Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Sechstes Herstellungsverfahren
für Wicklungen nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8. Deutschen Patentanmeldung DE
10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine sechste Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruches 35 und wird durch die Verwendung
von gedruckten, gestanzten, geätzten oder gefrästen Leitern,
der Fig.85-92, erreicht, die in Scheibenform in zwei sich der Achse oder
Welle annähernden Bereichen verlaufen und die entweder im Umfangsbereich
durch nieten, schweißen, verschrauben, löten oder ähnliches
direkt oder über Verbindungsleiter elektrisch verbunden werden, oder
leiterweise oder leiterschichtweise um den Umfangsbereich des mittleren
magnetischen Körpers mindestens ein mal gebogen oder gefaltet werden
und anschließend in mindestens einem achsnahen Bereich mit einem
Leiter einer anderen Spule oder Spulenschicht elektrisch direkt oder über
einen Kollektor verbunden werden, oder im Umfangsbereich durch flexible
Leiterbahnschichten, die vorzugsweise unterbrechungslos an die sich der
Achse oder Welle annähernden Leiter anschließen, verbunden
sind.
Die angegebenen Herstellungsverfahren ermöglichen eine Herstellung
eines hochdynamischen Stellmotors mit gestanzten, geätzten oder gefrästen,
gebogenen oder gefalteten Flachspulen mit Spulenläufer. Darüber
hinaus ermöglicht das Herstellungsverfahren einen sehr hohen wirksamen
Leiteranteil mit geringster Masse, höchstem Leistungsgewicht und
Leistungsvolumen. Es löst das erste und zweite Problem der Aufgabenstellung
und lässt das dritte Problem nicht erst entstehen.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
Eine Weiterbildung der sechsten Lösung der Aufgabe ist in Patentanspruch
36 angegeben und in den Figuren 85 bis 92 gezeigt und besteht darin, dass
jede Spule im Luftspaltabschnitt in zwei Schichten verläuft.
In einer ersten Weiterbildung dieser Weiterbildung, die in Patentanspruch
37 angegeben und in Figur 85 und 86 zeigt ist, hat jede Leiterschicht
eine eigene Trägerscheibe. Bei der Montage wird der innere magnetische
Körper von den Scheiben umfasst und zunächst werden die inneren
Scheiben im Umfangsbereich hier durch Abstandsnieten verbunden. Der Vorteil
von Abstandsnieten ist, dass sie einerseits als elektrischer Leiter nutzbar
sind und andererseits der Spule Steifigkeit verleihen, insbesondere für
den Scheibenteil, der in einer Ausgestaltung nicht mit der Achse oder
Welle der Maschine verbunden ist.
Danach werden die äußeren Leiterscheiben, die hier etwas größeren
Durchmessers sind, ebenfalls durch Abstandsnieten miteinander verbunden.
Im nächsten Fertigungsschritt werden die Leiter der jeweils dicht
aufeinanderliegenden Trägerscheiben miteinander elektrisch durch
vorzugsweise löten verbunden. Ein Vorteil dieser Montage mit zwei
Trägerscheiben pro Luftspaltbereich ist, dass die Leiter einer Spule
in beiden Wicklungsschichten des jeweiligen Luftspaltbereichs exakt radial
und deckungsgleich verlaufen können, wie es in Figur 87 und 88 gezeigt
ist. So liegen alle Spulenseiten hochwirksam im Feld, ohne dass sich Spulenseiten
gegenseitig in der Wirkung mindern.
In einer zweiten Weiterbildung dieser Weiterbildung , die im Patentanspruch
38 angegeben und in Fig.90,91 gezeigt ist, liegen die Leiter beidseitig
einer gemeinsamen Trägerscheibe, wobei die Leiter beider Leiterschichten
26a',26b' und 26a'',26b'' bis zum Umfangsbereich verlaufen und sich dort
die Umfangsfläche auf der äußeren Leiterschichten 26a',26a''
teilen, um von da aus die Verbindung der Einzelleiter mit den Leiterscheiben
des anderen Luftspaltbereichs 36'oder 36'' herzustellen. Dazu werden die
Spulenverläufe in den einzelnen Leiterschichten teilweise, im Unterschied
zu Fig.88a,88b, um einen halben Wicklungsschritt zueinander verdreht ausgeführt,
wie es in Figur 89a,89b ersichtlich ist. Die Verwendung nur einer Trägerscheibe
ermöglicht eine kürzere Luftspaltlänge.
In einer Weiterbildung wie in Patentanspruch 39 angegeben wird die Verbindung
im Umfangsbereich mit Abstandsnieten ausgeführt, wie in Fig.85,86,90
gezeigt, wo sie auch gleichzeitig als elektrischer Leiter dienen. In einer
anderen Weiterbildung dienen die Abstandsnieten der mechanischen Stabilität,
wofür nur wenige über den Umfang der Scheibenkörper verteilt
benötigt werden.
Eine andere Weiterbildung dieser Verbindung ist im Patentanspruch 40
angegeben und in Fig.91,92 gezeigt, wobei die Scheibenkörper der
beiden Luftspaltbereiche 36',36'' durch einen Hohlzylinder, der außenseitig
Leiterbahnen trägt miteinander verbunden sind, in dem die Leiter
des Hohlzylinders und der Scheiben elektrisch und mechanisch miteinander
verbunden werden. Diese Verbindung kann auf verschiedene Weise geschehen,
wobei Weiterbildungen darin bestehen, wie die Leiterbahnen der innenliegenden
Leiterscheibe nach außen geführt werden, um dort letztlich
mit den Leiterstegen des Hohlzylinders verbunden zu werden.
Eine Weiterbildung diesbezüglich ist in Fig.91 gezeigt, bei der im
außenseitigen Scheibenbereich im Umfang Leiterbereiche als Kontaktflächen
für die innenliegenden Leiterbahnen zur Verfügung gestellt werden.
Der Kontakt von der innenliegenden Leiterbahn zur außenliegenden
Kontaktfläche wird durch Nieten oder durch Durchkontaktierungen (Leiterhülsen)
hergestellt. Auch das Umbiegen von Leiterzungen der innenliegenden Leiterscheibe
um den Umfang der Trägerscheibe herum auf die äußere Leiterscheibe
ist eine Weiterbildung hiervon. Die Leiterbahnen des Hohlzylinders werden
dann mit denen der Leiterscheiben, wie in Fig.91 gezeigt, durch Verlöten
mit Flachleiterwinkeln verbunden.
Eine andere Weiterbildung dieser Kontaktierung ist in Patentanspruch 41
angegeben und in Fig.90 gezeigt. Hierbei hat der Hohlzylinder nutenförmige
Aussparungen in beiden Stirnbereichen über den gesamten Umfang verteilt.
Durch diese Aussparungen werden überständige Leiterzungen der
inneren Leiterscheiben nach außen geführt und im nächsten
Fertigungsschritt nach innen umgebogen und mit den Leiterstegen des Hohlzylinders
kontaktiert durch Löten, Nieten, Schweißen oder Ähnliches.
Bei einer anderen Weiterbildung der sechsten Lösung der Aufgabe
werden wie in Patentanspruch 40 angegeben die Leiter der Scheibenkörper
der beiden Luftspaltbereiche direkt miteinander mechanisch und elektrisch
durch löten, schweißen oder nieten von beispielsweise überständigen
Leiterzungen verbunden. Die nötige Stabilität wird beispielsweise
durch einige wenige Abstandsnieten erreicht. (keine Figur)
Bei einer anderen Weiterbildung der sechsten Lösung der Aufgabe
werden die Spulenseiten sternförmig ausgestanzt und ihre Strahlen
einzeln auf ca. der halben Länge um den Umfangsbereich des mittleren
magnetischen Körpers gebogen und auf der gegenüberliegenden
Seite Richtung Achse oder Welle geführt und dort mit einer anderen
Spulenseite oder einem Kollektor fest verbunden.(keine Figur)
Bei einer anderen Weiterbildung der sechsten Lösung der Aufgabe
werden aus ausgestanzten Leiterstreifen V-förmige Leiter gefaltet,
die mit dem Knie des V' in Achsnähe auf einer Trägerscheibe
angebracht werden und anschließend die V-Schenkel um den Umfangsbereich
des mittleren magnetischen Körpers gebogen oder gefaltet werden und
auf der gegenüberliegenden Seite Richtung Achse oder Welle geführt
und dort mit einer anderen Spulenseite oder einem Kollektor fest verbunden
werden. Auf diese Weise ergibt sich in jedem sich der Achse oder Welle
annähernden Bereich eine Zweischichtwicklung. (keine Figur)
Bei einer anderen Weiterbildung der sechsten Lösung der Aufgabe
bestehen die Spulen aus spiralförmig ausgestanzten Flachspulen, die
einzeln um den Umfangsbereich herumgefaltet werden und beidseitig sich
der Achse oder Welle annähern und vorzugsweise auf einer Trägerscheibe
angebracht sind (keine Figur).
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.85-92 zeigen Herstellungsverfahren der sechsten
Lösung der Aufgabe
Fig.85-89 zeigen ein Herstellungsverfahren
für eine gestanzte, gefräste oder geätzte Wicklung
Fig.85-89 zeigt ein Herstellungsverfahren
für eine gestanzte, gefräste oder geätzte Wicklung 3 in
einer Maschine in der pro Luftspaltabschnitt 36',36'' zwei Trägerscheiben
mit jeweils einer aufgebrachten Scheibenwicklung 26 vorhanden sind.
Fig.85 zeigt eine Scheibenwicklung
aus Fig.86 in perspektivischer Darstellung entlang des Schnittes XXXIX-XXXIX

Fig.85 zeigt Scheibenwicklungen,
die im Umfang durch Abstandsnieten 27 verbunden sind. Eine innenliegende
Leiterscheibe 26b'' mit ihren umfangsseitigen Verbindungsnieten ist durch
die Abstandsnieten, die die äußeren Leiterscheiben 26a',26b'
verbinden, zu sehen. Die Scheibenwicklungen sind im Schnitt in Fig.88
zu sehen. Die Wicklung umfasst die Hinterlegungsscheibe 35, die die Leiterscheiben
26a',26b' in Fig.86 fixiert, und den nicht sichtbaren mittleren magnetischen
Körper 25, der in Fig.86 zu sehen ist.
Fig.86 zeigt eine komplette Maschine
im Querschnitt, zu der die Wicklung aus Fig.85 prinzipiell gehört

Fig.86 zeigt eine komplette Maschine,
zu der die Wicklung aus Fig.85 gehört. Die Wicklung 3 umfasst den
mittleren magnetischen Körper 25, der schon beim Zusammennieten der
Wicklung (Fig.85) in die Wicklung integriert wird. Die Spule 3 ist durch
magnetische Pole 28 umgeben. Im achsnahen Bereich ist die Spule 3 über
einen Kollektor 29 mit der Welle 31 einseitig verbunden.
Auf der Spule 3 sind Flügel 33 zur Förderung von Kühlmittel
angebracht, wobei das Kühlmittel durch Löcher oder Schlitze
34 im Gehäuse ein- und ausgeleitet wird. Die Welle ist in den Lagern
32 gelagert. Die Spule wird komplett mit dem inneren magnetischen Körper
25 auf die Welle beim Zusammenbau passgenau samt Lager 32 geschoben und
die Spulenscheibe zwischen dem Kollektor 29 und Hinterlegungsscheibe 35
fest eingeklemmt.
Fig.87 zeigt den Stromverlauf einer
Wellenwicklung von Fig.88a, 88b in einer auseinandergezogenen perspektivischen
Darstellung

Fig.87 zeigt den Stromverlauf einer
Wellenwicklung 3 von Fig.88a, 88b mit 8 Magnetpolen pro Luftspaltabschnitt
36' und 36'', wobei beide Leiterschichten 26a',26b' und 26a'', 26b'' des
jeweiligen Luftspaltabschnitts 36',36''etwas auseinandergezogen gezeichnet
sind. Der fett gezeichnete Stromverlauf 55 ist für einen Umlauf durch
alle Leiterschichten durchscheinend gezeichnet.
Fig.88 zeigt die Wicklung von Fig.85,86
in Scheiben differenziert aufgeteilt auf verschiedene Axialschnitte

Fig.88 zeigt die Wicklung von Fig.87
in Scheiben differenziert aufgeteilt.
In Fig.88a,b werden jeweils die beiden
Leiterverläufe in jeweils einem Luftspaltabschnitt 36' (Fig.88a),
36'' (Fig.88b) gezeigt. Die Besonderheit dieser Wicklung ist, dass die
Leiter beider Windungslagen in den Fig.88a und 88b jeweils deckungsgleich
verlaufen.

Fig.88c-f zeigen jede Leiterschicht
für sich, wobei Fig.88c,d die äußeren Scheiben 26a',26a''
und die Fig.88e,f die inneren Leiterscheiben 26b',26b'' zeigt.
Fig.89 zeigt eine andere Wicklung
aufgeteilt auf zwei Axialschnitte gemäß der Fig.88a,88b

In der Fig.89 ist ein prinzipiell
gleicher Wicklungsaufbau zu Fig.88 zu sehen, mit dem Unterschied, dass
die Wicklungsschichten innerhalb eines Luftspaltabschnitts im Umfangsbereich
um einen halben Wicklungsschritt gegeneinander verdreht angeordnet sind
und damit auf Lücke liegen. Dieser Stromverlauf ist im Prinzip gleich
dem aus der Fig.88 nur das einige Spulenseiten im Einflussbereiches eines
anderen Poles liegen, da die Spulenseiten der Scheibenwicklungen 26a',
26b' bzw. 26a'',26b'' um einen halben Wicklungsschritt verdreht zueinander
auf Lücke liegen.
Fig.90 zeigt eine perspektivische
Detailzeichnung einer Weiterbildung der Wicklung von Fig.85,86

Fig.90 zeigt eine Detailzeichnung
einer Wicklung 3 ähnlich der von Fig.85,86 mit dem Unterschied, dass
hier pro Luftspaltabschnitt nur eine Trägerscheibe 26 vorhanden ist,
die beidseitig Leiterscheiben 26a', 26b' oder 26a'',26b'' trägt.
Die Leiterscheiben und Trägerplatte sind durch Abstandsnieten 27
verbunden.
Fig.91 zeigt eine andere perspektivische
Detailzeichnung einer Weiterbildung Wicklung von Fig.85,86

Fig.91 zeigt eine Detailzeichnung
einer Wicklung 3 ähnlich der von Fig.85,86 mit dem Unterschied, dass
hier pro Luftspaltabschnitt nur eine Trägerscheibe 26 vorhanden ist,
die beidseitig Leiterscheiben 26a', 26b' oder 26a'',26b'' trägt.
Und die Leiter, der innenliegenden Leiterscheiben 26b',26b'' auf die äußere
Schicht der Leiterscheiben 26a',26a'' mit Leiterhülsen 37 durchkontaktiert
sind zu einer Wicklungsfläche 59.
Die Trägerscheiben 26 werden hier durch einen Hohlzylinder 58 verbunden,
der außenseitig Streifenleiter 38 trägt, die durch Leiterwinkel
39 mit den Leitern der Scheiben 26a,26a', 26b,26b' verbunden werden.
Fig.92 eine andere perspektivische
Detailzeichnung einer Weiterbildung der Wicklung von Fig.85,86

Fig.92 zeigt eine Detailzeichnung
einer Wicklung ähnlich der von Fig.85,86 mit dem Unterschied, dass
hier pro Luftspaltabschnitt nur eine Trägerscheibe 26 vorhanden ist,
die beidseitig Leiterscheiben 26a', 26b' oder 26a'',26b'' trägt.
Die Leiter der innen und außenliegenden Leiterscheiben haben Leiterzungen,
die über die Trägerscheibe 26 hinausragen und die zueinander
axial verdreht auf Lücke liegen. Die Trägerscheiben 26 sind,
ähnlich wie in Fig.91 durch einen Hohlzylinder 58 mit außenseitig
angebrachten Leiterstreifen 38 verbunden, mit dem Unterschied, dass der
Hohlzylinder 58 an beiden Stirnseiten Nuten aufweist, die bei jedem zweiten
Leiterstreifen eingelassen sind. Durch diese Nuten werden die Leiterzungen
41 der innenliegenden Leiterscheibe nach außen geführt. Alle
Leiterzungen werden um den Mantel des Hohlzylinders gebogen und verlötet
mit den Leiterstreifen 38.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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