Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Erstes Herstellungsverfahren für Wicklungen
nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8. Deutschen Patentanmeldung DE
10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine erste Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruches 1, ist in Fig.1-49,112 dargestellt
und wird erreicht für eine Einzelspule durch die Wicklung auf einen
Wickelkörper und/oder Wickeldorn mit anschließender Biegung
und/oder Faltung der Spule, mit ihren im späteren Umfangsbereich
der Spule verbundenen Spulenschenkeln, in der späteren Bewegungsrichtung
(des Rotors) der Maschine zu einer in Wickelachsrichtung gesehen allgemeinen
U- oder V-förmigen Spule mit zwei sich der Achse oder Welle annähernden
U- oder V-förmigen Spulenbereichen.
Der Vorteil liegt hier darin, dass die Spule zunächst auf einfache
Weise, ähnlich der herkömmlichen Wicklung, in einer Ebene gewickelt
werden kann und bei der Faltung, auch wenn keine vorbeugenden Maßnahmen
getroffen wurden, die Spulen sich nur im Umfangsbereich sichtbar gegeneinander
verschieben. Im achsnahen Bereich bleibt das Spulenbündel in seiner
kompakten Form erhalten. Damit ist das zweite Problem der Aufgabenstellung
gelöst und zudem eine Herstellungsmethode mit einer einfachen Wickelmethode
gefunden.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
Eine Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante), zweiten, dritten
und vierten Lösung der Aufgabe, wie in Fig.1,2, 5,6 dargestellt,
ist im Patentanspruch 7 angegeben und besteht darin, dass in Wickelachsrichtung
benachbarte Spulenlagen im späteren Umfangsbereich versetzt zueinander
liegen und von Windung zu Windung eine längere Windungslänge
aufweisen, wobei diese Verlängerung die unterschiedlichen Biegeradien
bei der Biegung oder Faltung ausgleicht, so dass im Umfangsbereich nach
der Faltung Fig.5 ein möglichst kompaktes Spulenbündel entsteht,
welches im wesentlichen einen gleichmäßigen Abstand zur Rotationsachse
der Maschine und/oder zum inneren magnetischen Körper hat.
Der Vorteil dieser Weiterbildung ist im Zusammenhang mit der ersten, zweiten,
dritten und vierten Lösung der Aufgabe, dass die Spule im Umfangsbereich
nach der Faltung ein gleichmäßiges Spulenbündel aufweist,
da die unterschiedlichen Windungslängen vor der Faltung bei der Wicklung
berücksichtigt wurden. Damit ist das erste Problem der Faltung in
der Aufgabenstellung gelöst.
Bei einer Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante), zweiten, dritten,
vierten Lösung der Aufgabe, im Patentanspruch 55 angegeben, ist in
Fig.1a-1d, Fig.50a-d teilweise gezeigt und ist der Kern des Wickelkörpers
nicht wie in Fig.1,13,20,27,37,40,43,46 angegeben ein Körper mit
einer schmalen und rechteckigen Querschnittsfläche, sondern hat eine
rechteckige, sechseckige, runde, ovale, ellipsenförmige, rautenförmige
Querschnittsfläche.
Der Vorteil ist, dass dadurch Herstellungsmethoden für die Spulen
der in EP99 08683 angegebenen Konstruktionsformen, wie Trommelwicklungen,
kugelförmige, doppelkegelförmige oder ellipsenförmige Wicklungen
mit beidseitiger U- oder V-förmiger Achsannäherung realisiert
werden.
Die Variation des Grundkörpers um die die Spule oder Wicklung gewickelt
oder gefaltet wird, gilt auch für die Herstellungsverfahren der fünften
bis zwölften Lösung der Aufgabe, so dass nicht nur Doppel-Scheibenwicklungen,
die hier vorwiegend beispielhaft gezeigt werden, mit den erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahren realisiert werden könne, sondern auch: Trommel-Scheibenwicklungen,
das sind Trommelwicklungen mit sich, im Schnitt längs der Achse gesehen,
an die Achse oder Welle rechtwinklig annähernden Wicklungsteilen,
und
Trommel-Kegelwicklungen, das sind Trommelwicklungen mit sich, im Schnitt
längs der Achse gesehen, schräg an die Achse oder Welle annähernden
Wicklungsteilen, und
Doppel-Kegelstumpfwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt
längs der Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich schräg
der Achse oder Welle annähernden, und
Glocken-Scheibenwicklungen, das sind Trommelwicklungen, im Schnitt längs
der Achse gesehen, mit sich einseitig an die Achse oder Welle rechtwinklig
annähernden Wicklungsteilen, und
Glocken-Kegelwicklungen, das sind Trommelwicklungen, im Schnitt längs
der Achse gesehen, mit sich einseitig an die Achse oder Welle schräg
annähernden Wicklungsteilen, und
Kugelwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt längs der
Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich kreisförmig der Achse
oder Welle annähernden, und
Ellipsenwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt längs
der Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich elliptisch der Achse
oder Welle annähernden und diese Wicklungen haben entweder scheiben-
oder trommelförmiges Aussehen.
Eine zweite Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante) und zweiten
Lösung der Aufgabe, ist im Patentanspruch 14 angegeben und wird in
den Figuren 6 bis 12 (34-36,54,70-71,79-84) gezeigt. Sie bezieht sich
auf den Vorgang der Bewicklung des Wickelkörpers. Die Figuren 6-12
zeigen den Wickelraum (Spulenaufnahmebereich) des Wickelkörpers im
Querschnitt gesehen einmal für die späteren achsnahen Bereiche
(in den Figuren unten) und einmal für den späteren Umfangsbereich
der Spule (in den Figuren oben). Hier sind verschiedene Bewicklungsstrategien
angegeben, die eine mehr oder weniger geordnete Wicklung mit unterschiedlichem
Kupferfüllfaktor ermöglichen und bei denen wie in Fig.6b-12b
gezeigt vorzugsweise der Spulenanfang A' und das Spulenende A'' auf einer
Seite, der Außenseite, der späteren Spule liegen, welches ein
unnötiges Queren des gesamten Spulenbündels durch das Spulenende
A'' vermeidet.
Eine Weiterbildung diesbezüglich ist im Patentanspruch 15 angegeben
und in Fig.6-12 gezeigt.
Eine andere Weiterbildung diesbezüglich ist im Patentanspruch 26
angegeben und in Fig.34-36,60-1,70-80 gezeigt.
Die Wicklung der Fig.6,7,8,9,11,12 benötigt dabei zur Leiterführung
Schiebe und/oder Haltevorrichtungen, ähnlich wie sie in Fig.3,14,21,47,51,52,53,54
angegeben sind.
In den Figuren 6-9 werden die Windungen in Spalten gewickelt, wobei die
Windungen exakt übereinander in Spalten liegen. Dies hat den Vorteil,
dass die Breite des Spulenbündels in Faltrichtung bei der Faltung
unverändert bleibt, da die Windungen der Spalten leicht aneinander
vorbei gleiten können.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der zweiten Weiterbildung der ersten
Grundvariante ist, die Spulen der Fig.7,8,9 jeweils als kreiszyklische
Spule (die zwölfte Lösung der Aufgabe) zu wickeln und den Übergangsbereich
in den späteren achsnahen Leiterbereich zu legen. So können
die Leiter im späteren Umfangsbereich sich auf einfache Weise bei
der Biegung oder Faltung gegeneinander verschieben. (keine Figur)
In einer Variante hat die Wickeltechnik der Fig.6 bei einer kreiszyklischen
Wicklung den zusätzlichen Vorteil, dass die Aufweitung des Spulenbündels,
durch das Kreuzen der Spulen im Übergangsbereich, in der Ebene des
Luftspaltes erfolgt, so dass das Spulenbündel in Luftspaltrichtung
gleichmäßig dick ist.
(keine Figur)
In einer anderen Variante ist hier die Anwendung einer kreiszyklischen
Wicklung mit ineinander verzahnten Wicklungslagen von Vorteil, wobei sich
das Spulenbündel in den Umfangsbereichen bei der Biegung oder Faltung
der Spule in Luftspaltebene, durch die Verschiebung der Windungsbögen
gegeneinander in Luftspaltebene, aufweitet.
(keine Figur)
In einer anderen Variante wird diese Aufweitung eines verzahnten Spulenbündels
durch eine Biegung oder Faltung der Spule in diesem Bereich vorweggenommen
und die Leiter im späteren Umfangsbereich bei der Biegung oder Faltung
somit auf einfache Weise aneinander vorbei gleiten können. In diesem
Verfahren wird die kreiszyklische Wicklung in Verbindungen mit den Fig.6-9,12
vorteilhaft angewandt, in dem die Spulenlagen im späteren achsnahen
Bereich (Fig.6a-9a,12a) ineinander verzahnt gewickelt werden (ähnlich
angeordnet, wie in Fig.12b) und im Umfangsbereich in späterer Bewegungsrichtung
ein wenig aufgefächert in Spalten gewickelt wird (ähnlich, wie
in Fig.6a-9a,12a). Der Übergangsbereich Ü der kreiszyklischen
Wicklung wird in den späteren achsnahen Bereich gelegt.
(keine Figur)
In einer Weiterbildung werden die Wicklungen in ihrer Länge individuell
dabei durch den Einsatz von Schiebern, Haken- oder Treppenschiebern genau
gemäß der Länge in der fertig gebogenen oder gefalteten
Spule gewickelt, so dass die Windungen bei der Biegung oder Faltung in
eine ideale kreiszyklisch gewickelte Endform der Spule mit ineinander
verzahnten Wicklungslagen gleiten. (keine Figur)
Fig.10-11 zeigt eine Wickelvorschriften von Wicklungen die teilweise
wild gewickelt sind. Dies löst das zweite Problem der Aufgabe.
Eine weitere Besonderheit zeigt die Weiterbildung der Fig.12 bei der das
Spulenbündel einerseits verzahnt, also mit hohem Füllfaktor,
gewickelt wird und andererseits die ansteigende unterschiedliche Windungslänge
teilweise durch die Biegeradien der Wicklungen zwischen späterem
achsnahen Bereich und späterem Umfangsbereich erreicht wird. Bei
der Faltung weitet sich das Spulenbündel in Faltrichtung auf, da
die verzahnten Windungen aneinander vorbei gleiten müssen.
In einer anderen nicht dargestellten Weiterbildung wird die verzahnte
Wicklung von Fig.12 ähnlich der Wickelvorschrift in Fig.6 spaltenweise
gewickelt, wobei die Spalten im späteren Umfangsbereich leicht schräg
verlaufen und im späteren achsnahen Bereich rechtwinklig zur Wickelachse
verlaufen. Die Wicklungen werden vorzugsweise kreiszyklisch gewickelt.
(keine Figur)
Eine dritte Weiterbildung ist die zweite Grundvariante der ersten Lösung
der Aufgabe. Sie ist im Patentanspruch 8 angegeben und wird in den Figuren
13 bis 36 gezeigt.
Hierbei wird der Ausgleich der Windungslänge nicht wie in der ersten
Weiterbildung nur durch radiales Versetzen zueinander geschafft, sondern
durch gleichzeitiges Versetzen sowohl in radialer als auch in axialer
Richtung, im Schnitt längs der Wickelachse gesehen, was genau genommen
aber ein Verdrehen jeder Windung um ihren eigenen Drehpunkt 13 im fixierten
Spulenbündelbereich ist. Dies wird in Fig.36 für die siebenunddreißigste
Windung gezeigt.
Diese Fixierung findet entweder im späteren achsnahen Bereich, wie
Fig.14,21,28 zeigt, oder in einem der späteren Umfangsbereiche der
Spule statt, was nicht dargestellt wurde, aber die der Fixierung aus Fig.21
und 28 sehr ähnlich ist, wobei die Auffächerung schon im unteren,
späteren Umfangsbereich beginnt und nicht in der Mitte im späteren
achsnahen Bereich, wie in Fig.21,28.
Der Vorteil dieses Herstellungsverfahrens ist, dass die Windungen individuell
in der Länge ausgelegt werden können, so dass sie nach der Biegung
oder Faltung der Spule ihren idealen Platz im Spulenbündel der Spule
3b einnehmen.
Die in Patentanspruch 13 angegebene Fixierung des Spulenbündels in
einem Querschnitt oder über eine größere Leiterlänge
hinaus gibt dem geordneten Zusammenpressen bei der Faltung einen geordneten
Ausgangspunkt und darüber hinaus insgesamt Halt bei der Handhabung
der Spule.
Die unterschiedliche Fixierung der Windungen im Spulenbündel und
deren unterschiedlichen Windungslängen führen zu unterschiedlichen
Radien um die die Windungen gegenüber dem Fixpunkt, im Schnitt längs
der Achse, verdreht werden. Dies führt im aufgefächertem Zustand
zu Gruppierungen der Windungen, die sich von den Windungslagen unterscheiden,
wie Fig.16,23,30 zeigen. Diese unterschiedlichen Gruppen machen Schiebe-
und/oder Haltevorrichtungen erforderlich. Sie ermöglichen ein Wickeln
auf Schiebe- und Haltevorrichtungen. Dies kann auf unterschiedliche Weise
geschehen, welches Inhalt der folgenden drei Weiterbildungen ist.
In einer Weiterbildung der ersten bis fünften Lösung der Aufgabe,
die in Patentanspruch 10,17,24,25,26,28,29,30,31,32,33 angegeben ist,
sind auf dem Wickelkörper ein oder beidseitig des Spulenschenkels
Schiebe- und/oder Haltevorrichtungen angebracht, dessen Schieber, Halter,
Schieber/Halter oder hakenförmige Schieber/Halter oder Ähnliches
in den Spulenaufnahmebereich schiebbar sind und die vorzugsweise motorisch
betrieben werden und die vorzugsweise im späteren Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der noch zu faltenden Spule oder im Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der sofort in die Endform zu wickelnden Spule angebracht
werden.
Der Vorteil des Einsatzes solcher Schiebe- und/oder Haltevorrichtung ist,
dass die Wicklung durch sie geordnet durchgeführt werden kann und
sie ermöglichen die Einhaltung der genauen Windungslängen, Windungsbögen
und Windungslage und die Wicklung vom Spuleninneren nach außen und
vom Spulenäußeren nach innen.
Die erste Ausgestaltung diesbezüglich ist in Patentanspruch 11 angegeben
und in Fig.13-19 dargestellt. Hier sind beidseitig des Spulenbündels
Schiebe/Haltevorrichtungen angebracht, die motorisch betrieben werden
(M5-M6 und M7,M8), wobei einseitig Schieber/Halter gleichen Querschnitts
Fig.16,17,H1-H11 und gegenüberliegend Schiebe/Halter unterschiedlichen
Querschnitts Fig.18,S1-S5 angebracht sind. Die Windungen werden zunächst
über den für den jeweiligen Biegeradius der Windung geeigneten
Schieber/Halter S1-S5 gebogen (Fig.16) und dann auf den vorgesehenen Halter
H1-H11 gelegt, der dafür um einen Windungsdurchmesser motorisch ausgefahren
wird.
Eine Besonderheit ist hier, dass die Fixierung des kompakten Spulenbündels
mittig im späteren achsnahen Bereich geschieht und dadurch beide
späteren Umfangsbereiche zunächst aufgefächert gewickelt
werden. Die anschließende Faltung auf einen Faltkörper ähnlich
dem von Fig.4,5 wird in Fig.15 dargestellt.
Eine zweite Ausgestaltung diesbezüglich ist in Fig.20-26 dargestellt,
wobei auch hier beidseitig des Spulenbündels Schiebe-/Haltevorrichtungen
angebracht sind. Ein Vorteil ist hier darin zu sehen, dass nur ein späterer
Umfangsbereich aufgefächert gewickelt wird und das Spulenbündel
bis zur Spulenmitte kompakt fixiert wird. Dadurch ergeben sich die Windungsgruppen
in anderer Formation in Fig.23 als in Fig.16 der vorhergehenden Weiterbildung.
Eine Besonderheit, die auch auf andere Weiterbildungen mit beidseitigen
Schieber/Haltern angewendet werden kann ist in Fig.24 zu sehen und besteht
darin, dass die Schieber S1-S5 wie ein Schwalbenschwanz am Ende mittig
geschlitzt sind, wobei die Halter H1-H11 in den Schlitz 16 hineinfahren
können, so dass die Halter H1-H11 nicht notwendiger weise als Schieber/Halter
ausgeführt werden müssen, sondern auch fest stehen können.
Die Ausgestaltung der Fig. 14 bis 20 ist in diesem Punkt der Weiterbildung
in den Fig.20 bis 26 im Vorteil, da dort die Spulen egal in welcher Lage
sie gewickelt werden, sich ohne zusätzliche Vorrichtungen auf den
Haltern H1-H11 halten, da die Lage der Halter einen Winkel über 90°
zu dem Windungsverlauf der Spule Richtung achsnahem Bereich einnimmt.
Eine Besonderheit der Weiterbildungen der Fig.13-19 und Fig.20-26 ist,
dass die Halter in Fig.17 und 26 nicht formgebend sind, sondern Windungen
mit unterschiedlichen Biegeradien, die durch das Biegen über die
formgebenden Schieber in Fig.18,24 entstanden sind, lediglich an einem
Punkt des Leiters in der Position halten.
Bei einer dritten Ausgestaltung diesbezüglich von Fig.27-33, die
in Patentanspruch 12 angegeben ist, ist die Besonderheit, dass die Windungen
direkt und auf feststehende Halter mit einheitlichem Biegeradius gewickelt
werden und die gegenüberliegenden Schieber/Halter der anderen Weiterbildungen
entfallen. Dadurch liegen die einzelnen Windungen in einem größeren
Abstand zur Wickelachse, als in Fig.20,21, woraufhin die Halter in einem
Winkel größer als 90° zum radialen Spulenverlauf der Fig.28
liegen können und die Windungen somit in jeder Lage der Wickelachse
oder der Spule, von den Haltern ohne zusätzliche Hilfe in Position
gehalten werden können, ohne dass diese von der Halterung rutschen,
wie es bei Fig.23 für einige Wickelachslagen der Fall sein könnte.
Die fertig gewickelte Spule der Fig.28 wird dann vorzugsweise aus der
Halterung genommen und auf eine Faltvorrichtung vom schon kompakten Spulenbündelbereich
ausgehend, ähnlich wie in Fig.5 in Achsrichtung beidseitig begrenzt
hin zum noch aufgefächerten zweiten Umfangsbereich gepresst. Auf
diese Weise nehmen die Windungen automatisch ihre Idealposition auch im
zweiten Umfangsbereich ein und passen ihre zunächst einheitlichen
Biegeradien auf den kleinsten Biegeradius aufbauend an.
In Fig.15,22,29,42,45 sind verschiedene Vorrichtungen zur Faltung des
Spulenbündels in der späteren Rotationsebene zu sehen.
Die Faltvorrichtung von Fig.22 und Fig.29 ist dreigeteilt, wobei jeweils
zwei Teile durch ein Scharnier oder ähnliches drehbar zueinander
verbunden sind. Die Faltung geschieht dann in den eingezeichneten Schritten.
Eine vierte Weiterbildung ist in der dritte Grundvariante der ersten
Lösung der Aufgabe im Patentanspruch 9,16,17 angegeben und wird in
den Figuren 37 bis 49 dargestellt.
Auch bei dieser Weiterbildung ist das Ziel, insgesamt ein kompaktes Spulenbündel
mit hohem wirksamen Leiteranteil zu bekommen und die Biegeradien bei der
Wicklung vor der Biegung oder Faltung zu berücksichtigen.
Dabei werden die späteren Umfangsbereiche der Wicklung zu einem kompakten
Spulenbündel gewickelt und der eine spätere achsnahe Bereich
(keine Figur) oder die beiden späteren achsnahen Bereiche der Wicklung
werden Windung für Windung in Wickelachsrichtung V- oder U-förmig
zueinander entweder in die gleiche Richtung verschoben (Fig.38,41,44,47)
oder räumlich aufgefächert (keine Figur, aber ähnlich der
Fig.34-36, Anspruch 8) um Wickelpfosten oder Halter gewickelt.
Die Besonderheit der ersten Ausgestaltung diesbezüglich in Fig.37-39
ist, dass die ungefaltete Spule unverzahnt gewickelt wird, wodurch die
Wicklungslagen um die gleichen Wickelpfosten im späteren achsnahen
Bereich gewickelt werden können, so dass viel Platz zwischen den
wenigen Wickelpfosten zur Verfügung steht. Dies ist bei der verzahnten
Wicklung der Fig.44 nicht der Fall, da hier jede zweite Windungslage anders
platzierte Wickelpfosten benutzt, so dass auf gleichem Raum, wie in Fig.38
doppelt so viel Wickelpfosten platziert sind. Wobei die Spule der dritten
Ausgestaltung diesbezüglich von Fig.43-45 einen höheren Füllfaktor
aufweist.
Um mehr Platz für Wickelpfosten oder zwischen Gruppen von aufgefächerten
Leiterbereichen zu schaffen, wird in einer nicht dargestellten Ausgestaltung
in nur einem späteren achsnahen Bereich die Windungen gegeneinander
V- oder U-förmig verschoben oder aufgefächert (Anspruch 9) und
der andere spätere achsnahe Bereich wird als kompaktes Spulenbündel
gerade verlaufend zwischen den späteren Umfangsbereichen gewickelt.
Nach der Fertigstellung der Wicklung werden die Wickelpfosten entnommen
und die beiden achsnahen Bereiche in etwa deckungsgleich V- oder U-förmig
verschoben, was vorzugsweise auf den Faltkörper direkt während
des Faltvorganges geschieht.
Der gleiche hohe Füllfaktor der Spule wird auch in der vierten Ausgestaltung
diesbezüglich erreicht und ist Inhalt des Patentanspruchs 17 und
ist in Fig.46-49 dargestellt. Dort werden motorisch betriebene Schiebe-
und/oder Haltevorrichtungen im Wickelbereich der Spule platziert, die
eine gezielte lagenweise verzahnte Wicklung mit exakter Windungslänge
ermöglicht. Die Einhaltung der exakten Windungslänge wird für
den in Fig.47 gezeigten Spulenbereich durch das Zusammenspiel der Motoren
M19,M22,M23 um deren Schieber die Windung in exakter Länge gelegt
wird um anschließend durch die Schieber/Halter der Motoren M20,M21
in Position gehalten zu werden, wenn auf der anderen Seite des Wickelkörpers
um die Schieber der Motoren M22,M23,M26 der zweite Spulenteil gelegt wird.
Die Spulen werden lagenweise im V-förmigen Spulenbereich von rechts
nach links (Spule 1, Fig.48) und dann von links nach rechts (Spule 2,
Fig.49) gewickelt.
Bei der Spulenwicklung von rechts nach links werden die Windungen kürzerer
Länge in die vorhergelegten Windungen größerer Länge
eingelegt (Fig.48).
Bei der Spulenwicklung von links nach rechts werden die Windungen größerer
Länge über die Windungen geringerer Länge hinweggeschoben
und dann in der dafür vorgesehenen Spulenebene abgelegt (Fig.49)
u.s.w..
Vorteil dieser Ausgestaltung ist der Verzicht auf Wickelpfosten, um die
die Windungen eingelegt werden müssen, was umständlich und im
Bereich größerer Windungslängen der Spule aus Platzmangel
für kleine Spulen schwer zu realisieren ist.
Eine zweite Ausgestaltung diesbezüglich ist in Fig.41 zu sehen und
in Patentanspruch 18 beschrieben, in der der nutenförmige Spulenaufnahmebereich
im späteren Umfangsbereich der Spule um einen Winkel, hier 19°,
gegenüber der Wickelachse gekippt ausgeführt ist. Dies hat den
Vorteil gegenüber der geraden Ausführung von Fig.38,47, dass
die Leiter bei der Wicklung nicht so schräg aus diesem Spulenaufnahmebereich
herauslaufen, so dass die axiale Kraftkomponente, die die Windung bei
der Wicklung aus der Position bringen will gering ist. Dies hat den Vorteil,
insbesondere in Verbindung mit einer verzahnten Wicklung, dessen Weiterbildung
in Patentanspruch 20 angegeben ist und die Fig.44 zeigt, dass auf Schieber
oder Halter verzichtet werden kann, da die Verzahnung ausreichend stark
die Windungen während der Wicklung in Position hält. Auch bei
einer unverzahnten Wicklung, wie in der Weiterbildung in Patentanspruch
19 angegeben ist, sind die Querkräfte und dadurch bedingte Leiterverformungen
vorteilhafter Weise geringer.
Die Wicklung auf dem Wickelkörper geschieht in allen Weiterbildungen
entweder in dem der Wickelkörper mit der Wickelwelle rotiert oder
in dem der Wickelkörper mit der Wickelachse steht und der Wickeldraht
um den Wickelkörper rotiert.
Die Auffächerung der Spulen, der in der zweiten und dritten Grundvariante
der ersten Lösung der Aufgabe ist in einer anderen nicht dargestellten
Weiterbildung auf die zweite Lösung der Aufgabe angewendet, die hier
im späten Umfangsbereich und/oder achsnahen Bereich angewendet wird
und ist in Patentanspruch 8 und 9 angegeben. Die dadurch erzielten Vorteile
sind ähnlich denen der zweiten und dritten aufgefächerten Grundvariante
des Herstellungsverfahrens der ersten Lösung der Aufgabe.
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.1-51 zeigen unterschiedliche Ausgestaltungen des 1. Herstellungsverfahrens
Fig.1,2,5,6 zeigen eine erste Grundvariante
des 1. Herstellungsverfahrens
Fig.1 zeigt den Querschnitt eines
Wickelkörpers entlang der Linie II-II in Fig.2
Fig.2 eine Seitenansicht des Wickelkörpers
entlang der Linie I-I in Fig.1

Fig.1,2 zeigen den Wickelkörper
1, der auf einer Wickelachse 2 sitzt. Die Spule 3 ist um einen Kern 6
des Wickelkörpers 1 gewickelt, der in Wickelachsrichtung von Bewegungskörpern
5 begrenzt wird. Der Kern 6 des Wickelkörpers 1 ist im Schnitt längs
der Wickelachse trapezförmig aufgebaut und der Wickelraum der Spule
im Umfangsbereich wie ein Parallelogramm und in dem Bereich, wo die Spulenbündel
parallel verlaufen im Querschnitt rechtwinklig. Der trapezförmige
Wickelraum der Spule 3 wird im Umfangsbereich durch einen Schieber 6 begrenzt
der während der Wicklung in diese Position geschoben wird, insbesondere
bei einem wilden Wickelverfahren.

Fig.1a-d zeigen Varianten des Querschnitts
eines Wickelkörpers entlang der Linie II-II in Fig.2 und zeigen Varianten
der Fig.1, bei denen der Kern 6 des Wickelkörpers 1 variiert wird
und sich damit Spulen 3 unterschiedlicher Art ergeben, die aber alle für
die gleiche Faltungsart der Herstellungsverfahrens der ersten Lösung
der Aufgabe bestimmt sind.

Fig.3 zeigt eine Seitenansicht eines
Wickelkörpers ähnlich dem in Fig.2 und eine Variante des Wickelkörpers
in Fig.2, wobei im Umfangsbereich der Spule 3 beidseitig der Spule Schieber/Halter
6 in den Wickelraum ragen, die durch die Motoren M1 bis M4 gesteuert werden.
Fig.4 zeigt einen Faltkörper
im Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig.5
Fig.5 zeigt eine Seitenansicht des
Wickelkörpers in der Sicht entlang der Linie V-V der Fig.4

Fig.4,5 zeigt eine Spulenfaltvorrichtung
11 auf die in Fig.1,2 oder Fig.4 gewickelte Spule 3a geschoben wird oder
die von vornherein Teil der Wickelvorrichtung in Fig.1,2,4 ist oder teilweise
zu dem Wickelkörper 1 hinzugefügt wird.
Auf dieser Spulenfaltvorrichtung 11 wird die Spule 3a in die gewünschte
Endform 3b gebogen oder gefaltet. Die Spulenfaltvorrichtung besteht aus
Kernkörper 9 auf den die Spule stramm aber bewegbar sitzt und die
außenseitig von Begrenzungskörpern 8 als Spulenbündel
zusammengehalten wird. Durch das Ausüben einer Kraft F wird die ungefaltete
Spule 3a um Faltkanten eines Körpers oder um Wickelpfosten 10 in
die Endform der Spule 3b gebogen oder gefaltet. Anschließend wird
die Spule 3b durch kleben oder backen gefestigt und bei vorherigem Entfernen
der Wickelpfosten 10 aus dem Faltkörper entnommen.
Fig.6-12 zeigen Schnittansichten
des Spulenbündels einer ungefalteten Spule, ähnlich der in Fig.1-4

Fig.6-12 zeigen Schnittdarstellungen
der Spule 3a beim Wickelvorgang. Die obere Darstellung Abb.6a-12a,oberhalb
der Linie B-B zeigt einen Schnitt ähnlich dem Schnitt entlang der
Linie IV-IV in Fig.1 nur oberer Querschnitt des Spulenbündels.
Die untere Darstellung Abb.6b-12b, unterhalb der Linie B-B des Spulenbündels
zeigt einen Schnitt entlang der Linie III-III ähnlich in Fig.2 für
die jeweilige gleiche Spule wie für die obere Darstellung, wobei
der Wickelköper der Fig.12 etwas abgewandelt ist zu denen von Fig.1,3.
Bei den in den Figuren dargestellten Wickelvorschriften liegen Spulenanfang
A' und Spulenende A'' immer auf der gemeinsamen Außenseite des Spulenbündels
der fertigen Spule 3b.. In den Darstellungen liegen die Spulenenden im
späteren achsnahen Bereich. Die Spulenenden könnten auch im
späteren Umfangsbereich liegen, wobei ansonsten die gleiche Wickelvorschrift
gilt. Der Wickelvorgang wird durch die Angabe von Pfeilen deutlich.
Fig.12 zeigt eine Wickelvorschrift
auf einem gegenüber Fig.1,2
geringfügig abgewandeltem Wickelkörper, bei dem die Spulen 3
auf der Strecke von der Schnittfläche III-III zur Schnittfläche
IV-IV in Fig.1,2 teilweise bogenförmig gelegt werden und die Windungen
insgesamt verzahnt ineinander greift.
Fig.13-36 zeigt eine zweite Grundvariante des
ersten Herstellungsverfahrens
Fig.13-19 zeigt eine erste Ausgestaltung
der zweiten Grundvariante
Fig.13,14 zeigt Schnittzeichnungen
eines Wickelkörpers 1
Fig.13 zeigt den Querschnitt des
Wickelkörpers entlang der Linie VII-VII in Fig.14
Fig.14 zeigt eine Seitenansicht des
Wickelkörpers entlang der Linie VIII-VIII in Fig.13

Fig.13,14 Der Wickelkörper hat
einen Kern 4 und Schiebe/Halter der Motoren M6 und M8 über die die
Windungen gewickelt werden, wobei die Windungen nach der Wicklung auf
den Schiebe/Haltern der Motoren M5,M7 abgelegt werden. Der Wickelkörper
begrenzt die Spule 3a in Richtung der Wickelachse 2 durch seitliche Begrenzungen
5. Der obere Teil der Spule in Fig.14 ist im Teilschnitt gezeichnet und
ist in Fig.16 vergrößert zu sehen. Auch der obere Teil der
Spule in Fig.13 ist in Fig.17 vergrößert dargestellt. Hier
sind die schmalen Schieber/Halter 6a mit der Bezeichnung H1,H2,H3 zu sehen,
auf die die Windungen von den Schiebe/Haltern 6a mit der Bezeichnung S1-S6
abgelegt werden. Dieser Vorgang ist in Fig.16 für die Windungen 33
mit den Schieber/Halter S4 und H9 zu sehen.
Fig.15 zeigt einen Wickelkörper
ähnlich dem in Fig.5 im Schnitt entlang der Linie VI-VI mit der Spule
aus Fig.13,14

Fig.15 zeigt einen Faltkörper
11 ähnlich dem in Fig.5 entlang der dortigen Schnittlinie VI-VI mit
der darin enthaltenen Spule 3a vor der Faltung und nach der Faltung die
Spule 3b. Während der Faltung entlang der Faltrichtung 12 gleiten
die Windungslagen ineinander an ihren vorgesehenen Platz im kompakten
Spulenbündel der gefalteten Spule 3b.
Fig.16 zeigt eine Vergrößerung
des Spulenbündels aus Fig.14
Fig.17 zeigt eine Vergrößerung
des Umfangsbereiches des Spulenbündels aus Fig.13

Fig.16, Fig.17 Die Zahlen in den
Leiterquerschnitten, die die Reihenfolge der Wicklung der Windungen angeben.
So liegen Windungen gleicher Windungslage der Fig.19 auf unterschiedlichen
Schieber/Haltern H1-H11. Der Halter H9 wird zeitgleich motorisch herausgeschoben,
wenn sich der Schieber/Halter S4 zurückzieht und übernimmt die
durch ihn geformte Wicklung 33. Die schmalen Schieber/Halter 6a haben
lediglich eine Haltefunktion für die Windungen und keine formgebende.
Fig.18 zeigt eine Vergrößerung
der oberen Schieber/Halter entlang der Linie IX-IX in Fig.14
Fig.19 zeigt eine Vergrößerung
des Querschnitts entlang der Linie X-X in Fig.14

Fig.18 Hier sind die unterschiedlichen
Biegeradien der Schieber S1-S5 zu sehen, die zu den unterschiedlichen
Bögen der Windungen 15 von Fig.18 führen.
Fig.19 Hier ist das fixierte kompakte
Spulenbündel vergrößert zu sehen, in dem die Windungslagen
ineinander verzahnt gewickelt werden.
Fig.20-26 zeigt eine zweite Ausgestaltung der
zweiten Grundvariante
Fig.20,21 zeigt Schnittzeichnungen
eines Wickelkörpers 1
Fig.20 zeigt den Querschnitt eines
Wickelkörpers entlang der Linie XI-XI in Fig.21
Fig.21 zeigt eine Seitenansicht des
Wickelkörpers entlang der Linie XII-XII in Fig.20

Fig.20,21 Der Wickelkörper 1
hat einen Kern 4 und Schiebe/Halter 6b des Motors M10 über die die
Windungen gewickelt werden, wobei die Windungen nach der Wicklung auf
den Schiebe/Haltern 6a des Motors M9 abgelegt werden. Der Wickelkörper
1 begrenzt die Spule in Richtung der Wickelachse 2 durch seitliche Begrenzungen
5. Der obere Teil der Spule in Fig.21 ist im Teilschnitt gezeichnet und
ist in Fig.23 vergrößert zu sehen. Auch der obere Teil der
Spule in Fig.20 ist in Fig.26 vergrößert dargestellt. Hier
sind die schmalen Schieber/Halter 6a mit der Bezeichnung H1 bis H11 zu
sehen auf die die Windungen von den Schiebe/Haltern 6b mit der Bezeichnung
S1-S6 abgelegt werden. Dieser Vorgang ist in Fig.16 für die Windungen
33 mit den Schieber/Halter S4 und H9 zu sehen.
Fig.22 zeigt einen Wickelkörper
ähnlich dem in Fig.5 im Schnitt entlang der Linie V-V mit der Spule
aus Fig.21

Fig.22 zeigt einen Faltkörper
11 ähnlich dem in Fig.6 entlang der Schnittlinie VI-VI mit der darin
enthaltenen Spule 3a vor der Faltung und nach der Faltung die Spule 3b.
Während der Faltung entlang der Faltrichtung 12 gleiten die Windungslagen
ineinander an ihren vorgesehenen Platz im kompakten Spulenbündel
der gefalteten Spule 3b. Die Besonderheit dieses Faltkörpers ist
sein in drei Teile unterteilter Kern 9, die durch Scharniere 17, die gleichzeitig
als Faltpfosten dienen, verbunden und die Flügel 18 gegeneinander
klappbar sind, wodurch die Faltung stattfindet.
Fig.23 zeigt eine Vergrößerung
des Spulenbündels aus Fig.21
Fig.24 zeigt eine Vergrößerung
der oberen Schieber/Halter entlang der Linie XIII-XIII in Fig.21

Fig.24 zeigt die Schieber/Halter
S1- S6 des Schnittes entlang der Linie XIII-XIII. Hier ist zu sehen, dass
die Schieber/Halter Schlitze 16 in der Mitte aufweisen, in denen die Halter
H1-H11 von Fig.26 zum Teil hineinreichen, wenn die Windungen auf ihnen
abgelegt werden.
Fig.25 zeigt eine Vergrößerung
des Umfangsbereiches des Spulenbündels aus Fig.20
Fig.26 zeigt eine Vergrößerung
des Umfangsbereiches des Spulenbündels aus Fig.20

Fig.25 zeigt einen Schnitt entlang
der Linie XIV-XIV in Fig.21. Hier ist das fixierte kompakte Spulenbündel
vergrößert zu sehen, in dem die Windungslagen ineinander verzahnt
gewickelt werden.
Fig.27-33 zeigt eine dritte Ausgestaltung der
zweiten Grundvariante
Fig.27,28 zeigt Schnittzeichnungen
eines Wickelkörpers 1
Fig.27 zeigt den Querschnitt eines
Wickelkörpers entlang der Linie XI-XI in Fig.28
Fig.28 zeigt eine Seitenansicht des
Wickelkörpers entlang der Linie XII-XII in Fig.27
Fig.27,28 Der Wickelkörper hat
einen Kern 4 und Halter H1-H11 über die die Windungen gewickelt werden.
Der Wickelkörper 1 begrenzt die Spule 3a in Richtung der Wickelachse
2 durch seitliche Begrenzungen 5. Der obere Teil der Spule in Fig.28 ist
im Teilschnitt gezeichnet und ist in Fig.30 vergrößert zu sehen.
Auch der obere Teil der Spule in Fig.27 ist in Fig.33 vergrößert
dargestellt. Hier sind die Halter H1 bis H11 gleichmäßiger
Breite zu sehen, die sich an dem kleinsten Windungsbogen von H1 orientiert.
Fig.29 zeigt einen Wickelkörper
ähnlich dem in Fig.5 im Schnitt entlang der Linie V-V mit der Spule
aus Fig.28 und zeigt den gleichen Faltkörper der Fig.22, mit der
zu faltenden Spule 3a der Fig.27,28.

Fig.30 zeigt eine Vergrößerung
des Spulenbündels oben aus Fig.28
Fig.31 zeigt eine Vergrößerung
des Spulenbündels unten aus Fig.28

Fig.31 zeigt die Vergrößerung
der Schnittfläche des unteren Spulenbündels in Fig.28.
Fig.32 zeigt eine Vergrößerung
des Querschnitts entlang der Linie XVII-XVII in Fig.28
Fig.33 zeigt eine Vergrößerung
des Umfangsbereiches des Spulenbündels aus Fig.27

Fig.32 Hier ist das fixierte kompakte
Spulenbündel vergrößert zu sehen, in dem die Windungslagen
ineinander verzahnt gewickelt werden.
Fig.34-36 zeigt Schnittansichten
des Spulenbündels
oberhalb der Linie B-B, in
Abb.34a-36a ähnlich dem oberen Querschnitt
entlang der Symmetrielinie in Fig.13 oder
entlang der Symmetrielinie in Fig.21 oder
entlang der Symmetrielinie in Fig.28
unterhalb der Linie B-B, in
Abb.34b-36b ähnlich dem
Schnitt entlang der Linie X-X in Fig.14 oder
Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig.21 oder
Schnitt entlang der Linie XVII-XVII in Fig.28

Fig.34-36 zeigt drei verschiedene
Wickelvorschriften für Spulen 3a der Fig.13-33 mit gerader und ungerader
Lagenzahl von Spulen, die dazu führen, dass der Spuleneingang A'
und der Spulenausgang A'' außenseitig des Spulenbündels der
fertigen Spule 3b liegt.
Fig.36 zeigt zusätzlich den
Drehvorgang der Windung 37 zur Auffächerung des Spulenbündels.
Die Auffächerung ist in der Fig.14,21,28,34,35,36 durch Drehung nach
links geschehen, was grundsätzlich in anderen Weiterbildungen auch
durch Drehung der Windung nach rechts oder von einigen Windungen nach
links und von anderen nach rechts geschehen kann.
Fig.37-49 Varianten des Wickel- und Faltkörpers
für das Herstellungsverfahren der dritten Grundvariante
Fig.37-39 eine erste Ausgestaltung
der dritten Grundvariante
Fig.37,38 zeigen Schnittdarstellungen
des Wickelkörpers 1
Fig.37 zeigt die Schnittdarstellung
entlang der Linie XVIII-XVIII in Fig.38
Fig.38 zeigt die Schnittdarstellung
entlang der Linie XIX-XIX in Fig.37 ohne Schnitt der Motoren M11-M14

Fig.37,38 zeigen wie die Spule 3a
auf einen Kern 4 gewickelt wird und im späteren Umfangsbereich der
Spule als kompaktes Spulenbündel in einem nutenförmigen Bereich
gewickelt, der beidseitig motorisch betriebenen Schieber/Halter 6a mit
der Bezeichnung S1-S4 (M11-M14) bereitstellt, die während der Wicklung
die Windungen positionieren. Die Spulen werden im späteren achsnahen
Bereich V-förmig um die Wickelpfosten 10 gelegt. Die Spulenlagen
3-1,3-2 erstrecken sich in der späteren Bewegungsrichtung der Maschine.
In der Fig.38 ist im späteren Umfangsbereich das volle Spulenbündel
im Schnitt zu sehen und im restlichen Bereich ist nur die erste Spulenlage
3-1 dargestellt, so wie auch bei der ungefalteten Spule 3a in Fig.39.
Fig.39 zeigt einen Faltkörper
ähnlich dem in Fig.5 entlang der Schnittlinie VI-VI

Fig.39 zeigt einen Faltkörper
11 mit der Spule 3a vor der Faltung und die Spule 3b nach der Faltung.
Die Spule 3a wird gemäß der Bewegungsrichtung 12 über
den Kern 9 des Faltkörpers 11 geschoben und um die Faltpfosten 17
gebogen. Während der Faltung gleiten die Windungslagen ineinander
an ihren vorgesehenen Platz im kompakten Spulenbündel der gefalteten
Spule 3b.
Fig.40-42 zeigen eine zweite Ausgestaltung
der dritten Grundvariante
Fig.40,41 zeigen Schnittdarstellungen
des Wickelkörpers 1
Fig.40 zeigt die Schnittdarstellung
entlang der Linie XX-XX in Fig.41
Fig.41 zeigt die Schnittdarstellung
entlang der Linie XXI-XXI in Fig.40, wobei die Motoren M15-M18 vom Schnitt
ausgenommen wurden

Fig.40,41 Die Spule 3a wird auf dem
Kern 4 des Wickelkörpers 1 um die Wickelpfosten 10 herum und im späteren
Umfangsbereich in eine nutenförmige Aufnahme zu einem kompakten Spulenbündel
gewickelt. Dieser Spulenaufnahmebereich ist gegenüber der Wickelachse
2 um einen Winkel von hier 19° gekippt ausgeführt. Beidseitig
des nutenförmigen Spulenaufnahmebereiches sind motorisch betriebene
Schieber/Halter 6a mit der Bezeichnung S1-S4 der Motoren M15-M18 angebracht.
Fig.42 zeigt einen Faltkörper
ähnlich dem in Fig.5 entlang der Schnittlinie VI-VI

Fig.42 zeigt einen Faltkörper
mit der Spule 3a vor der Faltung und der Spule 3b nach der Faltung. Während
der Faltung entlang der Faltrichtung 12 gleiten die Windungslagen ineinander
an ihren vorgesehenen Platz im kompakten Spulenbündel der gefalteten
Spule 3b.
Die Besonderheit dieser Faltvorrichtung 11 liegt im Aufbau des Kernes
9 des Faltkörpers 11. Er besteht aus zwei Flügeln, die jeweils
auf einer Ecke in Scharnieren, die als Faltpfosten 17 arbeiten, drehbar
gelagert sind. Die Spule 3a wird auf diesen Kern geschoben und die kompakt
gewickelten Spulenbündelbereiche in Aufnahmenuten 54 eingelegt. Danach
werden die Faltflügel 18 geschwenkt und die Spule 3a um die Faltpfosten
17 gebogen bis die Spule die Endform 3b erreicht.
Fig.43-45 zeigen eine dritte Ausgestaltung
der dritten Grundvariante
Fig.43,44 Schnittdarstellungen des
Wickelkörpers 1
Fig.43 zeigt die Schnittdarstellung
entlang der Linie XXII-XXII in Fig.44
Fig.44 zeigt die Schnittdarstellung
entlang der Linie XXIII-XXIII in Fig.43

Fig.43,44 Die Spule 3a wird auf dem
Kern 4 des Wickelkörpers 1 um die Wickelpfosten 10 herum und im späteren
Umfangsbereich in eine nutenförmige Aufnahme zu einem kompakten Spulenbündel
gewickelt. Dieser Spulenaufnahmebereich ist gegenüber der Wickelachse
2 um einen Winkel von hier 19° gekippt ausgeführt und die Spulenlagen
werden ineinander verzahnt gewickelt, wodurch auf seitlich eingreifende
Schieber/Halter verzichtet werden kann.
Fig.45 zeigt einen Faltkörper
ähnlich dem in Fig.5 entlang der Schnittlinie VI-VI

Fig.45 zeigt einen Faltkörper
11 mit der Spule 3a vor der Faltung und der Spule 3b nach der Faltung.
Während der Faltung entlang der Faltrichtung 12 gleiten die Windungslagen
ineinander an ihren vorgesehenen Platz im kompakten Spulenbündel
der gefalteten Spule 3b.
Besonderheit dieser Faltvorrichtung ist, dass die Faltpfosten 19 linear
beweglich angebracht sind und sich beim Faltvorgang von Position 1 nach
Position 2 bewegen und damit die Spule 3a in ihre Endform 3b bringen.
Durch die verzahnte Wicklung stehen die Wickelpfosten 10 in der Fig.44
eng beieinander. Die Spulen sind abwechselnd um unterschiedliche Wickelpfosten
gelegt. Dies zeigen die beiden dargestellten Spulenlagen 3-1, 3-2, wobei
die erste Spulenlage 3-1 schwarz in der Vergrößerung hervorgehoben
ist.
Fig.46-49 eine vierte Ausgestaltung
der dritten Grundvariante
Fig.46 zeigt eine Seitenansicht des
Wickelkörpers 1 der Fig.46-49
Fig.47 zeigt eine Draufsicht des
Wickelkörpers 1 der Fig.46-49

Fig.46 zeigt eine Seitenansicht des
Wickelkörpers 1, wobei hier das vollständige Spulenbündel,
also die fertig gewickelte Spule gezeigt wird.
Fig.47 zeigt eine Draufsicht des
Wickelkörpers 1, wobei in der Schnittansicht der Spulenbündel
im späteren Umfangsbereich das volle Spulenbündel gezeigt wird
und im übrigen Bereich nur die ersten beiden Windungslagen.
Fig.48,49 zeigen Seitenansichten
mit Teilquerschnitten im Spulenbereich der Fig.46-49 entlang der Linie
XXV-XXV in Fig.46

Fig.48,49 zeigen Seitenansichten
mit Teilquerschnitten im Spulenbereich, wobei nur die ersten beiden Windungslagen
des Spulenbündels gezeigt werden.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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