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Zum Thema: Höchsteffiziente elektrische Maschinen, wie Energiesparmaschinen
und höchstdynamische Antriebe, nach dem Luftspulenprinzip
(aus der
Internetseite: http://www.sternen-motoren.de)
Neuntes Herstellungsverfahren für Wicklungen
nach dem Luftspulenprinzip
(Auszug aus der 8. Deutschen Patentanmeldung DE
10 2004 034 611)
Inhaltsverzeichnis:
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
2. Figuren
3.Teilenummern (Extra Fenster)
1. Beschreibung des Herstellungsverfahrens
Eine neunte Lösung der Aufgabe erfolgt durch ein Herstellungsverfahren
mit den Merkmalen des Patentanspruches 48 und wird in den Figuren 93,93a,103,103b,103b-1,103b-2,108,108a,
109,110,110a,111 gezeigt und erfolgt in dem die Wicklung über einen
Rahmen erfolgt oder über diesen zusammengesetzt wird, wobei der Rahmen
den inneren magnetischen Körper mindestens im Umfangsbereich umgibt
und zwischen den Rahmen im Umfangsbereich, der hier die Form eines Hohlzylinders
hat, und den Umfangsbereich des inneren magnetischen Körpers Abstandhalter
eingebracht sind, die den Rahmen gleichmäßig zum mittleren
Körper beabstandet halten und die nach der Bewicklung und Verfestigung
der Spule mindestens zum Teil entfernt werden.
Dies hat den Vorteil, das eine Wicklung oder das Zusammensetzen der Wicklung
aus Einzelspulen unter Einschluss des mittleren magnetischen Körpers
erfolgen kann und ein gleichmäßiger mechanischer Luftspalt
zu ihm in axialer und radialer Richtung gewährleistet ist, was den
Bau der Maschine ermöglicht und eine hohe Effizienz garantiert und
die Wicklung insgesamt zusätzlich stabilisiert wird. Für eine
Direktbewicklung werden zumindest die ersten beiden Probleme der Aufgabe
gelöst.
Zu dem Hauptanspruch und in den Nebenansprüchen erfundenen Herstellungsverfahren
sind die wichtigsten Weiterbildungen in den Unteransprüchen beschrieben,
so wie hier in ausführlicher Weise.
In einer Weiterbildung der neunten Lösung der Aufgabe sind die Abstandhalter
zwischen mittlerem magnetischem Körper und Rahmen, der mindestens
ein hohlzylindrischer Ring ist, Stifte, die axial verlaufen (Fig.93a,103b,108a,110a)
und die vorzugsweise durch umfangsseitige Einkerbungen im mittleren magnetischen
Körper ihren einheitlichen Abstand zueinander halten (Fig.93a-1)
und auch als Wicklungsführung dienen, wie Fig.93,93a,93a-1 zeigen.
Die Stifte in Einkerbungen geschoben haben den Vorteil, dass sie einen
Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Windungen halten, was die Herstellung
einer Zweischichtwicklung zumindest im Umfangsbereich der sich der Achse
annähernden Spulenbereiche ermöglicht. Außerdem wird dadurch
eine siebförmige Wicklung geschaffen, durch die Kühlmittel geleitet
werden kann. Auch können die Wicklungsführungen, in Form der
Stifte, nach der Wicklung entnommen werden und der Rahmen kann dünnwandiger
ausgeführt werden.
In einer anderen Weiterbildung werden nur wenige (ca. 3 bis 6 Stück)
axial verlaufende Abstandhalter verwendet, die lediglich den hohlzylindrischen
Rahmen auf Abstand zu dem inneren magnetischen Körper halten. Diese
werden entweder nach der Wicklung entnommen oder aufgelöst.
Bei einer anderen Weiterbildung der neunten Lösung der Aufgabe werden
Abstand erzeugende Stifte wie, Bajonettstifte oder Schrauben radial in
den hohlzylindrische Rahmen eingesetzt, wie Fig.103b-1 zeigt.
Bei einer Ausgestaltung werden nur an drei Stellen des Umfangs um 120°
versetzt zueinander solche Stifte eingesetzt, um lediglich den Abstand
zwischen mittlerem magnetische Körper und Rahmen während der
Wicklung zu garantieren und nach der Fertigstellung der Wicklung werden
sie wieder entfernt.
Bei einer anderen Ausgestaltung werden zwischen zwei benachbarten Windungen
solche Stifte eingesetzt, die dann als Wicklungsführung eine ähnliche
Funktion wie Nuten erfüllen, die aber nach der Wicklung entfernt
werden.
Bei einer Variante der Ausgestaltungen übernehmen die radial eingesetzten
Stifte noch die Funktion, die beiden Teile eines für die Wicklung
geteilten mittleren magnetischen Körpers im definierten Zustand zueinander
zu halten, wie Fig.105a,106a zeigen, um nach der Wicklung entfernt zu
werden, wie Fig. 107a zeigt.
Bei einer Ausgestaltung dieser Weiterbildung , die in Patentanspruch
51 angegeben und Fig.111 gezeigt ist, werden Abstandhalter eingelassen,
die nach der Wicklung verflüssigt oder vergast oder chemisch oder
anderweitig aufgelöst werden. Dies hat den Vorteil der einfachen
Entfernung der Abstandhalter insbesondere, wenn der Umfangsbereich vollständig
bewickelt werden soll und somit der Abstandhalter (44d) mit eingewickelt
wird.
Eine Weiterbildung der zehnten Lösung der Aufgabe ist in Patentanspruch
53 angegeben und ist in Fig.103b-1,105,106,107,110 gezeigt. Hierbei sind
die Abstandhalter entweder Stifte oder Schieber (Fig.105a,106a,107a) oder
kammförmige Mittel (Fig.106c), die in radialer Richtung im Umfangsbereich
mindestens an drei Stellen aufgesteckt werden und die nach Fertigstellen
der Wicklung wieder entnommen werden, wobei die Wicklung vorzugsweise
mit dem Hohlzylinder verklebt wird, oder der Hohlzylinder im Querschnitt
T-förmig ist (Fig.111) und durch erwärmen, eine chemische Reaktion
oder Ähnliches, zu verflüchtigen ist oder nach der Wicklung
durch zentrifugieren im wesentlichen aus der Wicklung entfernt wird.
Der Vorteil von radial eingesetzten Abstandhaltern, wie Schiebern oder
kammförmigen Mitteln, ist, dass diese nacheinander gewickelte Windungen
auf Abstand halten, so dass die Lagenzahl im Umfangsbereich der Scheiben
und damit die Luftspaltlänge gering gehalten werden kann und die
Abstandhalter dienen als Wicklungsführung, die vorteilhafter Weise
nach der Wicklung entnommen werden kann und damit die Masse der Wicklung
im Umfangsbereich gering ist. Die dann frei gewordenen Plätze können
anschließend bewickelt werden. Der kammförmige Schieber hat
zusätzlich den Vorteil einer Arretierung der Scheiben in axialer
Richtung.
Die seitlich in Achsnähe axial eingeschobenen und durch Verdrehung
arretierten Abstandsmittel (Fig.110b) haben den Vorteil, dass mindestens
zum Teil abstanderzeugende Mittel im Umfangsbereich entfallen, was von
Vorteil ist, wenn der Bereich lückenlos bewickelt werden soll. Dies
ist in Verbindung mit dem zu verflüchtigenden Hohlzylinder mit T-Profil
der Fall.
Auch radial eingeschobene Stifte können in einer Weiterbildung als
Abstandhalter im Umfangsbereich eingesetzt werden (Fig.110) wenn eine
zusätzliche Fixierung der Scheiben in Achsnähe durch z.B. einen
kammförmigen Abstandhalter in Schlüsselform geschieht.
Bei einer anderen Weiterbildung der siebten bis zehnten Lösung der
Aufgabe, die in Anspruch 50 angegeben ist, wird die Wicklung über einen
Rahmen gewickelt oder die Spulen der Wicklung über ihm zusammengesetzt
der glockenförmig im Umfangsbereich und in einem sich der Achse annähernden
Bereich verläuft, was Fig.108 zeigt. Dabei wird der mittlere magnetische
Körper axial um eine Luftspaltbreite verschoben und bildet, in dieser
Position während der Fertigstellung der Wicklung fixiert, auf diese
Weise, in dem den Rahmen gegenüberliegenden Bereich, die Grenze für
die Wicklung. Dies hat den Vorteil, dass man einen scheibenförmigen
Rahmen spart und der Luftspalt dort kürzer wird. Nach Fertigstellung
der Wicklung wird die Fixierung des mittleren magnetischen Körpers
entnommen und er wird wieder in die mittlere Position zwischen den Spulenschenkeln
gebracht (Fig.109), die er auch nach der Fertigstellung der Maschine inne
hat.
Bei einer anderen Weiterbildung der siebten bis zehnten Lösung der
Aufgabe, die in Patentanspruch 45,46 angegeben ist, werden die Spulen
allgemein V-förmig um den Rahmen und mittleren magnetischen Körper
gewickelt Fig.93 und werden vom Umfangsbereich kommend Richtung Achse
verlaufend gewickelt und im achsnahen Bereich im Knie des V's für
die Leiterumkehr durch eine kurzfristig eingreifende Wickelnadel (keine
Figur) oder einen Stempel (Fig.110,105-107) fixiert und von da aus Richtung
Umfangsbereich und um diesen herum verlegt bis in den gegenüberliegenden
anderen achsnahen Bereich, wo ebenfalls eine derartige kurze Fixierung
stattfindet, wobei die erste Fixierung gelöst wird und die Fixiervorrichtung
bereit gestellt wird, für die nächste Fixierung des V's der
nun folgenden Spule usw.
Dies hat den Vorteil, dass im achsnahen Bereich keine Wickelvorrichtung,
wie ein Spiralring oder Wickelpfosten verbleiben und die Spule bis zum
Knie des V's gleichmäßig zweischichtig bleibt.
Eine andere Weiterbildung der siebten bis elften Lösung der Aufgabe
ist in Patentanspruch 50 angegeben und in Fig.114 bis 116 gezeigt. Hier
werden die Spulen in einer Halterung ausgerichtet und dann vergossen, wobei
der mittlere magnetische Körper um eine Luftspaltlänge axial verschoben
wird und als Vergussgrenze dient, wobei ein Rahmen seitlich die Vergussbereiche
abgrenzt. Auf diese Weise werden alle Spulen in einem späteren Luftspaltbereich
zusammen vergossen (Fig.114,116) und anschließend die Spulenschenkel
im gegenüberliegenden Luftspaltbereich (Fig.115,116).
Dies hat den Vorteil, dass alle Spulen in einem Guss fixiert werden und
Luftschlitze im Umfangsbereich der Wicklung bleiben. Auch der achsnahe Bereich
der Spulen wird besser gekühlt, wenn er nicht vergossen ist.
In einer Weiterbildung ist der innere magnetische Körper axial in zwei
Scheiben geteilt, ähnlich denen in Fig.105,106,107,110, die zum Vergießen
auseinander bis stramm an die Spuleninnenwände bewegt und dort während
des Vergießens arretiert werden.
Eine Weiterbildung der siebten bis neunten Lösung der Aufgabe ist
im Patentanspruch 56 angegeben und zeigt Fig.117,118. Hierbei handelt
es sich um den Zusammenbau einer Wicklung Fig.117 mit einseitiger axialer
Annäherung (Glockenform). Dies ermöglicht die Herstellung der
Wicklung ohne dass der mittlere magnetische Körper dabei umfasst
wird, nach dem Herstellungsverfahren der siebten bis neunten Lösung
der Aufgabe. Anschließend wird der mittlere magnetische Körper
(Teil 1), der auf einer Hohlachse sitzt, in den glockenförmigen Körper
(Teil 2) eingeführt (Fig.117a), wobei die Hohlachse durch die Wicklung
im Bereich der Achsannäherung ragt. Auf diesen Teil der Hohlachse
wird nun der dem mittleren magnetischen Körper axial gegebenüberliegende
scheibenförmige Körper (Teil 3) der selbst auf einer Hohlachse
sitzt, die die Lagerschale für das erste Lager bildet, passgenau
aufgeschoben, so dass die Spule im dazwischen liegenden Luftspalt frei
beweglich ist (Fig.117b). Anschließend wird das Teil 4 mit der die
Welle und dem darauf sitzenden zweiten Lager sowie der scheibenförmigen
Trägerplatte der Spule auf der der Kollektor angebracht ist, in die
Hohlwelle mit den darin sitzenden ersten Lager eingesetzt und die Spule
mit der scheibenförmigen Trägerscheibe fest verbunden. Die Leiterzuführungen
werden mit dem Kollektor verbunden und anschließend das hohlzylindrische
Gehäuse über den ganzen Körper geschoben und mit dem Teil
3 fest verbunden. Auf der noch offenen Stirnseite wird ein zweiter, dem
inneren magnetischen Körper axial gegenüberliegender, magnetischer
Körper, der die Bürsten des Kollektors trägt, in das mantelförmige
Gehäuse eingesetzt und mit diesem fest verbunden.
Dies ermöglicht die Herstellung von hocheffizienten Glockenläufern
mit einseitiger axialer Spulenannäherung und trotzdem einfacher axialer
Montage, was auch der Vorteil von herkömmlichen Glockenläufern
ist.
In einer Variante liegt der sich der Achse oder Welle annähernde
Bereich der Glockenwicklung auf der gleichen Seite wie die Kommutierung.
Die Wicklung ist im Bereich der Achsannäherung entweder selbsttragend
oder durch einen glockenförmigen Rahmen gestützt. Die Montage
dieses Glockenläufers entspricht der Montage eines herkömmlichen
Glockenläufers, da hier nur die Wicklungsträgerscheibe durch
die Wicklung und gegebenen Falls ergänzt durch einen Rahmen ersetzt
wird. (keine Figur)
2. Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
beschrieben.
Fig.93-96 zeigen ein Herstellungsverfahren der
siebten und neunten Lösung der Aufgabe
Fig.93 zeigt eine Seitenansicht einer
Wicklung des Wickelschemas der Fig.94,95

Fig.93 zeigt eine Seitenansicht der
Wicklung in Fig.104 und der zweischichtigen, achtpoligen Gleichstromwicklung
des Wickelschemas der Fig.94,96. Ein Wicklungsumlauf ist wie auch in Fig.94,96
fett hervorgehoben. Im achsnahen Bereich sind die Windungen um einen vierfach
spiralförmigen Ring 42 gewickelt, der verschieden ausgeführt
werden kann. Eine Ausführung ist in der Detailzeichnung Fig.93b zu
sehen, der aufgrund des Wicklungsführungshakens an seinem Ende für
den Verbleib in der Wicklung bestimmt ist.
Fig.93a zeigt eine Detaildarstellung
aus Fig.93 und zeigt den Wicklungsverlauf im Umfangsbereich, wobei zwischen
hohlzylindrischem Rahmen 43 (58) und mittlerem magnetischem Körper
25 Abstandshalter 44 in Form von seitlich durchgesteckten Pfosten 44a
(siehe auch Fig.103b) eingebracht sind. Fig.93a-1
zeigt eine Detaildarstellung aus Fig.93a

Fig.93a-1 zeigt dass der mittlere
magnetische Körper 25 und/oder der Innenrand des Hohlzylinders 58
(43) zur Fixierung der Abstandhalter 44 leicht genutet ausgeführt
sein kann. In dieser Ausgestaltung ist es der mittlere magnetische Körper
25, der Nuten am Außenumfang trägt. Die Leiter sind zur Veranschaulichung
durchsichtig dargestellt.
Fig.103,104 zeigen ein Herstellungsverfahren
einer mehrpoligen zweischichtigen Gleichstromwicklung der Fig.93-96 nach
der siebten und neunten Lösung der Aufgabe
Fig.103,Fig.104
zeigen jeweils den Querschnitt durch die Wicklung der Fig.93 während
der Wicklung entlang der Linie XXXX-XXXX, ohne den Schnitt der Leiter

Fig.103,104 zeigen ein Herstellungsverfahren
einer mehrpoligen zweischichtigen Gleichstromwicklung der Fig.93-96, wobei
die Spulen 3 im Umfangsbereich über einen hohlzylindrischen Rahmen
43 gewickelt werden, der durch Abstandshalter 44 in Form von axial eingeschobenen
Stiften 44a zum mittleren magnetischen Körper 25 fixiert wird. Eine
Variante der Abstandshalter sind radial eingesetzte Abstandshalter 44b,
wie Schrauben (Fig.103b-1) oder Arretierstifte
(Fig.103b-2). Im achsnahen Bereich
ist die Spule über einen vierfach spiralförmigen Ring 42 gewickelt,
wie auch in Fig.93,93b,93b-1,95,96.
Während oder nach der Wicklung pressen axial angreifende Stempel
20 oder Spulenbündelpresser 24 (Fig.103) die Wicklung mit der Kraft
F1 zu einer Zweischichtwicklung (Fig.104), wobei Unterlegwinkel 47 eingesetzt
werden, um den Abstand der Spule 3 zum mittleren Körper 25 einzuhalten.
Der spiralförmige Ring 42 bleibt in diesem Fall in der Wicklung.
In einer anderen Weiterbildung wird der spiralförmige Ring 42 aus
Fig.93b-1 aus der Wicklung entnommen und die Spule ähnlich wie in
Fig.105 durch die mit der Kraft F1 axial angreifenden Stempel 20 (24)
zu einer durchgängigen Zweischichtspule gepresst.
Fig.103b zeigt den Umfangsbereich
der Fig.103 vergrößert

Fig.103b-1 zeigt zu Fig.103b zwei
alternative Abstandhalter 44b statt des Abstandhalters 44a in Fig.103b
Fig.103b-2 zeigt einen alternativen
Abstandhalter in drei Ansichten

Fig.106,107 zeigen ein Herstellungsverfahren
der siebten und zehnten Lösung der Aufgabe in einer Schnittdarstellung,
ähnlich dem in Fig.103, einer zweischichtigen Gleichstromwicklung
Fig.106 zeigt den Querschnitt während
der Wicklung
Fig.107 zeigt den Querschnitt nach Abschluss der Wicklung
Fig.106a zeigt ein Detail der Fig.106
vergrößert
Fig.106b zeigt ein Detail der Fig.106
vergrößert
Fig.106c zeigt ein alternatives Detail
des Details in der Fig.106a
Fig.107a zeigt ein Detail der Fig.107
vergrößert
Fig.107b zeigt ein Detail der Fig.107
vergrößert

Fig.106,107 zeigen ein Herstellungsverfahren
in Schnittdarstellungen eines mittleren magnetischen Körpers 25,
der als Wickelkörper eingesetzt wird und axial in zwei Scheibenkörper
25a,25b geteilt ist, die für die Bewicklung um die doppelte mechanische
Luftspaltlänge 36 axial in Fig.106 auseinander bewegt sind. In diesem
Fall im Unterschied zu Fig.105 sind die Scheibenkörper 25a,b in Achsnähe
durch eine Passung 56 verbunden und deren Abstand zueinander wird durch
Gewindeschrauben (Fig.106b,107b) fixiert in Verbindung mit radial zwischen
die Scheiben 25a,b eingreifenden Abstandhaltern 44b. Die Abstandhalter
sind in dafür vorgesehene Schlitze Fig.106a in die Scheibenkörper
eingelassen und fixieren den Rahmen 43, der ein hohlzylindrischer Körper
58, der im Querschnitt ein Brückenprofil zeigt, wobei die axial außenseitig
liegenden Brückenpfeiler auf dem Umfang der Scheibenkörper 25a,b
während der Bewicklung aufliegen (Fig.106a). Die Bewicklung funktioniert
ähnlich wie zu Fig.105 erläutert. Fig.106c zeigt einen kammförmigen
Abstandhalter 44c, der alternativ für den eingesetzten Schieber 44b
(Fig.106a) und die Schraubenfixierung aus Fig.106b in den Umfangsbereich
radial eingesetzt wird.
Fig.107 zeigt das Herstellungsverfahren aus Fig.106 nach Abschluss
der Wicklung, wobei die Abstandshalter 44b in Form von radial eingreifenden
Schiebern aus der Wicklung entnommen werden. (Fig.107a). Die beiden Scheibenkörper
25a,25b werden zu dem mittleren magnetischen Körper 25 zusammengeschoben
oder -gedreht. In diesem Fall geschieht das durch Anziehen der Schrauben
in Fig.107b.
Fig.108,109 zeigen ein Herstellungsverfahren
der siebten und neunten Lösung der Aufgabe anhand von
Schnittzeichnungen, ähnlich dem in Fig.103 einer zweischichtigen
Gleichstromwicklung
Fig.108 zeigt den Querschnitt während
der Wicklung
Fig.109 zeigt den Querschnitt nach
der Wicklung

Fig.108,109 zeigen ein Herstellungsverfahren
in Schnittzeichnungen eines mittleren magnetischen Körpers 25, der
während der Wicklung als Teil des Wickelkörpers dient. Die Wicklung
3 wird um einen Rahmen 43 (Fig.108a), der eine glockenförmige Form
aufweist gewickelt, wobei die Begrenzung der Wicklung einerseits durch
den Rahmen und andererseits durch den axial verschobenen mittleren magnetischen
Körper 25 gebildet wird. Der Rahmen 43 und der mittlere magnetische
Körper werden durch axial eingeschobene Abstandshalter 44a zueinander
während der Wicklung fixiert (Fig.108a), die nach der Wicklung wieder
entnommen werden (Fig.109a). Nach oder während der Wicklung wird
die Wicklung durch axial angreifende Stempel mit der Kraft F1 in Form
gepresst, so dass sich gleichmäßige Spulenbereiche abzeichnen,
die der Anzahl der übereinander liegenden Spulenlagen entsprechen.
Die Wicklung entspricht der aus Fig.97,98.
Fig.110 zeigt ein Herstellungsverfahren der
neunten und zehnten Lösung der Aufgabe einer Gleichstromwicklung
anhand einer Schnittzeichnung durch einen mittleren magnetischen Körper
25, ähnlich dem in Fig.103
Fig.110a zeigt ein Detail der Fig.110
vergrößert

Fig.110 zeigt ein Herstellungsverfahren
einer Gleichstromwicklung anhand einer Schnittzeichnung durch einen mittleren
magnetischen Körper 25, der axial geteilt ausgeführt ist und
die Wicklung über einen Rahmen 43 in Form eines Hohlzylinders 58
erfolgt, sowie über die axial auseinandergeschobenen Scheibenkörper
25a,b. Im Umfangsbereich werden die hohlzylindrischen Rahmen 43 und die
Scheiben 25a,b durch axial eingeschobene Abstandshalter 44a in Form von
Stiften zueinander fixiert, so wie im achsnahen Bereich durch axial eingeschobene
oder schlüsselförmige Abstandshalter 44c der Fig.110b. Alternativ
dazu können auch die kammförmigen Abstandshalter von Fig.106c
eingesetzt werden. Eine andere Alternative für den Einsatz eines
der gezeigten hohlzylindrischen Rahmen, zeigt Fig.111,
wobei der dort gezeigte hohlzylindrische Rahmen ein T-Profil hat und aus
einem sich verflüchtigenden Material besteht, wie Wachs oder Eis,
welches sich durch Erwärmen oder durch eine chemische Reaktion nach
der Wicklung aus der Wicklung verflüchtigt, so dass die Scheiben
25a,25b dadurch zum mittleren magnetischen Körper 25 zusammengeschoben
werden können und im Umfangsbereich ein Luftspalt zwischen mittlerem
magnetischen Körper und Wicklung verbleibt.
Erfinder/ Autor:
Dipl.-Ing. Jörg Bobzin ist Forscher und Entwickler von hocheffizienten
elektrischen Maschinen und ganzheitlicher Wissenschaft und Technik
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