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Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Drittes Herstellungsverfahren für Wicklungen
nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8. Deutschen Patentanmeldung DE
10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine dritte Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruches 5, ist in Fig.60 dargestellt und
wird erreicht durch die Wicklung der Spule als Einzelspule auf einen Wickeldorn
oder Wickelkörper, wobei die Spule im wesentlichen lagenweise von
innen nach außen gewickelt wird und benachbarte nacheinander gewickelte
Windungen einer Lage in unterschiedliche voneinander getrennte Aufnahmebereiche
für Windungen (Spulenaufnahmebereiche) gewickelt werden, die im Schnitt
gesehen durch einen Rahmen begrenzt werden, wobei sich der Rahmen bevorzugt
nur im später sich der Achse oder Welle annähernden Bereich
und/oder im späteren Faltbereich der Spule befindet und die Windungen
der nächsten Spulenlage auf die gleichen Spulenaufnahmebereiche verteilt
werden, so dass die Windungen verschiedener Spulenlagen im jeweiligen
Aufnahmebereich der Windungen übereinander zum Liegen kommen, und
die Rahmen zwischen den Windungen nach der Wicklung entfernt werden und
die Windungen zu einem Spulenbündel zusammengeschoben werden, und
vorzugsweise erst anschließend die Spule in die Endform gebogen
oder gefaltet wird.
Diese dritte Lösung der Aufgabe hat den Vorteil dass die Windungen
benachbarter Spulenaufnahmebereiche durch dieses Verfahren auf einfache
Weise gegeneinander verschoben gewickelt werden können, wie Fig.60-1,
Abb.1a,2a,1c,2c zeigen. Auch eine Verschiebung innenliegender Windungen
in Wickelachsrichtung mit der Absicht die Windungslänge innenliegender
Windungen gegenüber äußeren zu vergrößern,
ist einfach zu realisieren, wie Fig.60-2, Abb.1b,2b zeigen. Die Schieber
beschränken sich in Fig.61-3 allein auf die späteren Umfangs-
und achsnahen Bereiche der Spule, so dass bei der Wicklung nach jedem
Windungsumlauf einfach der Windungsaufnahmebereich gewechselt werden kann,
wie in Fig.60-1 Abb.1b,1c gezeigt wird. In Verbindung mit der zwölften
Lösung der Aufgabe, der kreiszyklische Wicklung, wird der Übergang
auf einen kleinen Übergangsbereich Ü beschränkt, in dem
Schieber einen Schlitz aufweisen durch den die Leiter von einem Windungsaufnahmebereich
in den anderen gelangen.
Somit wird das erste und das zweite Problem der Aufgabenstellung hier
gelöst. Auch dass der Spulenein- A' und Spulenausgang A'' im Umfangsbereich
des Spulenbündels liegt wird durch die Technik der separaten Windungsaufnahmebereiche
leicht realisiert, wie Fig.61, Abb.1a,1b,1c zeigen und damit das dritte
Problem der Aufgabe gelöst. Die Faltung der Spule aus Fig.60-3 wird
gemäß des Verfahrens in Fig.55 vorgenommen. Die Richtung der
Schieber und damit die Formung der Spule ist in anderen Weiterbildungen
unterschiedlich zu der in Fig.60 gezeigten Weiterbildung angeordnet.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
Eine Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante), zweiten, dritten
und vierten Lösung der Aufgabe, wie in Fig.1,2, 5,6 dargestellt,
ist im Patentanspruch 7 angegeben und besteht darin, dass in Wickelachsrichtung
benachbarte Spulenlagen im späteren Umfangsbereich versetzt zueinander
liegen und von Windung zu Windung eine längere Windungslänge
aufweisen, wobei diese Verlängerung die unterschiedlichen Biegeradien
bei der Biegung oder Faltung ausgleicht, so dass im Umfangsbereich nach
der Faltung Fig.5 ein möglichst kompaktes Spulenbündel entsteht,
welches im wesentlichen einen gleichmäßigen Abstand zur Rotationsachse
der Maschine und/oder zum inneren magnetischen Körper hat.
Der Vorteil dieser Weiterbildung ist im Zusammenhang mit der ersten, zweiten,
dritten und vierten Lösung der Aufgabe, dass die Spule im Umfangsbereich
nach der Faltung ein gleichmäßiges Spulenbündel aufweist,
da die unterschiedlichen Windungslängen vor der Faltung bei der Wicklung
berücksichtigt wurden. Damit ist das erste Problem der Faltung in
der Aufgabenstellung gelöst.
Bei einer Weiterbildung der ersten (erste Grundvariante), zweiten, dritten,
vierten Lösung der Aufgabe, im Patentanspruch 55 angegeben, ist in
Fig.1a-1d, Fig.50a-d teilweise gezeigt und ist der Kern des Wickelkörpers
nicht wie in Fig.1,13,20,27,37,40,43,46 angegeben ein Körper mit
einer schmalen und rechteckigen Querschnittsfläche, sondern hat eine
rechteckige, sechseckige, runde, ovale, ellipsenförmige, rautenförmige
Querschnittsfläche.
Der Vorteil ist, dass dadurch Herstellungsmethoden für die Spulen
der in EP99 08683 angegebenen Konstruktionsformen, wie Trommelwicklungen,
kugelförmige, doppelkegelförmige oder ellipsenförmige Wicklungen
mit beidseitiger U- oder V-förmiger Achsannäherung realisiert
werden.
Die Variation des Grundkörpers um die die Spule oder Wicklung gewickelt
oder gefaltet wird, gilt auch für die Herstellungsverfahren der fünften
bis zwölften Lösung der Aufgabe, so dass nicht nur Doppel-Scheibenwicklungen,
die hier vorwiegend beispielhaft gezeigt werden, mit den erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahren realisiert werden könne, sondern auch: Trommel-Scheibenwicklungen,
das sind Trommelwicklungen mit sich, im Schnitt längs der Achse gesehen,
an die Achse oder Welle rechtwinklig annähernden Wicklungsteilen,
und
Trommel-Kegelwicklungen, das sind Trommelwicklungen mit sich, im Schnitt
längs der Achse gesehen, schräg an die Achse oder Welle annähernden
Wicklungsteilen, und
Doppel-Kegelstumpfwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt
längs der Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich schräg
der Achse oder Welle annähernden, und
Glocken-Scheibenwicklungen, das sind Trommelwicklungen, im Schnitt längs
der Achse gesehen, mit sich einseitig an die Achse oder Welle rechtwinklig
annähernden Wicklungsteilen, und
Glocken-Kegelwicklungen, das sind Trommelwicklungen, im Schnitt längs
der Achse gesehen, mit sich einseitig an die Achse oder Welle schräg
annähernden Wicklungsteilen, und
Kugelwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt längs der
Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich kreisförmig der Achse
oder Welle annähernden, und
Ellipsenwicklungen, das sind Wicklungen die sich, im Schnitt längs
der Achse gesehen, beidseitig vom Umfangsbereich elliptisch der Achse
oder Welle annähernden und diese Wicklungen haben entweder scheiben-
oder trommelförmiges Aussehen.
In einer Weiterbildung der ersten bis fünften Lösung der Aufgabe,
die in Patentanspruch 10,17,24,25,26,28,29,30,31,32,33 angegeben ist,
sind auf dem Wickelkörper ein oder beidseitig des Spulenschenkels
Schiebe- und/oder Haltevorrichtungen angebracht, dessen Schieber, Halter,
Schieber/Halter oder hakenförmige Schieber/Halter oder Ähnliches
in den Spulenaufnahmebereich schiebbar sind und die vorzugsweise motorisch
betrieben werden und die vorzugsweise im späteren Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der noch zu faltenden Spule oder im Umfangsbereich
oder achsnahen Bereich der sofort in die Endform zu wickelnden Spule angebracht
werden.
Der Vorteil des Einsatzes solcher Schiebe- und/oder Haltevorrichtung ist,
dass die Wicklung durch sie geordnet durchgeführt werden kann und
sie ermöglichen die Einhaltung der genauen Windungslängen, Windungsbögen
und Windungslage und die Wicklung vom Spuleninneren nach außen und
vom Spulenäußeren nach innen.
Die erste Ausgestaltung diesbezüglich ist in Patentanspruch 11 angegeben
und in Fig.13-19 dargestellt. Hier sind beidseitig des Spulenbündels
Schiebe/Haltevorrichtungen angebracht, die motorisch betrieben werden
(M5-M6 und M7,M8), wobei einseitig Schieber/Halter gleichen Querschnitts
Fig.16,17,H1-H11 und gegenüberliegend Schiebe/Halter unterschiedlichen
Querschnitts Fig.18,S1-S5 angebracht sind. Die Windungen werden zunächst
über den für den jeweiligen Biegeradius der Windung geeigneten
Schieber/Halter S1-S5 gebogen (Fig.16) und dann auf den vorgesehenen Halter
H1-H11 gelegt, der dafür um einen Windungsdurchmesser motorisch ausgefahren
wird.
Eine Besonderheit ist hier, dass die Fixierung des kompakten Spulenbündels
mittig im späteren achsnahen Bereich geschieht und dadurch beide
späteren Umfangsbereiche zunächst aufgefächert gewickelt
werden. Die anschließende Faltung auf einen Faltkörper ähnlich
dem von Fig.4,5 wird in Fig.15 dargestellt.
Eine zweite Ausgestaltung diesbezüglich ist in Fig.20-26 dargestellt,
wobei auch hier beidseitig des Spulenbündels Schiebe-/Haltevorrichtungen
angebracht sind. Ein Vorteil ist hier darin zu sehen, dass nur ein späterer
Umfangsbereich aufgefächert gewickelt wird und das Spulenbündel
bis zur Spulenmitte kompakt fixiert wird. Dadurch ergeben sich die Windungsgruppen
in anderer Formation in Fig.23 als in Fig.16 der vorhergehenden Weiterbildung.
Eine Besonderheit, die auch auf andere Weiterbildungen mit beidseitigen
Schieber/Haltern angewendet werden kann ist in Fig.24 zu sehen und besteht
darin, dass die Schieber S1-S5 wie ein Schwalbenschwanz am Ende mittig
geschlitzt sind, wobei die Halter H1-H11 in den Schlitz 16 hineinfahren
können, so dass die Halter H1-H11 nicht notwendiger weise als Schieber/Halter
ausgeführt werden müssen, sondern auch fest stehen können.
Die Ausgestaltung der Fig. 14 bis 20 ist in diesem Punkt der Weiterbildung
in den Fig.20 bis 26 im Vorteil, da dort die Spulen egal in welcher Lage
sie gewickelt werden, sich ohne zusätzliche Vorrichtungen auf den
Haltern H1-H11 halten, da die Lage der Halter einen Winkel über 90°
zu dem Windungsverlauf der Spule Richtung achsnahem Bereich einnimmt.
Eine Besonderheit der Weiterbildungen der Fig.13-19 und Fig.20-26 ist,
dass die Halter in Fig.17 und 26 nicht formgebend sind, sondern Windungen
mit unterschiedlichen Biegeradien, die durch das Biegen über die
formgebenden Schieber in Fig.18,24 entstanden sind, lediglich an einem
Punkt des Leiters in der Position halten.
Bei einer dritten Ausgestaltung diesbezüglich von Fig.27-33, die
in Patentanspruch 12 angegeben ist, ist die Besonderheit, dass die Windungen
direkt und auf feststehende Halter mit einheitlichem Biegeradius gewickelt
werden und die gegenüberliegenden Schieber/Halter der anderen Weiterbildungen
entfallen. Dadurch liegen die einzelnen Windungen in einem größeren
Abstand zur Wickelachse, als in Fig.20,21, woraufhin die Halter in einem
Winkel größer als 90° zum radialen Spulenverlauf der Fig.28
liegen können und die Windungen somit in jeder Lage der Wickelachse
oder der Spule, von den Haltern ohne zusätzliche Hilfe in Position
gehalten werden können, ohne dass diese von der Halterung rutschen,
wie es bei Fig.23 für einige Wickelachslagen der Fall sein könnte.
Die fertig gewickelte Spule der Fig.28 wird dann vorzugsweise aus der
Halterung genommen und auf eine Faltvorrichtung vom schon kompakten Spulenbündelbereich
ausgehend, ähnlich wie in Fig.5 in Achsrichtung beidseitig begrenzt
hin zum noch aufgefächerten zweiten Umfangsbereich gepresst. Auf
diese Weise nehmen die Windungen automatisch ihre Idealposition auch im
zweiten Umfangsbereich ein und passen ihre zunächst einheitlichen
Biegeradien auf den kleinsten Biegeradius aufbauend an.
In Fig.15,22,29,42,45 sind verschiedene Vorrichtungen zur Faltung des
Spulenbündels in der späteren Rotationsebene zu sehen.
Die Faltvorrichtung von Fig.22 und Fig.29 ist dreigeteilt, wobei jeweils
zwei Teile durch ein Scharnier oder ähnliches drehbar zueinander
verbunden sind. Die Faltung geschieht dann in den eingezeichneten Schritten.
Die Wicklung auf dem Wickelkörper geschieht in allen Weiterbildungen
entweder in dem der Wickelkörper mit der Wickelwelle rotiert oder
in dem der Wickelkörper mit der Wickelachse steht und der Wickeldraht
um den Wickelkörper rotiert.
Die Auffächerung der Spulen, der in der zweiten und dritten Grundvariante
der ersten Lösung der Aufgabe ist in einer anderen nicht dargestellten
Weiterbildung auf die zweite Lösung der Aufgabe angewendet, die hier
im späten Umfangsbereich und/oder achsnahen Bereich angewendet wird
und ist in Patentanspruch 8 und 9 angegeben. Die dadurch erzielten Vorteile
sind ähnlich denen der zweiten und dritten aufgefächerten Grundvariante
des Herstellungsverfahrens der ersten Lösung der Aufgabe.
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.60 das Herstellungsverfahren der dritten
Lösung der Aufgabe
Fig.60-1 zeigt Schnittansichten des
Wickelkörpers aus Fig.60-3 einerseits eine Schnittansicht entlang
der Linie XXXI-XXXI (nur oberhalb der Linie B-B und unterhalb der Linie
C-C) in den Darstellungen 1a,1c und andererseits eine Schnittansicht des
Wickelkörpers aus Fig.60-3 entlang der Linie XXXII-XXXII in der Darstellung
1b

Fig.60-3 zeigt eine prinzipiellen
Aufbau der Wicklung in Frontansicht
Fig.60-3 zeigt einen prinzipiellen Aufbau der Wicklung in Frontansicht
mit dem Sitz der Schieber im späteren achsnahen und im Umfangsbereich
der Wicklung.
Fig.60-1 zeigt die Reihenfolge der
Wicklung der Windungen beginnend mit Windung 1. Die Spule 3a ist hier
so gewickelt, dass der Spulenanfang A' und das Spulenende A'' am Außenumfang
des Spulenbündels liegen. Die Trennschieber 21 sind miteinander verbunden
und werden durch Anwendung der Kraft F1 aus der Spule gezogen. Durch die
Kräfte F2 wird das Spulenbündel kompakt zusammengeschoben, so
wie es in Fig.60-2 ersichtlich ist. Die Schieber S1, S2 in Fig.60-1b regeln
für diese Ausgestaltung die Spulenführung in diesem Bereich.
Fig.60-2 zeigt die durch das dritte
Lösungsverfahren vorgefertigte noch ungefaltete Spule 3a.
Fig.60-2 zeigt die Spule 3a nach dem die Schieber zwischen den Windungen
durch die Kraft F1 entfernt wurden und die Teilspulen durch die Kräfte
F2 zusammengeschoben wurden und der seitliche Rahmen entfernt wurde. Im
nächsten Schritt wird die Spule, ähnlich wie in Fig.55 gefaltet.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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