz II,
Bild 5 der Fall ist.
Werden Gleichstromschrägwicklungen verwendet, deren Wickelschema in den
Bildern 1 - 4 zu sehen sind, werden die Leiter im achsnahen Bereich dicht
nebeneinander liegend in einer Zweischichtwicklung gewickelt. Bei ihrem
Verlauf Richtung Außenradius entstehen Abstände zwischen benachbarten
Leitern, die sich bis zum Umfang der Wicklung vergrößern. Werden die Leiter
im Trommelbereich schräg gewickelt, entsteht eine siebförmige Wicklung,
die den Vorteil hat, dass sie eine sehr gute Kühlung der Leiter gewährleistet.
Gegenüber einer herkömmlichen Glockenwicklung, deren Leiter im Umfangsbereich
dicht nebeneinander liegen, ist die Windungszahl im gleichen Luftspaltbereich
kleiner. Dieser dadurch bedingte Leistungsverlust kann aber durch die
effiziente Wicklungsnutzung der gefalteten Spule, mit der beschriebenen
Leistungssteigerung von ca.50-700%, in Abhängigkeit von der Wickelschemaaufteilung,
der Leiterdichte im Umfangsbereich und dem Maße der Achsannäherung, aufgefangen
werden.
Bringt eine Stirnbereichsnutzung einen Leistungsgewinn von beispielsweise
100%, kann die Windungszahl auf 50% herabgesetzt werden und man erreicht
immer noch die gleiche Leistung, wie die herkömmliche Wicklung. So kann
im Umfangsbereich zwischen benachbarten Leitern entsprechend viel Platz
gelassen werden, was viel Luft für den Stirnbereich schafft, damit dort
eine Zweischichtwicklung gewährleistet ist und keine zusätzlichen Überlappungen
benachbarter Leiter entstehen.
Vorteilhaft ist es, eine Wicklung zu wählen, die im Umfangsbereich eine
Leiterbreite zwischen benachbarten Leitern Platz lässt und die Leiter
im Stirnbereich nur bis auf 50% des zur Verfügung stehenden Radius an
die Achse heran verlaufen. So ist der Umfangsbereich durch die Leiterbelegung
gut genutzt und im Stirnbereich ist eine Zweischichtwicklung gewährleistet.
Will man bei gleicher Umfangsbereichnutzung eine Wickelschemaaufteilung
von 50% des Wickelschemas für den Stirnbereich wählen, wie in den Bildern
1 - 4, bei denen der Leiter bis in Achsnähe verläuft, bekommt man ab dem
halben Radius im achsnahen Bereich Überlappungen benachbarter Leiter.
Dieser Bereich kann dann beispielsweise als Wickelkopf aus dem Magnetfeldbereich
ausgespart werden und nur der äußere halbe Radius wird dann mit Magnetpolen
belegt.
Werden Schrägwicklungen verwendet, deren Leiter dicht nebeneinander liegend
im Trommelbereich gewickelt sind, entstehen Überlappungen im Scheibenbereich,
die den Luftspalt Richtung Achse aufweiten. Um hier dann eine ausreichende
Luftspaltinduktion zu gewährleisten, ist die Höhe der Magnetpole im, sich
der Achse annähernden Luftspaltabschnitt, zu vergrößern.
Eine Gestaltungsvariante ist hier, nur den Außenradius des sich der Achse
annähernden Leiters zu nutzen und ihn mit den Magnetpolen mit der doppelten
Magnethöhe zu versehen.
Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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