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Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Zweites Herstellungsverfahren für Wicklungen
nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8.
Deutschen Patentanmeldung DE 10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine zweite Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruches 2, ist in Fig.50-59 dargestellt
und wird erreicht durch die Wicklung der Spule als Einzelspule auf einen
Wickelkörper und/oder Wickeldorn mit anschließender Biegung
und/oder Faltung der Spule quer zur späteren Bewegungsrichtung (des
Rotors) der Maschine, zu einer, in späterer Achsrichtung gesehen,
allgemeinen U- oder V-förmigen Spule mit mindestens einem sich der
Achse oder Welle annähernden Spulenbereich, wobei die quer zur späteren
Bewegungsrichtung zu unterscheidenden Spulenlagen in Richtung Achse des
Wickelkörpers oder Wickeldorns zueinander versetzt, mit unterschiedlicher
von Windungslage zu Windungslage ansteigender Windungslänge, gewickelt
werden und/oder die in der späteren Bewegungsrichtung zu unterscheidenden
Spulenlagen so gewickelt werden, dass gegenüber der Wickelachse innenliegende
Spulenlagen eine Verlängerung der Windungslänge gegenüber
der jeweiligen nächst äußeren Wicklungslage erfahren.
Mit diesem Herstellungsverfahren wird das erste und zweite Problem der
Faltung der Aufgabenstellung gelöst, was zu einer hohen Kupferausnutzung
in der Spule führt.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
Weiterbildungen der zweiten Lösung der Aufgabe bestehen darin, wie
die der Wickelachse näher liegende Spulenlage gegenüber einer
von ihr weiter entfernt liegenden Spulenlage eine Veränderung der
Windungslänge erfährt.
Eine erste Weiterbildung diesbezüglich wird in Patentanspruch 3
angegeben und in den Figuren 50-55 gezeigt.
Die Verlängerung der Windung wird dort erreicht, in dem die Windungen
in Wickelachsrichtung im späteren Umfangsbereich der Maschine verschoben
gewickelt werden.
Die anschließende Faltung wird in Fig.55 dargestellt, wobei im ersten
Schritt die Spule um eine Scheibe gefaltet wird, wobei ersichtlich wird,
dass das Spulenbündel im Umfangsbereich der Scheibe über die
volle Spulenbündelbreite im wesentlichen am Umfang anliegt, womit
das erste Problem der Aufgabe gelöst ist.
Eine zweite Weiterbildung diesbezüglich wird in Patentanspruch 4
angegeben und in Fig.56-59 gezeigt. Die Verlängerung der Windung
wird hier erreicht, in dem jede Windung während des Wickelvorganges,
im Bereich des späteren Umfangsbereiches der Spule, um eine definierte
Länge bevorzugt um Wickelpfosten oder eine Kante herum nach innen
zur Wickelachse hin gebogen wird und diese definierte Länge von der
der Wickelachse am nächsten liegenden Spulenlage zur äußeren
Spulenlage abnimmt. Die Verformung wird vorzugsweise durch seitlich angreifende
Stempel, Fig.57, vorgenommen. Die anschließende Faltung wird in
Fig.59 dargestellt, wobei im ersten Schritt die Spule um eine Scheibe
gefaltet wird und im zweiten Schritt die nach innen gefalteten Leiterteile
an das Spulenbündel herangeschoben oder geklappt werden, so dass
das gesamte Spulenbündel im Umfangsbereich einen im wesentlich gleichen
Abstand zur mittleren Scheibe hat.
Bei ersten Ausgestaltungen der Weiterbildung ist die Querschnittsfläche
des Wickelkörpers der Fig.50, auf der die Spule gewickelt wird eine
sechseckige, eine schmale rechteckige, eine ovale, eine runde oder eine
rautenförmige Fläche. Mit Ausnahme der schmalen rechteckigen
Fläche gelten für die zweite Weiterbildung in Fig.57 die gleichen
Abwandlungsmöglichkeiten der inneren Querschnittsfläche.
Eine andere Weiterbildung der zweiten Lösung der Aufgabe ist in
Patentanspruch 23 beschrieben und ist in Fig. 55 und 59 dargestellt, wobei
die in Fig.50-53 vorgefertigte Wicklung in Fig.55 um einen Körper
gefaltet wird und die Spule von Fig.56-58 um den Körper der Fig.59
gefaltet wird und anschließend die Spulenschenkel in Bewegungsebene
der Maschine in Position, eines vorzugsweise radialen Verlaufs, gebracht
werden, was durch den zweiten Schritt (2.) in Fig.55 und durch den dritten
Schritt (3.) in Fig.59 geschieht.
In einer anderen Weiterbildung, die in Patentanspruch 24 beschrieben
und in Fig.54 gezeigt ist, ist ein möglicher Wickelvorgang der Spule
für die erste Lösung der Aufgabe in Fig.54 Fig.1a-8a, und für
die zweite Lösung der Aufgabe (erste Weiterbildung) in Fig.54 Abb.1a-8a,
1b-8b dargestellt. Dabei wird eine Wicklungslage in Abb.1a-8a, abwechselnd
von innen nach außen und eine von außen nach innen gewickelt,
wobei der Leiteranfang hier im wickelachsnahen Innenbereich der Spule
ansetzt. In den meisten Anwendungsfällen ist es vorteilhaft ihn außen
anzusetzen, wobei die Wicklung dann auf der obersten Stufe in Fig.54 Abb.1a
begonnen wird und dann von außen nach innen gewickelt wird. Weiterbildungen
hierzu sind in Fig.54,60,68,70,79,84 und in Patentanspruch 25 zu finden.
Eine Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante), zweiten, dritten
und vierten Lösung der Aufgabe, wie in Fig.1,2, 5,6 dargestellt,
ist im Patentanspruch 7 angegeben und besteht darin, dass in Wickelachsrichtung
benachbarte Spulenlagen im späteren Umfangsbereich versetzt zueinander
liegen und von Windung zu Windung eine längere Windungslänge
aufweisen, wobei diese Verlängerung die unterschiedlichen Biegeradien
bei der Biegung oder Faltung ausgleicht, so dass im Umfangsbereich nach
der Faltung Fig.5 ein möglichst kompaktes Spulenbündel entsteht,
welches im wesentlichen einen gleichmäßigen Abstand zur Rotationsachse
der Maschine und/oder zum inneren magnetischen Körper hat.
Der Vorteil dieser Weiterbildung ist im Zusammenhang mit der ersten, zweiten,
dritten und vierten Lösung der Aufgabe, dass die Spule im Umfangsbereich
nach der Faltung ein gleichmäßiges Spulenbündel aufweist,
da die unterschiedlichen Windungslängen vor der Faltung bei der Wicklung
berücksichtigt wurden. Damit ist das erste Problem der Faltung in
der Aufgabenstellung gelöst.
Bei einer Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante), zweiten, dritten,
vierten Lösung der Aufgabe, im Patentanspruch 55 angegeben, ist in
Fig.1a-1d, Fig.50a-d teilweise gezeigt und ist der Kern des Wickelkörpers
nicht wie in Fig.1,13,20,27,37,40,43,46 angegeben ein Körper mit
einer schmalen und rechteckigen Querschnittsfläche, sondern hat eine
rechteckige, sechseckige, runde, ovale, ellipsenförmige, rautenförmige
Querschnittsfläche.
Der Vorteil ist, dass dadurch Herstellungsmethoden für die Spulen
der in EP99 08683 angegebenen Konstruktionsformen, wie Trommelwicklungen,
kugelförmige, doppelkegelförmige oder ellipsenförmige Wicklungen
mit beidseitiger U- oder V-förmiger Achsannäherung realisiert
werden.
Die Variation des Grundkörpers um die die Spule oder Wicklung gewickelt
oder gefaltet wird, gilt auch für die Herstellungsverfahren der fünften
bis zwölften Lösung der Aufgabe, so dass nicht nur Doppel-Scheibenwicklungen,
die hier vorwiegend beispielhaft gezeigt werden, mit den erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahren realisiert werden könne, sondern auch: Trommel-Scheibenwicklungen,
das sind Trommelwicklungen mit sich, im Schnitt längs der Achse gesehen,
an die Achse oder Welle rechtwinklig annähernden Wicklungsteilen,
und
Trommel-Kegelwicklungen, das sind Trommelwicklungen mit sich, im Schnitt
längs der Achse gesehen, schräg an die Achse oder Welle annähernden
Wicklungsteilen, und
Doppel-Kegelstumpfwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt
längs der Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich schräg
der Achse oder Welle annähernden, und
Glocken-Scheibenwicklungen, das sind Trommelwicklungen, im Schnitt längs
der Achse gesehen, mit sich einseitig an die Achse oder Welle rechtwinklig
annähernden Wicklungsteilen, und
Glocken-Kegelwicklungen, das sind Trommelwicklungen, im Schnitt längs
der Achse gesehen, mit sich einseitig an die Achse oder Welle schräg
annähernden Wicklungsteilen, und
Kugelwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt längs der
Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich kreisförmig der Achse
oder Welle annähernden, und
Ellipsenwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt längs
der Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich elliptisch der Achse
oder Welle annähernden und diese Wicklungen haben entweder scheiben-
oder trommelförmiges Aussehen.
Eine zweite Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante) und zweiten
Lösung der Aufgabe, ist im Patentanspruch 14 angegeben und wird in
den Figuren 6 bis 12 (34-36,54,70-71,79-84) gezeigt. Sie bezieht sich
auf den Vorgang der Bewicklung des Wickelkörpers. Die Figuren 6-12
zeigen den Wickelraum (Spulenaufnahmebereich) des Wickelkörpers im
Querschnitt gesehen einmal für die späteren achsnahen Bereiche
(in den Figuren unten) und einmal für den späteren Umfangsbereich
der Spule (in den Figuren oben). Hier sind verschiedene Bewicklungsstrategien
angegeben, die eine mehr oder weniger geordnete Wicklung mit unterschiedlichem
Kupferfüllfaktor ermöglichen und bei denen wie in Fig.6b-12b
gezeigt vorzugsweise der Spulenanfang A' und das Spulenende A'' auf einer
Seite, der Außenseite, der späteren Spule liegen, welches ein
unnötiges Queren des gesamten Spulenbündels durch das Spulenende
A'' vermeidet.
Eine Weiterbildung diesbezüglich ist im Patentanspruch 15 angegeben
und in Fig.6-12 gezeigt.
Eine andere Weiterbildung diesbezüglich ist im Patentanspruch 26
angegeben und in Fig.34-36,60-1,70-80 gezeigt.
Die Wicklung der Fig.6,7,8,9,11,12 benötigt dabei zur Leiterführung
Schiebe und/oder Haltevorrichtungen, ähnlich wie sie in Fig.3,14,21,47,51,52,53,54
angegeben sind.
In den Figuren 6-9 werden die Windungen in Spalten gewickelt, wobei die
Windungen exakt übereinander in Spalten liegen. Dies hat den Vorteil,
dass die Breite des Spulenbündels in Faltrichtung bei der Faltung
unverändert bleibt, da die Windungen der Spalten leicht aneinander
vorbei gleiten können.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der zweiten Weiterbildung der ersten
Grundvariante ist, die Spulen der Fig.7,8,9 jeweils als kreiszyklische
Spule (die zwölfte Lösung der Aufgabe) zu wickeln und den Übergangsbereich
in den späteren achsnahen Leiterbereich zu legen. So können
die Leiter im späteren Umfangsbereich sich auf einfache Weise bei
der Biegung oder Faltung gegeneinander verschieben. (keine Figur)
In einer Variante hat die Wickeltechnik der Fig.6 bei einer kreiszyklischen
Wicklung den zusätzlichen Vorteil, dass die Aufweitung des Spulenbündels,
durch das Kreuzen der Spulen im Übergangsbereich, in der Ebene des
Luftspaltes erfolgt, so dass das Spulenbündel in Luftspaltrichtung
gleichmäßig dick ist.
(keine Figur)
In einer anderen Variante ist hier die Anwendung einer kreiszyklischen
Wicklung mit ineinander verzahnten Wicklungslagen von Vorteil, wobei sich
das Spulenbündel in den Umfangsbereichen bei der Biegung oder Faltung
der Spule in Luftspaltebene, durch die Verschiebung der Windungsbögen
gegeneinander in Luftspaltebene, aufweitet.
(keine Figur)
In einer anderen Variante wird diese Aufweitung eines verzahnten Spulenbündels
durch eine Biegung oder Faltung der Spule in diesem Bereich vorweggenommen
und die Leiter im späteren Umfangsbereich bei der Biegung oder Faltung
somit auf einfache Weise aneinander vorbei gleiten können. In diesem
Verfahren wird die kreiszyklische Wicklung in Verbindungen mit den Fig.6-9,12
vorteilhaft angewandt, in dem die Spulenlagen im späteren achsnahen
Bereich (Fig.6a-9a,12a) ineinander verzahnt gewickelt werden (ähnlich
angeordnet, wie in Fig.12b) und im Umfangsbereich in späterer Bewegungsrichtung
ein wenig aufgefächert in Spalten gewickelt wird (ähnlich, wie
in Fig.6a-9a,12a). Der Übergangsbereich Ü der kreiszyklischen
Wicklung wird in den späteren achsnahen Bereich gelegt.
(keine Figur)
In einer Weiterbildung werden die Wicklungen in ihrer Länge individuell
dabei durch den Einsatz von Schiebern, Haken- oder Treppenschiebern genau
gemäß der Länge in der fertig gebogenen oder gefalteten
Spule gewickelt, so dass die Windungen bei der Biegung oder Faltung in
eine ideale kreiszyklisch gewickelte Endform der Spule mit ineinander
verzahnten Wicklungslagen gleiten. (keine Figur)
Fig.10-11 zeigt eine Wickelvorschriften von Wicklungen die teilweise
wild gewickelt sind. Dies löst das zweite Problem der Aufgabe.
Eine weitere Besonderheit zeigt die Weiterbildung der Fig.12 bei der das
Spulenbündel einerseits verzahnt, also mit hohem Füllfaktor,
gewickelt wird und andererseits die ansteigende unterschiedliche Windungslänge
teilweise durch die Biegeradien der Wicklungen zwischen späterem
achsnahen Bereich und späterem Umfangsbereich erreicht wird. Bei
der Faltung weitet sich das Spulenbündel in Faltrichtung auf, da
die verzahnten Windungen aneinander vorbei gleiten müssen.
In einer anderen nicht dargestellten Weiterbildung wird die verzahnte
Wicklung von Fig.12 ähnlich der Wickelvorschrift in Fig.6 spaltenweise
gewickelt, wobei die Spalten im späteren Umfangsbereich leicht schräg
verlaufen und im späteren achsnahen Bereich rechtwinklig zur Wickelachse
verlaufen. Die Wicklungen werden vorzugsweise kreiszyklisch gewickelt.
(keine Figur)
In einer Weiterbildung der ersten bis fünften Lösung der Aufgabe,
die in Patentanspruch 10,17,24,25,26,28,29,30,31,32,33 angegeben ist,
sind auf dem Wickelkörper ein oder beidseitig des Spulenschenkels
Schiebe- und/oder Haltevorrichtungen angebracht, dessen Schieber, Halter,
Schieber/Halter oder hakenförmige Schieber/Halter oder Ähnliches
in den Spulenaufnahmebereich schiebbar sind und die vorzugsweise motorisch
betrieben werden und die vorzugsweise im späteren Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der noch zu faltenden Spule oder im Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der sofort in die Endform zu wickelnden Spule angebracht
werden.
Der Vorteil des Einsatzes solcher Schiebe- und/oder Haltevorrichtung ist,
dass die Wicklung durch sie geordnet durchgeführt werden kann und
sie ermöglichen die Einhaltung der genauen Windungslängen, Windungsbögen
und Windungslage und die Wicklung vom Spuleninneren nach außen und
vom Spulenäußeren nach innen.
Die erste Ausgestaltung diesbezüglich ist in Patentanspruch 11 angegeben
und in Fig.13-19 dargestellt. Hier sind beidseitig des Spulenbündels
Schiebe/Haltevorrichtungen angebracht, die motorisch betrieben werden
(M5-M6 und M7,M8), wobei einseitig Schieber/Halter gleichen Querschnitts
Fig.16,17,H1-H11 und gegenüberliegend Schiebe/Halter unterschiedlichen
Querschnitts Fig.18,S1-S5 angebracht sind. Die Windungen werden zunächst
über den für den jeweiligen Biegeradius der Windung geeigneten
Schieber/Halter S1-S5 gebogen (Fig.16) und dann auf den vorgesehenen Halter
H1-H11 gelegt, der dafür um einen Windungsdurchmesser motorisch ausgefahren
wird.
Eine Besonderheit ist hier, dass die Fixierung des kompakten Spulenbündels
mittig im späteren achsnahen Bereich geschieht und dadurch beide
späteren Umfangsbereiche zunächst aufgefächert gewickelt
werden. Die anschließende Faltung auf einen Faltkörper ähnlich
dem von Fig.4,5 wird in Fig.15 dargestellt.
Eine zweite Ausgestaltung diesbezüglich ist in Fig.20-26 dargestellt,
wobei auch hier beidseitig des Spulenbündels Schiebe-/Haltevorrichtungen
angebracht sind. Ein Vorteil ist hier darin zu sehen, dass nur ein späterer
Umfangsbereich aufgefächert gewickelt wird und das Spulenbündel
bis zur Spulenmitte kompakt fixiert wird. Dadurch ergeben sich die Windungsgruppen
in anderer Formation in Fig.23 als in Fig.16 der vorhergehenden Weiterbildung.
Eine Besonderheit, die auch auf andere Weiterbildungen mit beidseitigen
Schieber/Haltern angewendet werden kann ist in Fig.24 zu sehen und besteht
darin, dass die Schieber S1-S5 wie ein Schwalbenschwanz am Ende mittig
geschlitzt sind, wobei die Halter H1-H11 in den Schlitz 16 hineinfahren
können, so dass die Halter H1-H11 nicht notwendiger weise als Schieber/Halter
ausgeführt werden müssen, sondern auch fest stehen können.
Die Ausgestaltung der Fig. 14 bis 20 ist in diesem Punkt der Weiterbildung
in den Fig.20 bis 26 im Vorteil, da dort die Spulen egal in welcher Lage
sie gewickelt werden, sich ohne zusätzliche Vorrichtungen auf den
Haltern H1-H11 halten, da die Lage der Halter einen Winkel über 90°
zu dem Windungsverlauf der Spule Richtung achsnahem Bereich einnimmt.
Eine Besonderheit der Weiterbildungen der Fig.13-19 und Fig.20-26 ist,
dass die Halter in Fig.17 und 26 nicht formgebend sind, sondern Windungen
mit unterschiedlichen Biegeradien, die durch das Biegen über die
formgebenden Schieber in Fig.18,24 entstanden sind, lediglich an einem
Punkt des Leiters in der Position halten.
Bei einer dritten Ausgestaltung diesbezüglich von Fig.27-33, die
in Patentanspruch 12 angegeben ist, ist die Besonderheit, dass die Windungen
direkt und auf feststehende Halter mit einheitlichem Biegeradius gewickelt
werden und die gegenüberliegenden Schieber/Halter der anderen Weiterbildungen
entfallen. Dadurch liegen die einzelnen Windungen in einem größeren
Abstand zur Wickelachse, als in Fig.20,21, woraufhin die Halter in einem
Winkel größer als 90° zum radialen Spulenverlauf der Fig.28
liegen können und die Windungen somit in jeder Lage der Wickelachse
oder der Spule, von den Haltern ohne zusätzliche Hilfe in Position
gehalten werden können, ohne dass diese von der Halterung rutschen,
wie es bei Fig.23 für einige Wickelachslagen der Fall sein könnte.
Die fertig gewickelte Spule der Fig.28 wird dann vorzugsweise aus der
Halterung genommen und auf eine Faltvorrichtung vom schon kompakten Spulenbündelbereich
ausgehend, ähnlich wie in Fig.5 in Achsrichtung beidseitig begrenzt
hin zum noch aufgefächerten zweiten Umfangsbereich gepresst. Auf
diese Weise nehmen die Windungen automatisch ihre Idealposition auch im
zweiten Umfangsbereich ein und passen ihre zunächst einheitlichen
Biegeradien auf den kleinsten Biegeradius aufbauend an.
In Fig.15,22,29,42,45 sind verschiedene Vorrichtungen zur Faltung des
Spulenbündels in der späteren Rotationsebene zu sehen.
Die Faltvorrichtung von Fig.22 und Fig.29 ist dreigeteilt, wobei jeweils
zwei Teile durch ein Scharnier oder ähnliches drehbar zueinander
verbunden sind. Die Faltung geschieht dann in den eingezeichneten Schritten.
Die Wicklung auf dem Wickelkörper geschieht in allen Weiterbildungen
entweder in dem der Wickelkörper mit der Wickelwelle rotiert oder
in dem der Wickelkörper mit der Wickelachse steht und der Wickeldraht
um den Wickelkörper rotiert.
Die Auffächerung der Spulen, der in der zweiten und dritten Grundvariante
der ersten Lösung der Aufgabe ist in einer anderen nicht dargestellten
Weiterbildung auf die zweite Lösung der Aufgabe angewendet, die hier
im späten Umfangsbereich und/oder achsnahen Bereich angewendet wird
und ist in Patentanspruch 8 und 9 angegeben. Die dadurch erzielten Vorteile
sind ähnlich denen der zweiten und dritten aufgefächerten Grundvariante
des Herstellungsverfahrens der ersten Lösung der Aufgabe.
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.50 bis 59 zeigen Herstellungsverfahren der zweiten Lösung
der Aufgabe
Fig.50-55
zeigt ein erstes Herstellungsverfahren
der zweiten Lösung der Aufgabe
Fig.51,53
zeigen einen Wickelkörper 1 zur Herstellung der ungefalteten
Spule 3a in zwei Ansichten und in Fig.50,52
zeigen zwei weitere Ansichten der Spule

Fig.50 zeigt eine Schnittansicht
der Spule entlang der Linie XXVI-XXVI in Fig.51 und die Spule 3a deren
Wicklungslagen sowohl in den späteren achsnahen Bereichen gegeneinander
verschoben sind (hier oberer und unterer Spulenbereich) als auch in den
späteren Umfangsbereichen (hier schraffierter Bereich, mitte)
Fig.51 eine Seitenansicht entlang
der Linie XXVII-XXVII in Fig.50 und Fig.51,53 zeigen einen Wickelkörper
1 zur Herstellung der ungefalteten Spule 3a.
Fig.51 zeigt die fertig gewickelte Spule 3a auf dem Wickelkörper
1 mit den Motoren M29-M31 und M33-M36 der Schieber S1-S16, H1 und H2.
Fig.52 eine Draufsicht auf die Spule
3a in Fig.50 und zeigt die Spule mit durchscheinendem Spulenbündel.
Fig.53 eine Schnittansicht entlang
der Linie XXVIII-XXVIII in Fig.51, ohne Schnitt der Motoren, in
Fig.53 zeigt das fertig gewickelte Spulenbündel im Schnitt, welches
auch in Fig.54, Abb.8b zu sehen ist. Es ist auch die Anordnung der Schieber-Motoren
M27-M32 in diesem Bereich zu sehen, die in Fig.54, Abb.1a-8b übersichtshalber
weggelassen wurden, wobei die Wickeltechnik in Fig.54 zu sehen ist.
Fig.54 eine Wickelvorschrift für
die Wicklung der Spule der Fig.50-53.
Abb.1a-8a zeigt den oberen Teil des Schnittes entlang der Symmetrieachse
in Fig.50, der einen rautenförmigen Schnittbereich in Fig.51 zeigt.
Abb.1b-8b zeigt den Schnitt entlang der Linie XXVIII-XXVIII in Fig.51

Fig.54 zeigt eine Wickelvorschrift
für die Wicklung der Spule 3a auf dem Wickelkörper 1, der in
Fig.51,52 in der oberen Schnittansicht (Abbildungen1a-8a) den oberen rautenförmigen
Schnittbereich der Spule 3a im Umfangsbereich der Fig.51 und in der unteren
Schnittansicht (Abbildungen 1b-8b) die rautenförmigen Schnittbereiche
der Spule 3a entlang der Linie XXVIII-XXVIII in Fig.52 zeigt.
Fig.55 zeigt einen Ausschnitt des
Kernes 9 eines Faltkörpers 11 in Axialrichtung und verschiedene Faltstadien
3a, 3b,3c der Spule 3, die über den Kern 9 gefaltet wird und

Fig.55 zeigt den Faltvorgang der in
Fig.50 bis 54 vorgefertigten Spule 3a um einen scheibenförmigen Faltkörper
11 in zwei Schritten gekennzeichnet durch die Zahlen (1.) und (2.). Im
ersten Schritt (1.) wird die ungefaltete Spule 3a um den Faltkörper
11 gefaltet und im zweiten Schritt (2.) werden die Spulenschenkel in Umfangsrichtung
der Faltkörpers 11 aufgebogen bis vorzugsweise ca. zum radialen Verlauf
der Schenkel.
Fig.50a-d zeigen alternative Wicklungskörper
1 zu dem in Fig.50

Fig.50a-d zeigen alternative Wicklungskörper
1 zu dem in Fig.50, die über unterschiedliche Wicklungskerne 4 gewickelt
wurden und aufgrund der Spulenformen für unterschiedliche Maschinenformen,
wie Trommel- ,Kugel-, Doppelkegel Maschinen und Scheibenmaschinen geeignet
sind und unterschiedliche Formen von sich der Achse annähernden Leiter,
wie U-, und V-förmige haben.
Fig.56-59 zeigen ein zweites Herstellungsverfahren
der zweiten Lösung der Aufgabe
Fig.56,57 zeigen Schnittansichten
eines Wickelkörpers 1 zur Herstellung der ungefalteten Spule 3a

Fig.56 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie XXIX-XXIX in Fig.57, wobei im wesentlichen nur die Spule
dargestellt ist.
Fig.56 zeigt im wesentlichen nur die
Spule 3a und vom Wickelkörper 1, der ähnlich aufgebaut ist wie
der in Fig.51, nur die tragenden Elemente der Spule, wie die Wickelpfosten
10. Der Spulenaufnahmebereich im späteren achsnahen Bereich ist rautenförmig
aufgebaut.
Fig.57 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie XXX-XXX in Fig.56, wobei in Fig.56 der Wickelkörper
weg gelassen wurde, der dem in Fig.51 ähnelt.
Fig.57 zeigt einen Wickelkörper
1 auf den die ungefaltete Spule 3a um Wickelpfosten gewickelt wird, die
zwischen zwei Begrenzungskörpern 5 verlaufen. Im späteren Umfangsbereich
der Spule (jetzt Spulenmittig) greifen seitlich motorisch betriebene Stempel
20 in den Spulenbereich ein und formen jede Windung der Spule V-förmig
Richtung Spulenzentrum.
Fig.58 zeigt eine Draufsicht auf
die Spule 3a in Fig.57, wobei nur die Spule dargestellt ist.
Fig.59 zeigt einen Ausschnitt des
Kernes 9 eines Faltkörpers 11 in Axialrichtung und verschiedenen
Falt- und Biegestadien 3a, 3b,3c der Spule 3, die über den Kern gefaltet
wird.

Fig.59 zeigt den Faltvorgang der
in Fig.56,57 vorgefertigten Spule 3a um einen Faltkörper 11 in drei
Schritten. Im ersten Schritt (1.) wird die ungefaltete Spule 3a um den
Faltkörper 11 gefaltet. Während dieses Vorganges schieben sich
die in Fig.56 sichtbaren V-förmigen Leiterabschnitte im zweiten Schritt
(2.) zu einem kompakten Spulenbündel zusammen. Im dritten Schritt
(3.) werden die Spulenschenkel in Umfangsrichtung des Faltkörpers
aufgebogen bis sie vorzugsweise radial verlaufen.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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