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2. Deutsche Patentanmeldung: DE 101 37 201
Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine

2.
Deutsche Patentanmeldung:
DE 101 37 201
Titel: Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen
Maschine
Die Erfindung betrifft eine Luftspaltwicklung, bestehend aus zweipoligen
Luftspulen für rotierende elektrische Maschinen als Motoren oder
Generatoren, die einen Luftspalt aufweisen, in dem die Wicklung verläuft,
wobei sich das magnetische Feld einer Feldeinrichtung im Luftspalt relativ
zur Wicklung bewegt und die Luftspaltwicklung in Form einer Schrägwicklung
oder Wicklung mit teilweise schrägen oder evolventen Leitern, als
Wellen- oder Schleifenwicklung oder einer Kombination daraus, mit einfacher
Leiterführung oder mit Spulen mit Mehrfachwindungen, besteht.
Definition "zweipolige Luftspule": Eine Luftspule, die sich
gleichzeitig im Wirkungsbereich beider magnetischer Pole befindet. Das
bedeutet, daß jede Spulenseite einer Luftspule sich im Moment der
maximalen Energieumsetzung im Wirkungsfeld einer Polart befindet und die
Polart der beiden Spulenseiten unterschiedlich ist und sich deren Wirkungen
in der Luftspule ergänzen, wobei zur Spulenseite auch die feldfreien
Leiterbereiche zwischen benachbarten Polen gleicher Polart gehören
(Definition: Spulenseite). Zwei Spulenseiten sind direkt oder durch Leiter,
zu einer geschlossenen oder offenen Luftspule, verbunden, deren in Bewegungsrichtung
liegender Anteil sehr groß ist, und deshalb als unwirksamer Leiteranteil,
oder wenn er außerhalb des Feldes liegt im allgemeinen als Wickelkopf,
bezeichnet wird.
Bei der Betrachtung des Verlaufes des Luftspaltes ist im Folgenden immer
die Sicht, im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gemeint.
Mit dem Begriff "Feldeinrichtung" sind alle Teile der elektrischen
Maschine gemeint, die der Erzeugung, Speicherung, Leitung und Begrenzung
des magnetischen Feldes innerhalb der Maschine dienen, wobei das luftspaltbegrenzende
erste und zweite Körper, luftspaltbegrenzende Körper im Faltbereich
der Luftspule, einseitig des Leiters im Faltbereich angebrachte magnetische
Pole, die keine direkte gegenüberliegende Luftspaltbegrenzung haben,
und Verbindungskörper zwischen erstem und zweiten Körper sein
können.
Bekannt sind rotierende elektrische Maschinen aus PCT/EP99/08683, deren
Luftspulen sich frei im Luftspalt relativ gegenüber dem magnetischen
Feld im Luftspalt bewegen, und dabei um einen Körper im Schnitt quer
zur Bewegungsrichtung gefaltet sind. Diese Maschine ist die optimale konstruktive
Form, um mechanische in elektrische Energie und umgekehrt umzusetzen.
Jedoch bedeutet es, zwei oder mehr Luftspaltabschnitte mit magnetischen
Polen und einer freien Luftspaltwicklung auszustatten, und somit ein erhöhten
konstruktiver und materieller Aufwand, sowie eine größere axiale
Maschinenlänge und in manchen Ausgestaltungen ein größer
Durchmesser.
Weiterhin sind Glockenwicklungen in Mikrotechnik von der Firma Dr.Faulhaber
GmbH. & Co KG bekannt, die als Wellenwicklung mit schräge verlaufenden
Leitern und zweipolig aufgebaut sind und entweder frei von Eisen im Luftspalt
rotieren und mechanisch kommutiert werden oder einseitig mit einem Eisenrückschluß
hinterlegt sind und dabei vorzugsweise innerhalb der Wicklung ein Magnet
rotiert, wobei die Spulen elektronisch kommutiert werden.
Aus den VDI-Nachrichten, Dr.F.Faulhaber, "Ein Zwergmotor läßt
sich besonders schnell regeln" Nr.2, 1962, S. 4,5 , ist solch eine
freie Schrägwicklung im Luftspalt als mechanisch kommutierte Läuferwicklung
bekannt. Die Vorteile dieser Schrägwicklung sind die einfache Fertigung
und Montage und ihre gute selbsttragende Eigenschaft, sowie deren geringe
Masse und hohe Dynamik beim Einsatz als Läuferwicklung.
Nachteile dieser Wicklungen sind der große unwirksame Leiteranteil
innerhalb jeder Spule der Wicklung, der hohe Kupferverluste zur Folge
hat. Die Ursachen dafür sind einerseits die geringe wirksame Wicklungsfläche
(Polfläche) dieser Wicklungsart, die unter 50% der Wicklungsfläche
liegt, was kaum bekannt ist, und andererseits der schräge Leiterverlauf
zur Bewegungsrichtung. Ein weiterer Nachteil ist, daß der wirksame
Leiter dieser Wicklung bei herkömmlichen Maschinen nur durch eine
axiale Verlängerung der Maschine oder durch Vergrößerung
des Wicklungsdurchmessers erhöht werden kann. Beides erreicht sehr
schnell mechanische Grenzen aufgrund der hohen Fliehkräfte im Zusammenhang
mit der nur einseitigen Lagerung der mechanisch kommutierten Wicklung,
so daß bei diesen Läuferwicklungen nur Leistungen von unter
100W erreicht werden. Die mit Rückschluß hinterlegten elektronisch
kommutierten Luftspulenmaschinen erreichen ihre Leistungsgrenze durch
Wärmeprobleme aufgrund der hohen Kupferverluste.
Ein weiterer Nachteil ist, daß in diesen sehr kleinen Mikromaschinen,
aus fertigungstechnischen Gründen der ganze Luftspaltbereich mit
magnetischen Polen ausgestattet wird und der zumeist zweipolige Innenmagnet
diametral magnetisiert ist und nicht, wie es effizient wäre nur der
aktive Wicklungsbereich. So entstehen zusätzlich hohe Verluste durch
sich in ihrer Kraftwirkung gegenseitig aufhebenden Ströme im inaktiven
Wicklungsbereich.
Luftspalt-Schrägwicklungen für Scheibenmaschinen wurden aufgrund
ihrer geringen Wirksamkeit technisch nicht realisiert. Ihre geringe Wirksamkeit
entsteht durch die Anwendung der Schrägwicklung auf die Scheibenmaschine,
wobei die aktiven Wicklungsflächen (Polflächen) ungünstig
verzerrt werden. Einerseits verkleinert sich die Flächengröße
und andererseits sind die verbleibenden wirksamen Spulenbereiche hauptsächlich
im achsnahen Bereich zu finden, die aufgrund der geringen Geschwindigkeit
dort weniger effektiv bei der Drehmoment- (Motorbetrieb) oder Spannungserzeugung
(Generatorbetrieb), sind (Fig.9/15). Außerdem sind die Kupferverluste
dieser Wicklung sehr groß, weil die unwirksamen Leiterbereiche sehr
groß sind. Ein zusätzlicher wesentlicher Nachteil ist, daß,
zumindest bei zwei- und vierpoligen Maschinen (Fig.15), die Zweischichtigkeit
der Wicklung im achsnahen Bereich verloren geht und ein dicker Wulst entsteht,
wobei die durchgängige Zweischichtigkeit ein wesentlicher Grund des
Einsatzes dieser Wicklung wäre, wie es bei Glockenläufern und
Evolventenwicklungen bei Scheibenläufern der Fall ist.
Erschwerend kommt noch hinzu, daß je nach Wicklungsausführung
Stromzu- und Stromableitung nicht beide in Achsnähe verlaufen, sondern
eine von ihnen im Umfangsbereich (Fig.15), was zu hohen Verlusten im Kommutator
führen würde, aufgrund der hohen Umfangsgeschwindigkeiten und
großen Strecken im Umfang.
Evolventenwicklungen für Scheibenmaschinen mit drahtgewickelten
Spulen oder aus gedruckten, geätzten oder gestanzten Leiter sind
als eisenfreie Spulenläufer mit mechanischer Kommutierung bekannt,
die als Luftspulenwicklung ohne Kontakt mit dem Rückschluß
arbeitet. Hier werden die Spulenseiten, die unter den verschiedenen Polen
im wesentlichen radial verlaufen vorwiegend durch evolvente Leiter im
Umfangsbereich und im achsnahen Bereich miteinander verbunden.
Die Nachteile dieser Wicklung bestehen darin, daß die Kupferverluste
innerhalb jeder Spule dieser Wicklung sehr groß sind, da die evolventen
Leiterbereiche aufgrund ihrer geringen wirksamen Wicklungsfläche
(Polfläche) und ihrer großen Schrägung weniger wirksam
sind im Vergleich zu den radial verlaufenden Leitern im mittleren Durchmesserbereich
dieser Maschinen und somit meistens vom Feld ganz ausgespart werden, womit
in den meisten Fällen über 50% der Maschinenfläche für
die wirksame Nutzung verloren geht. Ein weiterer großer Nachteil
bei diesem Wicklungsaufbau ist, daß der hochenergetische Umfangsbereich
durch die weniger wirksamen oder sogar unwirksamen Leiter, wenn sie vom
Feld ausgespart werden, belegt ist, was zudem den Maschinendurchmesser
sehr vergrößert. Dies alles setzt die Wirksamkeit und Effizienz
der Maschine stark herab und zieht eine Vielzahl von Nachteilen nach sich.
In allen bekannten Maschinen, mit geringem konstruktiven und materiellen
Aufwand, schränken die hohen Kupferverluste die gewünschten
Maschineneigenschaften stark ein. So wird die Leistung gemindert, der
ohmsche und induktive Widerstand steigt, die Anlaufzeitkonstante und elektrische
Zeitkonstante steigen bei Spulenläufern, was zu einer geringen Dynamik
führt, die Verlustwärme steigt, wodurch die Belastbarkeit der
Maschine und die Lebensdauer und ihre mögliche Kompaktheit sinkt.
Die Drehmomente bei Motoren und die erzeugten Spannungen bei Generatoren
sind gering, die elektromagnetische Verträglichkeit sinkt aufgrund
der hohen Induktivität, wodurch auch die Störabstrahlung steigt,
die translatorische und rotatorische Masse ist groß, was für
batteriebetriebene Anwendungen und für den Einsatz in Fahrzeugen,
sowie im Fall von Spulenläufern, von Nachteil ist, und der hohe ohmsche
Innenwiderstand mindert die Abgabeleistung des Generators.
Der hohe induktive Widerstand senkt die Bürstenstandzeiten aufgrund
des somit verstärkten Bürstenfeuers. Werden die Kupferverluste
durch Vielpoligkeit der Maschine herabgesetzt, erhöht das die Wirbelstromverluste
innerhalb der Wicklung, aufgrund der vielen Polübergänge, und
der Kommutierungsaufwand steigt. Bei herkömmlichen mit einem Rückschluß
verbundenen Wicklungen und solchen Wicklungen, die Wickelköpfe besitzen,
sind die Polweite mit den Kupferverlusten funktional verknüpft, so
daß die Kupferverluste bei großen Polweiten stark steigen,
was sich bei Schrägwicklungen durch einen weniger steilen Verlauf
zur Bewegungsrichtung bemerkbar macht.
Weiterhin muß aufgrund der schlechten Leiterausnutzung viel Magnetmaterial
und Maschinenvolumen aufgewendet werden, um eine bestimmte Leistung zu
erreichen.
Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Maschine zu finden, die einerseits
die fertigungstechnischen und elektrischen und mechanischen Vorteile der
Luftspaltwicklung insbesondere der freitragenden Schrägwicklung,
mit mindestens teilweise schrägen oder evolventen Leitern, nutzt
und andererseits geringe Kupferverluste, sowie große Kompaktheit
bei geringem konstuktiven und materiellem Aufwand, aufweist, und damit
die Effizienz und die Effektivität der Maschine bei geringem Aufwand
groß ist. Da der Spulenausnutzungsgrad x innerhalb jeder Spule,
wobei der Spulenausnutzungsgrad
Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Maschine zu finden, die einerseits
die fertigungstechnischen und elektrischen und mechanischen Vorteile der
Luftspaltwicklung insbesondere der freitragenden Schrägwicklung,
mit mindestens teilweise schrägen oder evolventen Leitern, nutzt
und andererseits geringe Kupferverluste, sowie große Kompaktheit
bei geringem konstuktiven und materiellem Aufwand, aufweist, und damit
die Effizienz und die Effektivität der Maschine bei geringem Aufwand
groß ist. Da der Spulenausnutzungsgrad x
Sp innerhalb jeder Spule, wobei der Spulenausnutzungsgrad

ein Maß für die Leistungsfähigkeit der Spule oder Teilspule
ist und Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit, Effektivität
und Effizienz der gesamten Maschine zuläßt, ist dieser zu steigern.
Die Aufgabe der Erfindung ist außerdem, eine Konstruktionsform
und Wicklungsart der Luftspaltwicklung zu finden, die einen Einsatz als
Scheibenmaschine mit reiner Schrägwicklung ermöglicht, sowie
alle beschriebenen Nachteile löst.
Weiterhin ist eine Möglichkeit zu finden, bei der die Schrägung
der Leiter zur Bewegungsrichtung und damit die Kupferverluste möglichst
unabhängig von der Wahl der Polweite sind und dies mit den vorgenannten
Anforderungen in einer Maschine zu vereinen.
Weiterhin ist eine Möglichkeit zu finden, bei der die unwirksame
Wicklungsfläche sinkt, damit beim Einsatz in Mikromaschinen die Verluste
in diesem Wicklungsbereich sinken.
Einer Lösung der Aufgabe liegt die folgende Erkenntnis zugrunde,
daß es vorteilhaft sein kann, ganz gegen die Gewohnheit der Überlegungen
und Konstruktion von Schrägwicklungen in Zylinderform, die erfunden
worden sind, um Wickelköpfe zu vermeiden, hier Wickelköpfe in
kauf zu nehmen.
Eine erste Lösung der Aufgabe erfolgt einerseits durch eine Luftspaltwicklung
innerhalb einer elektrischen Maschine mit den Merkmalen des Patentanspruches
1, in dem die trommelförmige Luftspaltwicklung in Achsrichtung mindestens
einseitig außerhalb des Luftspaltes als Wickelkopf verläuft
und sich dabei der Achse oder Welle annähert, in dem ihre Leiter,
axial gesehen, auf kürzestem Wege als Sekante den Bereich queren.
Die Vorteile liegen darin, daß der Leiter, der in einem Bereich
verläuft, der sich der Achse oder Welle annähert (Stirnseite),
erheblich kürzer ist, als wenn er schräge und zickzackförmig
über den Umfang verläuft. Auch die wirksame Wicklungsfläche
(Polfläche) wird nicht, wie zu erwarten wäre, wenn Leiter der
einen Ecke der wirksamen Wicklungsfläche (Polfläche) der herkömmlichen
Wicklung außerhalb des Magnetfeldbereiches verlaufen, kleiner, sondern
die verbleibende wirksame Wicklungsfläche (Polfläche) bei gleicher
axialer Wicklungslänge zwar ihre Form ändert, aber die wirksame
Wicklungsfläche (Polfläche) dadurch sogar in den meisten Fällen
noch steigt. Dies hat für sich genommen schon eine Steigerung des
Spulenausnutzungsgrades zur Folge, weil mehr wirksamer Leiter im Feld
liegt.
Hinzu kommt, daß die Leiter im Luftspalt jetzt steiler zur Bewegungsrichtung
verlaufen, was ebenfalls eine wesentliche Steigerung des Spulenausnutzungsgrades
zur Folge hat.
Hinzu kommt noch bei Glockenwicklungen, daß die Leiterlänge
l, trotz gleichbleibender axialer Wicklungslänge C und zusätzlicher
Stirnseitenbewicklung, nahezu gleich bleibt und sich in einigen Fällen
sogar verkürzt, da sich hier einerseits der steilere Verlauf im zylindrischen
Bereich und andererseits der Wegfall der Zickzackform im Umfangsbereich,
sowie die verkürzende Wirkung der Achsannäherung der Leiter
positiv auswirken.
Alle diese günstigen Verzerrungen der inneren Wicklungsgeometrie,
bei gleichbleibenden Außenabmessungen z.B. des zylindrischen Wicklungsteiles,
steigern den Spulenausnutzungsgrad x Sp
und damit alle beschriebenen Maschineneigenschaften erheblich.
Hinzu kommt noch eine Minderung der Verlustströme in den kleiner
gewordenen unwirksamen Leiterbereichen.
Hinzu kommt die Erkenntnis, daß die Wicklung im Stirnbereich auch
ebenfalls ideal zweischichtig verläuft, wo man eine Anhäufung
der Kreuzungen hätte erwarten können, die zu einem dicken Wulst
geführt hätten und damit zu einer Leiterverlängerung und
zumindest einer Minderung, oder sogar zu einer Aufhebung des Gewinns durch
die sekante Leiterführung, wie man es von genuteten Maschinen her
kennt und wie es auch zumindest für zwei- und vierpolige herkömmliche
Scheibenschrägwicklungen (Fig.15) der Fall ist.
Eine weitere Erkenntnis ist, daß die Leiter im Stirnbereich gerade
verlaufen können und deshalb sehr leicht bei der drahtgewickelten
Ausgestaltung zu wickeln sind, so daß die bisherige Wickelmethode
für die Einzelleiterwicklung nur geringfügig abgewandelt werden
muß und sogar vereinfachend um eine Kante gewickelt werden kann.
So ist fast ein Paradoxon geschaffen, bei dem ein Teil der Wicklung außerhalb
des Feldes angesiedelt wird und doch ein erheblicher Gewinn in jeder Hinsicht
entsteht.
Der ersten Lösung der Aufgabe liegt weiterhin die Erkenntnis zugrunde,
daß es auch, ganz gegen die Gewohnheit, bei Scheibenwicklungen mit
mindestens teilweise schrägen oder evolventen Leitern, die auch erfunden
wurden um Wickelköpfe zu vermeiden, vorteilhaft ist, auch hier Wickelköpfe
im Umfangsbereich in Kauf zu nehmen, indem die Leiter vom Umfangsbereich
ausgehend sich der Achse oder Welle annähern.
Somit erfolgt die erste Lösung der Aufgabe andererseits durch eine
Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine mit den Merkmalen
des Anspruches 1, indem die Wicklung in zwei Bereichen verläuft,
die sich jeweils der Achse oder Welle annähern, wobei nur der eine
Bereich ein Luftspalt ist und der andere ein feldfreier Bereich ist, in
dem der Leiter in Achsrichtung gesehen auf kürzestem Weg als Sekante
den Bereich quert.
Damit wird die wirksame Wicklungsfläche (Polfläche) und die
wirksame Leiterlänge auch hier in sehr günstiger Weise beeinflußt.
Die Verzerrung der Wicklung verläuft dabei in ähnlicher Weise
wie in einem zylindrischen Bereich der zuvor beschriebenen ersten Lösung
der Aufgabe, wenn ein Teil des Wicklungsschemas abgetrennt wird, was hier,
wie auch bei der ersten Lösung der Aufgabe, der Fall ist.
Die Verbesserungen, wie die Vergrößerung der wirksamen Wicklungsfläche
(Polfläche), die Verkleinerung der unwirksamen Wicklungs- und ggf.
Polfläche und die verbesserte Lage der Leiter zur Bewegungsrichtung,
sind bezogen auf die herkömmliche Scheibenwicklung hier noch ausgeprägter,
als bei der zuvor beschriebenen Lösung mit der zylindrischer Wicklung,
da die Verzerrung des Wickelschemas nicht nur quer zur Bewegungsrichtung,
wie im zylindrischen Luftspaltbereich, sondern auch in Bewegungsrichtung
geschieht.
Hinzu kommt, daß die wirksame Wicklungsfläche (Polfläche)
eine wesentlich bessere energetische Lage mit hoher Geschwindigkeit im
Umfangsbereich bekommen. Der Wicklungsteil, der außerhalb des Luftspaltes
verläuft, wird um eine sehr schmale Kante eines Rückschlußkörpers
herumgeführt und dessen Leiter verläuft auf dessen zweiter Stirnseite
sekantenförmig sich der Achse oder Welle annähernd wie bei der
zylindrischen erstgenannten erfinderischen Lösung der Aufgabe. Auch
hier wird Leiterlänge eingespart, was z.B. bei Wicklungen mit zuvor
evolventen Leitern im Umfangsbereich u.a. zur Folge hat, daß diese
jetzt komplett auf eine Sekante der Rückseite des scheibenförmigen
ersten Körpers zusammenschrumpfen. Zudem wird auch durch den steileren
Verlauf der Spulenseiten im Luftspalt Leiter eingespart.
Ein weiterer Vorteil ist hier, daß bei drahtgewickelten Spulen
mit Schrägwicklung der Wickelvorgang sogar noch einfacher auszuführen
ist, als bei herkömmlichen Scheibenschrägwicklungen, wenn sie
hergestellt werden würden. Bei ihnen müßte im Umfangsbereich
immer um Wickelstifte gewickelt werden, was hier entfällt, weil um
die Außenkante gewickelt werden kann, was dem Leiter ausreichend
Halt beim Wickelvorgang bietet.
Bisher wurde die Aufgabe damit gelöst, daß die Wicklung in
der axialen Ausdehnung etwas größer gewählt wurde und
dieser zu groß gewählte Wicklungsbereich auf die Stirnseite
entfiel und die Leiter dieses Teiles sich dort entsprechend verkürzten.
Durch diese erfinderische Vorgehensweise, der so vorgenommenen Abtrennung
eines kurzen Anteiles der Wicklung als Wickelkopf durch die Varianten
der ersten Lösung der Aufgabe, bekommt man in jedem Fall eine wesentliche
Verbesserung des Spulenausnutzungsgrades.
Einer Weiterbildung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diese Aufteilung
des Wickelschemas mit einer Teilungslinie in Bewegungsrichtung in einen
Luftspaltbereich und einen Wickelkopfbereich verschieden groß im
Wickelschema gewählt werden kann, beispielsweise 60% des Wickelschemas
im verbleibenden Luftspaltbereich angewendet wird und 40% im Wickelkopfbereich,
auch wenn die geometrischen Verhältnisse (axiale Wicklungs-länge/Wicklungsdurchmesser)
völlig anders sind. Mit solch einer gezielten Verzerrung des Wickelschemas
kann man die Werte der wirksamen Wicklungsfläche im Luftspalt, der
unwirksamen Wicklungsfläche, der Steilheit der Leiter zur Bewegungsrichtung
und damit des Spulenausnutzungsgrades x Sp
, die Effizienz und die Effektivität
der Maschine auf engstem Raum noch wesentlich verbessern.
Alle Betrachtungen der erfindungsgemäßen Verbesserungen wurden
stellvertretend an der geschlossenen, symmetrischen Schrägwicklung
angestellt. Für Wicklung mit mindestens teilweise schrägen und/oder
evolventen Leitern in offener oder geschlossener Form gelten alle beschriebenen
Verbesserungen in ähnlicher Weise, nur deren Grad ist unterschiedlich.
In den Figuren werden ausschließlich eine Wellenwicklungen in symmetrischer
geschlossener Form gezeigt. Eine symmetrische, geschlossene Schleifenwicklung
würde gleiche Ergebnisse liefern.
Für geschlossene, symmetrische Schrägwicklungen ist beispielsweise
zu sagen, daß die wirksame Wicklungsfläche (Polfläche)
im Luftspalt sich bei der Aufteilung durch eine Trennungslinie nur von
einer Rautenform in eine Abschnittsform von dieser ändert, die bei
einer Aufteilung des Wickelschemas von ca. 5% bis 50% für den Luftspaltbereich,
bei gleichzeitig 95% bis 50% für den Wickelkopfbereich, im Luftspalt
dreieckig ist. Bei einer Aufteilung des Wickelschemas darüber hinaus,
also von 50% bis 95% für den Luftspaltbereich bei 50% bis 5% für
den Wickelkopfbereich, ist die wirksame Wicklungsfläche (Polfläche)
im Luftspalt eine Raute, bei der eine Ecke mehr oder weniger weit abgeschnitten
ist, wobei die Raute oder die Rautenabschnittsform in sich der Achse annäherndem
Luftspaltbereich eine verzerrte Form annimmt.
Eine Aufteilung des Wickelschemas von ca. 50 bis 95% für den Luftspaltbereich
bringt in jedem Fall einen Gewinn. Dahingegen ist eine Aufteilung von
unter 50% für den Luftspaltbereich nicht lohnenswert, weil sich die
wirksame Wicklungsfläche (Polfläche) im Luftspalt drastisch
verkleinert und die unwirksame Wicklungsfläche vergrößert,
auch wenn die Steilheit der wenigen im wirksamen Bereich verbleibenden
Leiter noch steigt.
Eine Wickelschemaaufteilung von 50% für den Luftspaltbereich (erste
Zahl bei der Teilungsangabe) und 50% für den Wickelkopfbereich (zweite
Zahl bei der Angabe, also 50%/50%-Teilungsverhältnis) bewirkt für
einen zylindrische Luftspaltbereich der ersten Lösung der Aufgabe
erstaunlicherweise eine gleich große wirksame Wicklungsfläche
(Polfläche), wie in der herkömmlichen Zylinderwicklung, bei
gleicher axialer Wicklungslänge C, wobei sich die Rautenform in eine
Dreiecksform verändert, was im Grunde die halbe Raute, also ein Abschnitt
davon ist. Die Leiter verlaufen, ohne daß eine Einbuße in
der wirksamen Wicklungsfläche in Kauf genommen werden muß,
am steilsten von allen vorteilhaften Wicklungsschemaaufteilungen. Welche
Verbesserung des Spulenausnutungsgrades sich daraus ergibt, hängt
von der äußeren Wicklungsgeometrie, dem Verhältnis
d/C (Durchmesser / axiale Wicklungslänge)
ab, wobei sich beispielsweise eine Steigerung von ca. 3 bis 18% bei zweipoligen,
geschlossenen, symmetrischen Schrägwicklungen ergibt. Auch die Gesamtlänge
so einer Wicklung bleibt erstaunlicherweise bei einer Wicklungsschemaaufteilung
von 50%/50% nahezu gleich groß und sinkt sogar teilweise, was von
der Wahl der äußeren Wicklungsgeometrie abhängt.
Eine 50% Aufteilung bedeutet für die zweite Variante der ersten
Lösung der Aufgabe, daß sich die wirksame Wicklungsfläche
(Polfläche) wesentlich vergrößert zu einer Form eines
Kreisausschnittes, die einen großen Leiterbereich und einen großen
Teilbereich der Luftspaltfläche erfaßt, die zu dem noch im
hohen Geschwindigkeitsbereich liegen. Auch die unwirksamen Wicklungsflächen
im Luftspalt werden drastisch reduziert.
Wird die Wicklungsschemaaufteilung von 50%/50% gesteigert in Richtung
95%/5%, wird die wirksame Wicklungsfläche im Luftspalt sogar noch
größer bis zu einem Maximalwert, der sich bei der Wickelschemaaufteilung
von ca. 70%/30% einstellt. Ob die benötigte Leiterlänge dabei,
im Vergleich zur herkömmlichen Wicklung bei gleicher äußerer
Abmessung, geringfügig nur um wenige Prozente gegenüber der
herkömmlichen Wicklung ansteigt, gleich bleibt oder sich sogar verkleinert,
hängt von der äußeren Wicklungsgeometrie ab.
Mit der Maximierung der wirksamen Wicklungsfläche im Luftspalt ist
auch die Minimierung der unwirksamen Wicklungsfläche in diesem Bereich
verbunden. Beide Extremwerte ergeben sich sowohl bei sich der Achse annähernden
Wicklungsbereichen (in Achsrichtung gesehen), als auch bei zylindrischen
Wicklungsbereichen durch die geometrische Gestaltung von

wobei C die axiale bzw. radiale Wicklungslänge, a die halbe axiale
bzw. radiale Rautenlänge im Luftspaltbereich quer zur Bewegungsrichtung
ist.
Diese Weiterbildung ist besonders vorteilhaft bei Mikromaschinen einzusetzen,
bei denen die wirksame Wicklungsfläche nicht exakt mit magnetischen
Polen belegt wird sondern darüber hinaus mindestens auch noch Randbereiche
und meistens sogar die vollständige Wicklungsfläche. Um hierbei
neben der vorteilhaften Verzerrung des wirksamen Wicklungsbereiches, die
den Spulenausnutzungsgrad erhöht, auch noch Verluste durch kleinere
unwirksame Wicklungsflächen im Luftspalt zu sparen, ist diese Aufteilung
am günstigsten.
So bekommt man sowohl für eine zylindrische Maschine der ersten
Lösung der Aufgabe als auch für z.B. eine scheibenförmige
Maschine der ersten Lösung der Aufgabe eine Wickelschemaaufteilung
von ca.70%/30%.
Die maximale wirksame Wicklungsfläche (Polfläche) steigt beispielsweise
im zylindrischen Luftspaltbereich so auf 117,2%, wenn die wirksame Wicklungsfläche
einer herkömmliche gleicher äußerer Wicklungsgeometrie
Maschine 100% entspricht, wohingegen die Steigerung der wirksamen Wicklungsfläche
(Polfläche), im sich der Achse oder Welle annähernden Wicklungsbereich,
der zweitgenannten ersten Lösung der Aufgabe noch wesentlich größere
Werte annimmt, so daß z.B. bei der scheibenförmigen, achtpoligen
Wicklung von Fig.12 die wirksame Wicklungsfläche auf 247% steigt,
wenn diejenige der herkömmlichen Wicklung von Fig.9 gleicher Außenabmessungen
100% entspricht.
Bei einer Wickelschemaaufteilung über 70%/30% (d.h. 70% aufwärts),
hinaus nimmt die wirksame Wicklungsfläche im Luftspalt wieder ab
und die Steilheit der Leiter in diesem Bereich nimmt ebenfalls weiter
ab.
Daraus ergibt sich die Erkenntnis, daß günstige Wicklungsaufteilungen,
für beide Varianten der ersten Lösung der Aufgabe bei 70%/ 30%
liegen, was einem Sekantenwinkel von 112° bei einer zweipoligen Ausführung
entspricht. Allerdings gibt es auch oberhalb dieser Grenze, d.h. >70%/<30%,
praktikable Lösungen mit noch relativ großer wirksamer Wicklungsfläche,
zwar weniger steilen Leitern, aber teilweise trotzdem mit Gesamtleiterlängen,
die unter 100% liegen. Solche Leiterverkürzungen kann man bei jeder
Wicklungsaufteilung erreichen, wenn die dafür nötige äußere
Wicklungsgeometrie zur praktischen Anwendung paßt.
Weiterbildungen bestehen darin, daß Wicklungen mit trommelförmigen,
vorzugsweise zylindrischen Anteilen in axialer Richtung beidseitig Wickelköpfe
aufweisen, die als Sekante axial gesehen über die jeweilige Stirnseite
verlaufen, so daß man den positiven Effekt der sich der Achse oder
Welle annähernden Wickelkopfleiter doppelt nutzt, womit man auch
eine Verdoppelung der Verbesserungen erwarten könnte, was aber noch
darüber hinaus geht.
So steigt, bei einer Wicklungsteilung 70%/30% zum Erreichen der maximalen
wirksamen Wicklungsfläche (Polfläche) für einen zylindrischen
Wicklungsteil, einer Maschine mit einseitiger Achsannäherung der
Wicklung, die wirksame Wicklungsfläche (Polfläche) im zylindrischen
Teil um 17,2% und der Gesamtspulenausnutzungsgrad ( ohne Pole im Stirnbereich)
um 16%. Vergleichsweise dazu mit einer Maschine mit einer entsprechenden
Wickelschemaaufteilung von 30%/40%/30% mit beidseitiger Achsannäherung,
wobei 40% auf den zylindrischen Luftspalt entfällt, steigt die wirksame
Wicklungsfläche (Polfläche) um 59% im zylindrischen Teil und
der Gesamtspulenausnutzungsgrad und damit die Leistung um 39% bei einem
Verhältnis von d/c=1,11. Allerdings steigt auch die Leiterlänge,
bei dieser äußeren Wicklungsgeometrie d/C um ca. 9%, was trotzdem
insgesamt eine großer Gewinn ist.
Dazu kommt, daß an sich 59% mehr Polfläche aufgrund der gestiegenen
wirksamen Wicklungsfläche im Trommelbereich aufgewendet werden muß,
was bei Mikromaschinen aus besagten Gründen entfällt, wobei
nicht nur ein Leistungsgewinn von 39% erreicht wird, sondern darüber
hinaus auch noch erhebliche Verluste durch die reduzierte unwirksame Wicklungsfläche
(Polfläche) eingespart werden.
Außerdem löst die erfindungsgemäße Wicklung für
Wicklungen mit Wickelköpfen mit beidseitiger Achsannäherung
den funktionalen Zusammenhang zwischen Polweite und Kupferverlusten, wenn
sich die Leiter der Achse stark annähern, womit die Polweite ohne
eine nennenswerte Erhöhung der Kupferverluste gewählt werden
kann. Zudem wird in allen anderen Fällen dieser nachteilige Zusammenhang
abgeschwächt.
Eine zweite Lösungen der Aufgabe nutzt die Erkenntnisse über
diese günstigen Verzerrungen im trommelförmigen und im sich
der Achse oder Welle annähernden Luftspaltbereich und erfolgt durch
eine Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine mit den jeweiligen
Merkmalen der Ansprüche 8,9,10. Mit diesen Maschinen wird eine wesentliche
Verbesserung im Sinne der Aufgabe durch die schon beschriebenen Vorteile
der gezielten Wicklungsführung und Verzerrung im Luftspalt der beiden
Varianten der ersten Lösung der Aufgabe erreicht. Zusätzlich
werden Verbesserungen dadurch erreicht, daß auch der sich der Achse
oder Welle annähernde Bereich der Wicklung, der bisher außerhalb
des Feldes lag, ebenfalls vom Feld möglichst in idealer Weise durchdrungen
wird, indem auch diese Leiter im Luftspalt oder einem weiteren Luftspaltabschnitt
verlaufen, und der Leiter, der innerhalb einer Spulenseite außerhalb
des Feldes verläuft minimal gehalten wird. Weitere Verbesserungen
werden durch einen einseitigen Kontakt der Luftspaltwicklung mit dem Rückschluß,
d.h. mit einer Grenzfläche des Luftspaltes erreicht, welches zu einer
besonders einfachen Fertigung und Konstruktion und geringen Ausdehnung
in radialer und axialer Richtung und zu kompakten und robusten Maschinen
führt, die somit einen geringen Aufwand erfordern.
Hierbei ist die Anschauung des Luftspaltes im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung
und eine Unterteilung des Luftspaltes in unterschiedliche Luftspaltabschnitte,
die verschieden zur Achse oder Welle liegen und die gerade oder bogenförmig
sein können, hilfreich. Um die unterschiedlichen Fälle der Konstruktion
zu beschreiben, wird zwischen unterschiedlichen Kanten, die in Bewegungsrichtung
verlaufen, unterschieden. Zum einen handelt es sich dabei in Anspruch
8 um die Stoß- oder Eckkante, in der zwei Grenzflächen jeweils
eines Luftspaltabschnittes sich berühren, indem sie sich entweder
schneiden oder unter einem Winkel von 180° im Berührungspunkt
aneinander stoßen. In beiden Fällen wird erreicht, daß
möglichst viel Leiter bei der Biegung oder Faltung um den ersten
Körper in Feld liegt, wobei die Eckkante eine besonders kompakte
Bauweise und die Stoßkante eine besonders harmonische Feldverteilung
und eine gute Stabilität der Wicklung ermöglicht.
Die Verbindungskante in Anspruch 8 bezeichnet den Fall, daß die
Grenzflächen mindestens einseitig, im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung
gesehen, dicht beieinander liegen, sich aber nicht berühren und somit
eine Verbindungskante, die diese Grenzflächen verbindet, ist, an
der jede Spulenseite, bei ihrer Biegung oder Faltung um den ersten Körper,
den Luftspalt verläßt. Diese Konstruktion ist in manchen Fällen
nötig, z.B. wenn, wie in Anspruch 10, Luftspaltabschnitte parallel
verlaufen, wobei hierbei die Verbindungskante möglichst abgerundet
ist, um den Leiterbereich außerhalb des Luftspaltes im Faltbereich
zu minimieren und eine gleichmäßige Feldverteilung zu erreichen.
Bei Weiterbildungen mit mehreren Luftspaltabschnitten ist es vorteilhaft,
den Faltbereich bzw. Kantenbereich der Wicklung möglichst mindestens
teilweise mit einem Feld auszustatten. Dies erreicht man im Idealfall,
indem der Luftspalt auch hier gleichmäßig weiterläuft,
was mit dem Einsatz von bogenförmigen, gleichmäßigen Luftspaltabschnitten
zu realisieren ist. Eine andere einfach zu fertigende Variante ist, wenn
Außenpolflächen im Kantenbereich größer gewählt
werden, was im Faltbereich einen ungleichmäßigen Luftspalt
ergibt. Eine weitere Variante sind Innenpole, die rechtwinklig zu allen
Luftspaltabschnitten magnetisiert sind und so auch im Kantenbereich, der
vorzugsweise abgerundet ist.
Bei einer Weiterbildung bildet die Verbindungskante mit mindestens einer
angrenzenden Luftspaltgrenzfläche eine gemeinsame Polfläche,
die vorzugsweise zur Grenzfläche magnetisiert ist.
Bei einer anderen Weiterbildung bilden benachbarte Luftspaltgrenzflächen
über die Stoß- oder Eckkante eine gemeinsame Polfläche.
Bei einer Weiterbildung ist die Wicklung mit der Welle verbunden und rotiert
gegenüber den Polen, die auf der Welle gelagert sind. In einer anderen
Weiterbildung ist die Wicklung mit der Achse verbunden, wobei die magnetischen
Pole rotieren.
Bei einer Weiterbildung verläuft die Wicklung vollständig im
Luftspalt und wird vorzugsweise rechtwinklig vom Feld durchdrungen.
Besonders einfach sind bei der zweiten Lösung der Aufgabe Wicklungen
innerhalb der elektrischen Maschine konstruktiv und fertigungstechnisch
umzusetzen, die um einen Rückschlußkörper herumgewickelt
sind und mit diesem im direkten Kontakt stehen. Auch Wicklungen mit beidseitiger
Achsannäherung sind so einfach zu fertigen und innerhalb der elektrischen
Maschine technisch umzusetzen.
Platzsparend in axialer Richtung sind dabei Maschinen in Scheibenform,
wobei zwei sich der Achse oder Welle annähernde Luftspaltabschnitte
hierbei entweder parallel verlaufen oder zwei leicht gebogene Luftspaltabschnitte
einen linsenförmigen ersten Körper begrenzen, dessen inneren
Grenzflächen sich im Umfangsbereich schneiden, wodurch der feldfreie
Raum im Umfang minimiert ist.
Platzsparend in radialer Ausdehnung bei großer Effektivität,
aufgrund der langen Leiter im hohen Geschwindigkeitsbereich, sind zylindrische
Maschinen.
Weiterbildungen mit bogenförmigen Luftspaltabschnitten haben die
Vorteile von harmonischer Feldverteilung und bei Luftspaltübergängen
von zumindest geminderten Verlusten, aufgrund der Vermeidung von feldfreien
Zonen oder nicht idealem Feldverlauf.
Vorteilhaft ist es, bei diesen Weiterbildungen Außenpole rotieren
zu lassen, wobei die Wicklung mit dem Rückschlußkörper
steht, und für einige Ausführungen eine Hohlwelle zur Leiterführung
eingesetzt wird.
Einfach zu realisieren ist eine Weiterbildung in Zylinderform mit einseitiger
Achsannäherung, bei der die Luftspaltabschnitte unter einem Winkel
von 90° zueinander liegen, und rotierenden Innenpolen. Der Grund dafür
ist, daß die so entstehende Glockenform der Wicklung besonders leicht
gewickelt werden kann, kleine Abmessungen aufgrund des kleinen Innenpolzylinders
hat, raumsparend ist und sehr leicht bei der Fertigung zusammengesteckt
werden kann, wobei sie vorzugsweise mit dem Rückschlußzylinder
verklebt ist.
Eine Glockenwicklung mit rotierenden Außenpolen hat die Vorteile
eines starken Feldes und daß die Wicklung fertigungsfreundlich auf
einen Rückschlusszylinder gewickelt werden kann.
Weitere Erkenntnisse, die dieser zweiten Lösung der Aufgabe zugrunde
liegen, sind, daß die Leiter im sich der Achse oder Welle annähernden
Bereich aufgrund ihrer Zweischichtwicklung ideal im gleichmäßigen
Luftspalt verlaufen können, und daß die Leiter in ihrem Sekantenverlauf
bei manchen Aufteilungen der Wicklung zwar nur sehr kurze, wirksame Leiterlängen
aufweisen, die aber einerseits fast über die gesamte Sekantenbreite
wirksam werden und auch noch im Bereich hoher Geschwindigkeit liegen.
Eine besonders große wirksame Wicklungsfläche und Polfläche,
bei sehr guter Lage der sekantenförmig verlaufenden Leiter zur Bewegungsrichtung,
bekommt man, in diesem sich der Achse oder Welle annähernden Bereich,
bei einer Aufteilung des Wickelschemas zu 50% auf diesen Bereich. Hierbei
verlaufen die Sekanten bei Zweipolmaschinen mit geschlossener Wicklung
achsnah, parallel versetzt zum Durchmesser und sind somit hocheffektiv.
Die wirksamen Wicklungsflächen haben für den sekantenförmigen
Leiterverlauf hier ihr Maximum, sowie die unwirksamen Wicklungsflächen
ihr Minimum, so daß in einem sich der Achse oder Welle annähernden
Teilbereich sogar weitaus höhere Spulenausnutzungsgrade erreicht
werden als in einem zylindrischen Teilbereich. Die unwirksame Wicklungsfläche
reduziert sich hier auf einen schmalen diametral über den Durchmesser
verlaufenden Streifen.
Auch für Maschinen mit zwei sich der Achse oder Welle annähernden
Luftspaltbereichen, erreicht man bei zweipoligen Maschinen dieser Wicklungsart,
bei Verwendung von sekantenförmigen Leitern und der 50%/50%-Aufteilung,
den steilsten Leiterverlauf zur Bewegungsrichtung und die maximale wirksame
Wicklungsfläche. Aufgrund der geraden Leiterverläufe läßt
sich die Wicklung besonders leicht herstellen.
Eine weitere Erhöhung der Wirksamkeit bei anderen Aufteilungen als
der 50%/50%-Aufteilungen und/oder Polzahlen erreicht man, indem die Leiter
im Stirnbereich nicht sekantenförmig, axial gesehen, in den Luftspalt
gelegt werden, sondern allgemein V-förmig, wobei das Knie des V's
zur Achse zeigt und in Achsnähe liegt, wodurch sich die Wirksamkeit
der Leiter wesentlich erhöht und auch die wirksame Wicklungsfläche
(Polfläche) sich wesentlich vergrößert und die unwirksame
Wicklungsfläche sich verkleinert, was zusätzlich Verluste einspart,
was insgesamt den Leistungsanteil dieses Luftspaltbereiches steigert.
Dies entspricht einer weiteren Verzerrung des Wickelschemas, wobei nach
der Aufteilung z.B. 70%/30%, der Bereich von 30% noch einmal in sich verzerrt
wird, um eine höhere Effektivität zu erreichen.
Durch die Erfindung können die verschiedenen Wicklungsteile getrennt
voneinander, auf den maximalen Spulenausnutzungsgrad des jeweiligen Bereiches
und/oder auf minimale Verluste durch Maximierung der Polfläche und/oder
auf minimale Leiterlänge, bei vorgegebenen Rahmenbedingungen optimiert
werden, so daß sich insgesamt die maximale Effizienz der Maschine
für die jeweilige Anwendung ergibt.
Bei einer Weiterbildung wird die Maschine mit der Luftspaltwicklung als
Motor und in einer anderen als Generator betrieben.
Bei einer Weiterbildung ist der Motor mechanisch und bei einer anderen
Weiterbildung elektronisch kommutiert, unter dem Einsatz von Sensoren
im Wicklungsbereich zur Magnetfeldsensierung, sowie einer Ansteuerelektronik.
Weiterbildungen bestehen darin, daß die Wicklungen zweipolig aufgebaut
werden, wobei für sich der Achse oder Welle annähernde Wicklungsbereiche
ein Sekantenwinkel der Wicklung von 172° nicht überschritten
werden sollte, weil sonst die Zweischichtigkeit der Wicklung im achsnahen
Bereich nicht mehr gewährleistet ist und kein Platz für die
Durchführung der Achse oder Welle besteht.
Hierbei ist zu bevorzugen, daß nur die wirksamen Polflächen
mit rechtwinklig zur Bewegungsrichtung magnetisierten Polen belegt werden.
Wenn dies z.B. aus fertigungstechnischen Gründen unmöglich ist
und/oder zur Verhinderung von Drehmomentschwankungen und steilen Anstiegszeiten
davon abgewichen wird, und deshalb z.B. diametral magnetisierte Pole verwendet
werden, die den vollen Luftspalt magnetisieren, ist die Weiterbildung
mit der Wicklungsaufteilung für die Maximierung der wirksamen Wicklungsfläche
im Luftspalt zu wählen.
Eine Weiterbildung besteht darin, daß bei Wicklungen mit beidseitiger
Achsannäherung, die Wicklung in beiden dieser Bereiche ein oder mehrere
Stromzu- bzw. Stromableitungen hat. So werden bei einigen Wicklungen uneffektive
Leiter, die aufgrund der Rückführung zu der sonst einen (Kommutator-)
Seite gespart. Diese Leiter sind auch teilweise nötig, um das volle
Wicklungsschema von geschlossenen Wicklung zu nutzen und/oder damit bestimmte
Pol- und Spulenzahlen überhaupt sinnvoll eingesetzt werden können.
Hierbei wird der Leiter bei Kommutatormaschinen entweder in der Achsnähe
zu der einen Kommutatorseite (ggf. durch den Rückschluß) geleitet
oder die Maschine hat in diesem sich der Achse oder Welle annäherndem
Bereich einen zweiten Kommutator.
Wicklungen mit zwei Kommutatoren und mindestens einen davon im Umfangsbereich
wurden früher aus den genannten Gründen eingesetzt, wobei durch
die Erfindung im Vergleich dazu die Kommutatorverluste im Umfang aufgrund
der kürzeren Strecke und geringeren Geschwindigkeit eingespart werden.
Weiterbildungen bestehen darin, daß Leiter der Wicklung teilweise
rechtwinklig (ideal) zur Bewegungsrichtung gelegt werden und mindestens
an einem Rand des Luftspaltes schräge oder im achsnahen Bereich evolvent
verlaufen. Dies erhöht die wirksame Wicklungsfläche, die Wirksamkeit
der Leiter und damit den Spulenausnutzungsgrad erheblich.
Bei einer Weiterbildung verlaufen die Leiter vom Umfang kommend zunächst
radial und dann erst in Achsnähe evolvent oder schräge, was
erheblich leistungssteigernd wirkt.
Ein hoher Grad an Effizienz und Effektivität wird für Maschinen
der beiden Lösungen der Aufgabe jeweils erreicht, wenn die Leiter
in einem trommelförmigen, z.B. zylindrischen Luftspalt, axial verlaufen
und die sich überkreuzenden Schrägwicklungen in zwei sich der
Achse oder Welle annähernden Bereichen liegen. So kann die Wicklung
in einen trommelförmigen, vorzugsweise zylindrischen Umfangsbereich
sogar einschichtig verlaufen und im Stirnbereich zweischichtig, was zu
einer Feldstärkung im zylindrischen Luftspaltbereich führt,
da der Luftspalt hier kürzer gewählt werden kann. Allerdings
ist die selbsttragende Stabilität der Wicklung im zylindrischen Bereich
somit verloren gegangen, so daß die Wicklung durch geeignetes Füllmaterial,
wie z.B. Faserverbundstoff, stabilisiert werden muß. Für Wicklungen
mit Eisenhinterlegung ist das Stabilitätsproblem auf einfache Weise
gelöst, indem die Wicklung mit dem Rückschluß verklebt
oder verbacken wird. Für freie Wicklungen wird vorzugsweise die minimale
Anzahl von Kreuzungen gewählt, mit denen noch eine gute Stabilität
erreicht wird, wobei mindestens ca.10% des Wickelschemas auf den trommelförmigen
Bereich entfallen sollte.
Bei einer anderen Weiterbildung ist der zuvor beschriebene zylindrische
Bereich allgemein trommelförmig, und hat dabei z.B. eine Kegel-,
Doppelkegel-, Kugel-, Scheiben-, Ellipsenform oder eine Abschnittsform
oder eine Kombinationsform von diesen. Damit erreicht man z.T. höhere
Umfangsgeschwindigkeiten, geringere unwirksame Leiterlängen aufgrund
der Achsannäherung eine hohe Kompaktheit, eine höhere Stabilität
der Wicklung und besser nutzbare Wicklungen, weil scharfe Umlenkungen
im Schnitt quer zur Bewegungsrichtungen vermieden werden und eine harmonische
Feldverteilung auf diese Weise realisiert werden kann.
Weiterbildungen bestehen darin, mehrpolige Wicklungen zu verwenden, die
schon aufgrund der Vielpoligkeit geringere Kupferverluste in einem zylindrischen
Luftspaltbereich haben, deren Effizienz, Effektivität und Kompaktheit
sich aber durch wenigstens eine Achsannäherung noch wesentlich steigert.
Bei einer Weiterbildung liegt die Wicklung im wesentlichen im Luftspalt
oder innerhalb des Luftspaltes mit den Luftspaltabschnitten und bevorzugt
auch im Bereich der Leiter, die zwei Spulenseiten miteinander verbinden.
Bei einer anderen Weiterbildung mit mehreren Luftspaltabschnitten verlaufen
die Spulenseiten vollkommen im Luftspalt, was dadurch erreicht wird, daß
die innere und äußere Grenzfläche vollkommen geschlossen
wird, indem mindestens zwei benachbarte Luftspaltabschnitte, von denen
mindestens einer bogenförmig ist, mit einer ihrer zum ersten Körper
gehörenden Grenzflächen unter einem Winkel von 180 ° im
Berührungspunkt aneinanderstoßen und so eine Stoßkante
bilden. Auf diese Weise wird der Leiter auf ideale Weise vom Feld durchdrungen.
In einer Weiterbildung sind die magnetischen Pole Permanentmagnete und
in einer anderen Weiterbildung elektromagnetische Pole.
Bei anderen Weiterbildungen wird die Wicklung als drehfelderzeugende
Wicklung in Synchron- oder Asynchronmaschinen eingesetzt. In Weiterbildungen
davon werden mehrere Wicklungen verschiedener Polzahl in einer Maschine
zur Drehzahlveränderung durch Polumschaltung verwendet.
Eine andere Weiterbildung besteht darin, daß die Wicklung ohne
Kommutator mit Wechselstrom (Wechselstrommotor) zur Drehfelderzeugung
betrieben wird oder als Generator Wechselstrom erzeugt. Bei einer anderen
Weiterbildung bilden zwei Wicklungen in der beschriebenen Maschine, die
phasenverdreht zueinander liegen und eine zusätzliche Hilfsphase
einen Wechselstrommotor mit Hilfsphase.
Weiterbildungen bestehen darin, daß die Wicklung als freie Kurzschluß-
oder Schleifringwicklung oder Gleichstromwicklung mit Kommutator im Sekundärteil
von Asynchronmaschinen eingesetzt wird.
Hierbei ergeben sich die gleichen Vorteile, wie schon für elektronisch-
und mechanisch kommutierte Maschinen beschrieben, wobei hier der Induktionsvorgang
ein anderer ist, auf den sich die Vorteile der Erfindung aber in gleicher
Weise positiv auswirken.
In diesem Zusammenhang sei auf die gleichzeitig angemeldete Patentanmeldeung
"Asynchronmaschine" verwiesen, die weitere Ausgestaltungen der
Wicklung innerhalb von der erfundenen Asynchronmaschine enthält.
Weiterbildungen bestehen darin, daß die mindestens eine Wicklung
mit mindestens einseitig schrägen oder evolventen Leitern eine offene
Wicklung ist, bei der die Leiter nur zeitweise eingeschaltet oder aktiv
sind, was vorteilhaft zur effektiven und effizienten Drehfelderzeugung
mit elektronischer Kommutierung ist.
Bei Weiterbildungen mit mindestens einer geschlossenen Wicklung ist diese
eine Wellen- oder Schleifenwicklung oder eine Kombination aus beidem.
Bei der geschlossenen Wicklung sind alle Spulen über den vollen Zeitraum
aktiv, was zu einer sehr hohen Leiterausnutzung und Effizienz der Maschine
führt.
Bei einer anderen Weiterbildung ist die Wicklung aus einzelnen, geschlossenen,
zweipoligen Spulen mit Mehrfachwindungen aufgebaut, die entweder nebeneinander
liegend über den Umfang verteilt sind und/oder sich in Bewegungsrichtung
überlappen, wobei sie vorteilhaft zur effizienten Drehfelderzeugung
dienen und somit geringe Drehmoment- und Spannungsschwankungen für
die Maschine ergeben. Hierbei kann die Wicklung aus den einzelnen Spulen
auch als Wellen- oder Schleifenwicklung oder als Kombination aus beiden
mit allen ihren Ausgestaltungsformen aufgebaut sein.
Bei anderen Weiterbildungen bilden die Leiter selbst rautenförmige,
sechseckige, dreieckige oder runde, zweipolige Spulen, die im Vergleich
zu herkömmlichen Spulen gleicher Art (d.h. in ebener Scheibenform
oder einfacher Zylinderform) eine hohe Effizienz und Effektivität
aufweisen.
Luftspaltschrägwicklungen wurden bisher in Scheibenmaschinen gar
nicht verwendet und heute in Glockenmaschinen nur in zweipoliger Ausführung
in Mikromotoren. Durch die große Leistungsfähigkeit dieser
erfindungsgemäßen Maschinen werden auch größere
und leistungsfähigere Abmessungen erreicht, die dann vorteilhafterweise
auch mehrpolig und auch nur, mit Polen im Bereich der wirksamen Wicklungsfläche,
in idealer Weise ausgestattet werden. Zur Vermeidung hoher Anstiegszeiten
werden die Polflächen im Randbereich der wirksamen Wicklungsfläche
mit abgeschwächter Magnetisierung ausgeführt.
Da der gesamte elektrische Maschinenbereich zur Zeit eine Wandlung erfährt,
durch die der Wirkungsgrad eine zentrale Rolle spielt, und die erfindungsgemäßen
Wicklungen innerhalb der Maschinen eine Synthese bilden aus hohem Wirkungsgrad,
einfacher kompakter Konstruktion und kostengünstiger Ausführung,
werden diese Maschinen in Zukunft auch für Anwendungsbereich höherer
Leistung gebaut.
Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
beschrieben. Sie zeigen in:
Fig.1 einen Querschnitt durch eine Weiterbildung,
Fig.2 einen Querschnitt durch eine 2. Weiterbildung,
Fig.3 einen Querschnitt durch eine 3. Weiterbildung,
Fig.4 einen schematischen Querschnitt durch eine 4. Weiterbildung,
Fig.5 einen schematischen Querschnitt durch eine 5.Weiterbildung,
Fig.6 einen schematischen Querschnitt durch eine 6.Weiterbildung,
Fig.7 einen schematischen Querschnitt durch eine 7.Weiterbildung,
Fig.8 einen schematischen Querschnitt durch eine 8.Weiterbildung,
Fig.9 eine Draufsicht einer herkömmlichen ebenen Scheibenwicklung,
Fig.10 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 9. Weiterbildung,
Fig.11 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 10. Weiterbildung,
Fig.12 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 11. Weiterbildung,
Fig.13 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 12. Weiterbildung,
Fig.14 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 13. Weiterbildung,
Fig.15 eine Draufsicht einer herkömmlichen ebenen Scheibenwicklung,
Fig.16 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 14. Weiterbildung,
Fig.17 eine Draufsicht auf einen Wicklungsteil einer 15. Weiterbildung,
Fig.18 eine Abwicklung einer herkömmlichen Trommelwicklung,
Fig.19 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 16. Weiterbildung,
Fig.20 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 17. Weiterbildung,
Fig.21 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 18. Weiterbildung,
Fig.22 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 19. Weiterbildung,
Fig.23 eine Abwicklung einer herkömmlichen Trommelwicklung,
Fig.24 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 20. Weiterbildung,
Fig.25 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 21. Weiterbildung,
Fig.26 eine Teilwicklung einer 22. Weiterbildung,
Fig.27 eine Teilwicklung als Abwicklung einer 23. Weiterbildung,
Fig.28 eine Teilwicklung einer 24. Weiterbildung,
Fig.29 eine Teilwicklung einer 25. Weiterbildung.
Figuren
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.
Die Erfindung wird einerseits anhand einiger konstruktiver Formen von
Maschinen im Axialschnitt mit der Lage und Funktion der Wicklung im Zusammenspiel
mit der Feldeinrichtung und andererseits anhand von Teilwicklungen, jeweils
als axiale Draufsicht oder als Abwicklung dargestellt.
Ein Teil des technischen Fortschritts wird so herausgestellt im Vergleich
zu herkömmlichen Wicklungen. Um gute Vergleichswerte zu haben, wurde
für die Darstellung beispielhaft eine einheitliche und gebräuchliche
Wicklungsart ausgewählt. Hierbei handelt es sich um eine geschlossene,
symmetrische, reine Schrägwicklung als Wellenwicklung.

Fig.1: Zeigt einen Gleichstrommotor im Axialschnitt. Die Wicklung 29
ist hier glockenförmig ausgeführt mit einseitiger Wellenannäherung,
wobei der Wickelkopf fest mit der in 13 gelagerten Welle 1 und über
diese mit dem Kommutator 25 verbunden ist. Die Wicklung bewegt sich frei
im Luftspalt 4. Das magnetische Feld des magnetischen Poles 27 durchdringt
den Umfangsbereich der Wicklung im Luftspalt 4. Fig.1 ergibt zusammen
mit der prinzipiellen Wicklungsansicht entlang der Linie I-I,
in Fig.10 eine 26. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist,
in Fig.12 in eine 27. Weiterbildung, wobei der Wicklungsteil nicht dargestellt
ist,
in Fig.21 in eine 28. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung
von Fig.24 im Zylinderteil.

Fig.2: Zeigt einen Gleichstrommotor im Axialschnitt. Die Wicklung 29
ist glockenförmig ausgeführt mit einseitiger Wellenannäherung,
wobei der Wickelkopf in dem, dem Kommutator 25 gegenüberliegenden
Stirnbereich, sich der Welle 1 nähert. Das magnetische Feld des magnetischen
Poles 27 durchdringt den Umfangsbereich der Wicklung im Luftspalt 4, wobei
die Wicklung frei beweglich ist. Fig.2 ergibt zusammen mit der prinzipiellen
Wicklungsansicht entlang der Linie II-II,
in Fig.11 eine 29. Weiterbildung, wobei der Wicklungsteil nicht dargestellt
ist,
in Fig.13 eine 30. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist,
in Fig.20 eine 31. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.24 im Zylinderteil,
in Fig.22 eine 32. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.24 im Zylinderteil,
in Fig.26 eine 33. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.25 im Zylinderteil,
in Fig.28 eine 34. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.27 im Zylinderteil,
in Fig.29 eine 35. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.27 im Zylinderteil.

Fig.3: Zeigt einen elektronisch kommutierten Motor im Axialschnitt. Die
Wicklung 29 ist glockenförmig ausgeführt mit einseitiger Annäherung
an die Welle 1, wobei die Wicklung mit dem Rückschluß 22 außenseitig
fest verbunden ist. Im Bereich des Luftspaltes 4' sind Magnetfeldsensoren
17 angebracht, die auf eine Leiterplatte 35 montiert sind. Hier sind zwei
Varianten möglich. Bei der ersten stattet der Innenpol nur den zylindrischen
Luftspalt 4'mit einem Magnetfeld aus, wobei die Wicklung stirnseitig außerhalb
des Feldes als Wickelkopf verläuft. Bei der zweiten Variante verläuft
der Stirnbereich der Wicklung im Luftspaltabschnitt 4'', wobei der Innenpol
entsprechend, vorzugsweise rechtwinklig zu beiden Luftspaltbereichen 4',4'',
magnetisiert ist, die Ansteuerelektronik ist in einer Weiterbildung auf
der Leiterplatte integriert. Fig.3 ergibt zusammen mit der prinzipiellen
Wicklungsansicht entlang der Linie III-III
in Fig.11 eine 36. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist,
in Fig.13 eine 37. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist,
in Fig.20 eine 38. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.24 im Zylinderteil,
in Fig.22 eine 39. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.24 im Zylinderteil,
in Fig.26 eine 40. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.25 im Zylinderteil,
in Fig.28 eine 41. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.27 im Zylinderteil,
in Fig.29 eine 42. Weiterbildung, in Verbindung mit der Teilwicklung von
Fig.27 im Zylinderteil.

Fig.4: Zeigt das Prinzip einer elektrische Maschine im Axialschnitt,
wobei die Wicklung 29 um den inneren Körper 6 (Rückschluß
22) in Zylinderform herumgewickelt ist und sich auf beiden Stirnseiten
der Achse 24 nähert. Die Wicklung ist über den Innenzylinder
fest mit der Hohlachse verbunden, durch die der Leiter aus der Feldanordnung
geführt wird. Die beweglichen magnetischen Pole 27 sind stirnseitig
und umfangsseitig außerhalb der Wicklung angebracht und vorzugsweise
rechtwinklig zur Luftspaltgrenzfläche magnetisiert. Der Faltbereich
18 mit den Leitern 20 im Bereich der Eckkante 10 ist durch einen ungleichmäßigen
Luftspalt begrenzt. Fig.4 ergibt zusammen mit der prinzipiellen Wicklungsansicht
entlang der Linie IV-IV
in Fig.10 eine 43. Weiterbildung, mit axialen Leitern im Umfangsbereich,
in Fig.12 eine 44. Weiterbildung, mit axialen Leitern im Umfangsbereich,
in Fig.21 eine 45. Weiterbildung, mit der Wicklung von Fig.19 im Umfangsbereich,
und entlang der Linie V-V
in Fig.11 die 43. Weiterbildung,
in Fig.13 die 44. Weiterbildung,
in Fig.20 die 45. Weiterbildung,
in Fig.22 eine 46. Weiterbildung,
in Fig.26 eine 47. Weiterbildung, in Verbindung mit einem anderen, ähnlichem
50%igen Wicklungsteil im Bereich der Schnittlinie IV-IV und axialen Leitern
im Umfangsbereich (nicht dargestellt)

Fig.5: Zeigt das Prinzip einer elektrische Maschine in Scheibenform im
Axialschnitt, bei der die Wicklung 29 um den inneren Körper 6 (Rückschluß
22) in Scheibenform herumgewickelt ist, wobei der Körper 6 auf der
Welle 1 in 13 gelagert und die Wicklung im Umfangsbereich durch 21 gehaltert
ist. Das Feld der axial magnetisierten Pole 27 durchdringt beide Stirnseiten
der Wicklung. Stromzu- und Stromableitung geschieht z.B. bei einem Wechselstromgenerator
hier über den Umfangsbereich. Die Pole sind umfangsseitig größer
gewählt als der erste Körper 6, so daß noch teilweise
der Faltbereich 18 der Wicklung vom Feld durchdrungen wird. Bei einer
Varianten ist die Verbindungskante 28 abgerundet. Fig.5 ergibt zusammen
mit der prinzipiellen Wicklungsansicht entlang der Linie VI-VI
in Fig.10 eine 48. Weiterbildung,
in Fig.12 eine 49. Weiterbildung,
in Fig.14 eine 50. Weiterbildung,
in Fig.26 eine 51. Weiterbildung,
und entlang der Linie VII-VII
in Fig.11 die 48. Weiterbildung,
in Fig.13 die 49. Weiterbildung,
in Fig.16 die 50. Weiterbildung,
in Fig.26, in geringfügig abgewandelter Form, eine 51. Weiterbildung,

Fig.6: Zeigt das Prinzip einer elektrische Maschine in Scheibenform im
Axialschnitt, bei der die Wicklung 29 um den inneren Körper 6 (Rückschluß
22) in Scheibenform herumgewickelt ist, wobei dieser fest mit der hohlen
Achse 24 verbunden ist. Das magnetische Feld der Pole 27 durchdringt beide
Stirnseiten und den Umfangsbereich der Wicklung, die um die Eckkanten
10 herumgefaltet ist. Die Leiter 20 im Faltbereich liegen in einem ungleichmäßigen
Luftspalt und sind vom Feld zweier Luftspaltabschnitte durchdrungen. Fig.6
ergibt zusammen mit der prinzipiellen Wicklungsansicht entlang der Linie
VIII-VIII
in Fig.10 eine 52. Weiterbildung,
in Fig.12 eine 53. Weiterbildung,
in Fig.14 eine 54. Weiterbildung,
in Fig.21 eine 55. Weiterbildung, in der Leiterführung von Fig.22
in Fig.26 in geringfügig abgewandelter Form eine 56. Weiterbildung,
und entlang der Linie IX-IX
in Fig.11 die 52. Weiterbildung,
in Fig.13 die 53. Weiterbildung,
in Fig.16 die 54. Weiterbildung,
in Fig.22 die 55. Weiterbildung, mit der Wicklung von Fig.19 im Umfangsbereich,
in Fig.26 eine 56. Weiterbildung, wobei im Umfangsbereich axiale Leiter
verlaufen,

Fig.7: Zeigt ein Prinzip einer elektrische Maschine in Scheibenform im
Axialschnitt, bei der die Wicklung 29 um die inneren Körper 6, (Rückschluß
22), herumgewickelt und mit diesem fest verbunden ist, wobei die Wicklung
im Umfangsbereich den Luftspalt 4 verläßt und sich als Wickelkopf
rückseitig des ersten Körpers 6 der Welle 1 nähert. Die
Umfangskante des ersten Körpers ist abgerundet ausgeführt, so
daß das Feld des ungleichmäßigen Luftspaltes in diesem
Bereich gleichmäßig aufgenommen werden kann, damit keine Sättigungserscheinungen
auftreten. Fig.7 ergibt zusammen mit der prinzipiellen Wicklungsansicht
entlang der Linie X-X
in Fig.10 eine 57. Weiterbildung,
in Fig.12 eine 58. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist,
in Fig.14 eine 59. Weiterbildung,
und entlang der Linie XI-XI
in Fig.11, mit sekanter Leiterführung gemäß Fig.17, die
57. Weiterbildung,
in Fig.13 , mit sekanter Leiterführung gemäß Fig.17, die
58. Weiterbildung,
in Fig.16 die 59. Weiterbildung,
in Fig.20 eine 60. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist,
in Fig.28 eine 61. Weiterbildung, wobei der andere Wicklungsteil nicht
dargestellt ist.

Fig.8: Zeigt ein Prinzip einer elektrische Maschine in Scheibenform im
Axialschnitt, deren Wicklung 29 fest mit dem auf der Welle 1 gelagerten
Außenrückschluß 22 verbunden ist. Die magnetischen Innenpole
sind auf einen Rückschlußkern aufgebracht, wobei die Pole rechtwinklig
zum Luftspalt magnetisiert sind, so daß das Feld auch den Umfangsbereich
der Wicklung, die im bogenförmigen Luftspaltabschnitt verläuft,
optimal durchdringt. Der Luftspalt ist aus zwei parallel liegenden Luftspaltabschnitten
aufgebaut, der durch einen kreisförmigen Luftspaltabschnitt verbunden
ist, wobei die Luftspaltabschnitte an den Stoßkanten 10 aneinander
stoßen und die Wicklung vollkommen vom Feld in idealer, rechtwinkliger
Weise durchdrungen ist. Fig.8 ergibt zusammen mit der prinzipiellen Wicklungsansicht
entlang der Linie XIV-XIV
in Fig.10 eine 62. Weiterbildung,
in Fig.12 eine 63. Weiterbildung,
in Fig.26 in geringfügig abgewandelter Form eine 64.Weiterbildung,
und entlang der Linie XV-XV
in Fig.11 die 62. Weiterbildung,
in Fig.13 die 63. Weiterbildung,
in Fig.26 die 64. Weiterbildung,
und entlang der Linie XII-XII
in Fig.21, in der Leiterführung von Fig.22, eine 65. Weiterbildung,
und entlang der Linie XIII-XIII
in Fig.22 eine 66. Weiterbildung, mit der Wicklung von Fig.19 im bogenförmigen
Luftspaltabschnitt.
Die Figuren 9-29 zeigen ein geschlossenes Wicklungsschema einer Schrägwicklung,
welches für verschiedene Polzahlen und Spulenzahlen auf unterschiedliche
Konstruktionen in unterschiedlichen Aufteilungen des Wickelschemas angewendet
und darüber hinnaus anwendbar ist. Dargestellt sind jeweils die aktiven
Wicklungsflächen 32, die Wicklung 29, der Rückschluß 22,
der von der Wicklung umgeben ist, teilweise die Bewegungs-
richtung v und die fett eingezeichnete Spule 3 oder Teile davon, anhand
der die Lage und der Leiterlänge mit der Spule 3 der herkömmlichen
Wicklung Fig. 9,15,18,23 verglichen werden kann.
Die aktiven Wicklungsflächen der Figuren 9-17 sind so eingezeichnet,
daß sie genau von zwei Spulen eingerahmt werden. Auf diese Weise
entsteht in einer Spulenseite der gesamten Wicklung ein Gegenstrom, der
aber durch den Gewinn der anderen Spulenseiten weit übertroffen wird.
Außerdem läßt sich so ein definierter Vergleich der einzelnen
Wicklungen anstellen. Um jeglichen Gegenstrom zu vermeiden kann die Polfläche
geringfügig kleiner gewählt werden.
In den Figuren 10-14,16,17,19-22,24-29 sind jeweils Teilwicklungen als
Weiterbildungen zu sehen, die jeweils im Zusammenhang unterschiedlicher
konstruktiver Formen in den Figuren 1-8 eingesetzt werden und darüber
hinaus noch in andere angesprochene Weiterbildungen eingesetzt werden
können.
Die herkömmlichen Wicklungen in den Figuren 9,15,18,23 sind Vergleichswicklungen,
deren Werte von wirksamer Wicklungsfläche, Leiterlänge, Spulenausnutzungsgrad
als 100% angenommen werden, bei gleichen äußeren geometrischen
Abmessungen, der zu vergleichenden Wicklungen.

Fig.9: Zeigt eine Anwendung des herkömmlichen Wickelschemas einer
achtpoligen geschlossenen Schrägwicklung auf eine ebene Scheibenform
mit ebenem Luftspalt und einem Kommutator, im Radialschnitt. Die aktiven
Wicklungsflächen 32 entsprechen den Polflächen. Eingezeichnet
sind Teilungslinien 33 des Wickelschemas, wobei die Teilungslinien 33a
z.B. für Fig.12,13 und 33b z.B. für die Fig.10,11 gelten. Sichtbar
ist die ungünstige Verzerrung der aktiven, an sich rautenförmigen
Wicklungsflächen, die sich noch verschlechtert, wenn die Leiter sich
der Achse oder Welle weiter nähern bzw. steiler verlaufen. Vergleichsweise
hierzu sind die Figuren 10 bis 13 zu betrachten.

Fig.10: Zeigt eine achtpolige Teilwicklung, eines sich der Welle 1 annähernden
Wicklungsabschnittes im Axialsicht, wobei die Wicklungsaufteilung z.B.
50%/50% entspricht und hier 50% der Wicklung zeigt. Bei einer weiteren
Achsannäherung verbessern sich die Verhältnisse noch. Vergleichsweise
mit Fig.9 wird hier eine wirksame Wicklungsfläche von 237% erlangt.

Fig.11: Zeigt eine achtpolige Teilwicklung, eines sich der Achse 24 oder
Welle 1 annähernden Wicklungsabschnittes im Axialsicht, wobei hier
die Wickelschemaaufteilung ebenfalls z.B. einer 50%/50%-Aufteilung entspricht
und beispielsweise die andere Teilwicklung zu Fig.10 ist. Hier wird die
gleiche wirksame Wicklungsfläche von 237% erreicht, wobei die gesamte
Wicklung der Fig.10,11 bei gleichem Durchmesser der Maschine wie in Fig.9
vergleichsweise eine wirksame Wicklungsfläche von 474% erreicht.
Dazu kommen die anderen schon erwähnten Verbesserungen.

Fig.12: Zeigt eine achtpolige Teilwicklung, eines sich der Achse oder
Welle annähernden Wicklungsabschnittes mit Kommutator, im Axialsicht,
wobei hier die Wickelschemaaufteilung 
entsprechend der Maximierung der wirksamen Wicklungsfläche für
diesen Bereich gewählt ist, so daß hier ca.70% des Wickelschemas
zu sehen sind. Der gleiche angestellte Vergleich wie in Fig.10 ergibt hier
eine wirksame Wicklungsfläche von 248,9%.

Fig.13: Zeigt eine achtpolige Teilwicklung eines sich der Achse oder
Welle annähernden Wicklungsabschnittes im Axialsicht, wobei hier
die Wickelschemaaufteilung (ca.30%) entsprechend der Maximierung der aktiven
Wicklungsfläche für den dazugehörigen Luftspaltbereich
(z.B. in Fig.12), der 70% der Wicklung in sich trägt, gewählt
wurde. Der gleiche angestellte Vergleich wie in Fig.11 ergibt hier eine
wirksame Wicklungsfläche von 207,8%, was für die gesamte Wicklung
von Fig.12,13 eine wirksame Wicklungsfläche von 456,7% ergibt.

Fig.14: Zeigt eine vierpolige Teilwicklung, einer sich der Achse oder
Welle annähernden Wicklungsabschnitts im Axialsicht, wobei die gezeigte
Wicklung 29 einem Teil von 50% eines vierpoligen Wickelschemas entspricht.
Vergleichsweise mit Fig.15 wird hier eine wirksame Fläche von 458,5%
erreicht.

Fig.15: Zeigt eine Anwendung einer bekannten, aber nicht gebauten, vierpoligen
geschlossenen Schrägwicklung auf eine Scheibenform mit ebenem Luftspalt
und Kommutator im Axial- und im Umfangsbereich, in Axialsicht. Die aktiven
Wicklungsflächen 32 entsprechen den aktiven Polflächen. Sichtbar
ist die ungünstige Verzerrung dieser an sich rautenförmigen
Flächen des Wickelschemas bei der Anwendung auf die Scheibenform.
Weiterhin ist die ungünstige Wicklungsführung, anhand der fett
gezeichneten untereinander verknüpften Spulenseiten einer Spule 3
eingezeichnet, die zu einem dicken Leiterwulst in Achsnähe führen.
Vergleichsweise hierzu ist Fig.14,16,17 zu betrachten.

Fig.16: Zeigt eine geschlossene vierpolige Teilwicklung eines sich der
Achse oder Welle annähernden Wicklungsabschnitts im Axialsicht, wobei
die gezeigte Wicklung 29 einem Teil von 50% des Wickelschemas entspricht.
Zusammen z.B. mit Fig.14 ergibt sich eine vollständige Wicklung.
Besonderheit ist hier, daß die Stromzuleitung auf einer Wicklungsseite
(Fig.14) und die Stromableitung auf der anderen Wicklungsseite (Fig.16)
stattfindet, so daß bei einer Motorausführung entweder beidseitig
Kommutatoren angebracht sind oder die Wicklungsenden durch den Rückschlußkern
22 auf die Kommutatorseite geführt werden. Es gibt aber auch vierpolige
Wicklungen dieser Art, bei denen Stromzu- und Stromableitung einseitig
stattfindet, z.B. bei einer Ausführung von 19 Spulen oder von 63
Spulen statt 38, wie hier, was bei der 30,35,41 Weiterbildung oder bei
einer Anwendung z.B. in Fig.4,8 zum Tragen kommt. Hier wird aufgrund der
Wicklungsaufteilung 50%/50% die gleiche wirksame Wicklungsfläche
von 458,5% wie in Fig.14 erreicht, so daß sich für die gesamte
Wicklung eine wirksame Wicklungsfläche von 917% ergibt.

Fig.17: Zeigt eine Variante der Teilwicklung der Fig.16, bei der die
Leiter segmentförmig verlaufen. Wobei diese Spulenzahl für kommutierte
Motoren eher ungeeignet ist, da sie bei der vierpoligen Wicklung eine
Stromrückführung in diesen Wicklungsteil nötig macht. Bei
anderen Spulenzahlen, wie 19,63 der vierpoligen Wicklung entfallen diese
Leiter. Weiterbildungen im Zusammenhang dieser Figur sind darauf zu beziehen.
Die wirksame Wicklungsfläche beträgt hier 187,2% und liegt im
hoch energetischen Umfangsbereich.
Fig. 18-21 zeigt eine Wicklungseinheit einer zweifachen Wicklungsaufteilung
eines zweipoligen Wickelschemas, wobei diese Teilung prinzipiell z.B.
auf die Maschinen in Fig.4,6,8 angewendet werden kann, aber auch auf jede
Maschine mit beidseitiger Achsannäherung der Wicklung. Zum Vergleich
der herkömmlichen aktiven Wicklungsfläche der Fig.19,24,25,27
mit denen von herkömmlichen Wicklungen gleicher geometrischer Abmessungen
in Fig.18,23 ist die herkömmliche aktive Wicklungsfläche mit
einer Hälfte gestrichelt in den Figuren angedeutet. Die angegebenen
Werte sind für die gezeigten äußeren Abmessungen gültig
und variieren mit dieser, so wie es auch bei allen Figuren der Fall ist.

Fig.18: Zeigt eine Abwicklung einer herkömmlichen zweipoligen Wicklung,
die als zylindrische Wicklung in Glockenmaschinen eingesetzt wird. Mit
ihr ist die Wicklung der Figuren 19-22 zu vergleichen.
Die eingezeichneten Teilungslinien A-A und B-B sind so gewählt, daß
ca.30% der Wicklung jeweils auf die sich der Achse oder Welle annähernden
Wicklungsteile fallen und ca.40% auf den mittleren, z.B. zylindrischen
Teil.

Fig.19: Zeigt den mittleren Wicklungsteil, des Wickelschemas von Fig.18,
der vorzugsweise in einem zylindrischen Luftspaltbereich verläuft.
Deutlich zu sehen ist die vergrößerte aktive Wicklungsfläche,
bei gleich bleibender axialer Länge C, der Maschine und der sehr
viel steilere Verlauf zur Bewegungsrichtung der Leiter, gegenüber
Fig.18.
Dieser Wicklungsteil entspricht prinzipiell der zylindrischen Teilwicklung
in Fig.4, der Teilwicklung im Umfangsbereich der Fig.6 oder der Teilwicklung
im bogenförmigen Luftspaltabschnitt im Umfangsbereich der Fig.8,
wobei diese Aufteilung der Fig.18 am ehesten in der Fig.4 eingesetzt wird
oder in eine freie, selbsttragende Wicklung, bei der die Wickelköpfe
außerhalb des Luftspaltes liegen, weil der weitaus effektivste Bereich,
der hier gezeigte Teilwicklung ist. So beträgt die aktive Wicklungsfläche
hier im Vergleich zu der herkömmlichen in Fig.18 159%. Der Spulenausnutzungsgrad
hat sich hier für diesen Teilbereich auf 238% gesteigert. Der Gesamtspulenausnutzungsgrad
x ohne ( ohne
<bedeutet> ohne Pole im Stirnbereich) beträgt bei der
Verwendung von Wickelköpfen für die sich der Achse annähernde
Wicklung, noch 139%, für die gesamte Wicklung, trotz dem die Leiterlänge
109% beträgt.

Fig.20: Zeigt den von der Trennungslinie B-B abgetrennten unteren Wicklungsteil
aus Fig.18 und den von der Trennungslinie E-E abgetrennten unteren Wicklungsteil
aus Fig.23. Der abgetrennte Wicklungsteil beträgt 30% in Fig.18.
Die Leiter verlaufen als Sekante (mit einem Sekantenwinkel von 112°).
Die aktive Wicklungsfläche liegt nur im Umfangsbereich, des sich
der Achse oder Welle annähernden Bereiches und ist in einigen Ausgestaltungen
mit magnetischen Polen belegt.

Fig.21: Zeigt den von der Trennungslinie B-B oberen abgetrennten Wicklungsteil
aus Fig.18. Die Lage der Leiter und die aktive Wicklungsfläche 32
liegen ähnlich, wie in Fig.20, wobei in diesem Leiterbereich Stromzu-
und Stromableitung liegt, die natürlich auch in den zylindrischen
Wicklungsteil z.B. der Fig. 20 gelegt werden kann. Diese Variationsmöglichkeit
gilt für alle Figuren.

Fig.22: Zeigt eine Abwandlung des in Fig.20 gezeigten Wicklungsteiles,
wobei hier die sekanten Leiter zu einer V-Form verändert sind, sich
somit der Achse oder Welle weiter nähern, steiler verlaufen und die
aktive Wicklungsfläche 32 größer ist. Sie steigt von ca.15%
in Fig.21 auf 29%, im Vergleich zu Fig.18.

Fig.23: Zeigt eine Abwicklung einer herkömmlichen zylindrischen
Wicklung und damit das Wickelschema einer zweipoligen Wicklung. Eingezeichnet
sind verschiedene Teilungslinien, wobei die Teilungslinie D-D für
die Wicklung in Fig.24,20 in Variation 22, die Teilungslinie E-E in Fig.25,26
und die Teilungslinie F-F für die Wicklung in Fig.27,28 in Variation
29 gelten.

Fig.24: Zeigt die Teilwicklung oberhalb der Trennungslinie E-E des Wickelschemas
von Fig.23. Die Aufteilung 
entspricht der Aufteilungsbedingung für
die maximale aktive Wicklungsfläche in Fig.24, die 117,2% einnimmt,
im Vergleich zu Fig.23. Auch der steilere Verlauf zur Bewegungsrichtung
ist gut sichtbar. Möglichkeiten der Ausgestaltung des unteren abgetrennten
Wicklungsteiles entlang der Linie E-E sind in Fig.20,22 zu sehen. Diese
Wicklungsaufteilung ist beispielsweise für die Maschine in Fig.1,2,3
hervorragend geeignet, wobei die stirnseitigen Leiterbereiche, der aktiven
Wicklungsflächen entsprechend, mit magnetischen Polen, je nach Ausgestaltung,
versehen sind oder nicht. Der Spulenausnutzungsgrad x
Sp dieses trommelförmigen Teilbereiches
erreicht einen Wert von x T
(T
<bedeutet>Trommelbereich) Der Gesamtspulenausnutzungsgrad
in Fig.24,20 beträgt ohne Nutzung durch Extrapole in Fig.24, ca.x ohne
=116%
.

Fig.25: Zeigt die Teilwicklung oberhalb der Teilungslinie D-D des Wickelschemas
von Fig.23. Hier handelt es sich um eine 50%/50%-Teilung, so daß
50% des Wickelschemas sich in diesem Abschnitt befindet. Die wirksame
Wicklungsfläche 32, in diesem Bereich allein, ist nahezu gleich groß,
wie die der herkömmlichen Wicklung in Fig.23, bei gleichen äußeren
geometrischen Abmessungen d/C. Der Spulenausnutzungsgrad x T
dieses Teilbereiches
erreicht einen sehr hohen Wert von x T
=163%.

Fig.26: Zeigt die Teilwicklung unterhalb der Teilungslinie D-D der Abwicklung
von Fig.23. Hier ist z.B. ein zu Fig.25 passende 50%-Teil der Wicklung
zu sehen, der in einem sich der Achse oder Welle annähernden Bereich
verläuft. Die Leiter verlaufen als Sekante über diesen Bereich
in unmittelbarer Achsnähe, parallel zum Durchmesser versetzt. Die
wirksamen Wicklungsflächen 32 sind sehr groß im Vergleich zu
den anderen Wicklungsaufteilungen in Fig.20 (30% Wicklungsteil) und in
Fig.29 (25%-Wicklungteil) und betragen hier 50% der herkömmlichen
Wicklung in Fig.23. Die Leiter verlaufen sehr steil zur Bewegungsrichtung
und sind damit sehr effektiv. Der Spulenausnutzungsgrad dieses Teilbereiches
erreicht damit den sehr hohen Wert von x S
=234%(S
Stirnbereich) im Vergleich zur
herkömmlichen Wicklung in Fig.23. Die gesamte Leiterlänge lges
der Wicklung oder der Spule ist bei der Wicklung von Fig.25,26 sogar noch
3% kürzer, als die der herkömmlichen Wicklung in Fig.23. Selbst
wenn der Wicklungsteil von Fig.26 nicht mit Polen belegt wird, ist der
Gesamtspulenausnutzungsgrad x ohne
der Wicklung von Fig.25,26 noch ca.114%. So
ist diese Wicklung, sowohl für die Maschine in Fig.1,2 aber auch
für die in Fig.3 mit Stirnpolen geeignet.

Fig.27: Zeigt die Wicklungsaufteilung oberhalb der Teilungslinie F-F
des Wickelschemas in Fig.23. Hier handelt es sich um eine ca. 75%/25%-Teilung,
wobei ca.75% auf diesen Bereich entfällt. Die aktive Wicklungsfläche
32 hat vergleichsweise zu der in Fig.24 etwas abgenommen (ca.116%), ist
aber immer noch erheblich größer, als die der herkömmlichen
Wicklung in Fig.23. Ähnlich ist es auch mit der Steilheit der Leiter
zur Bewegungsrichtung. Die Gesamtleiterlänge lges
in Verbindung mit Fig.28 ist gegenüber der herkömmlichen Wicklung
nur geringfügig gestiegen (ca.2%). Der Spulenausnutzungsgrad beträgt
in diesem Wicklungsteil ca. x T
=138%

Fig.28: Zeigt die Teilwicklung unterhalb der Teilungslinie F-F in Fig.23.
25% des Wickelschemas entfallen auf diesen Bereich. Die Wicklungsaufteilung
der Fig.27,28 ist besonders für die Maschinen in Fig.1,2,3 geeignet,
wobei sie im Prinzip die Wicklung der Schnitte entlang der Linie I-I,II-II,III-III
zeigen. Der Gesamtspulenausnutzungsgrad in Fig.26,27 beträgt auch
ohne Nutzung durch Extrapole in Fig.28 hier ca. x ohne
=113,8%, so daß auch dies
eine praktikable Lösung ist. Damit diese Ausgestaltung wirklich zu
den gewünschten Resultaten führt, ist es notwendig, daß
der Faltbereich der Wicklung auch vom Feld durchdrungen wird, da sich
somit die Leiterverkürzung, der hier umfangsnahen, Sekante allein
durch die Faltung aufgehoben wird. Dies ist bei Wicklungsaufteilungen,
bei denen die Sekanten mehr in Achsnähe verlaufen, wesentlich günstiger
und deshalb sind diese Aufteilungen, auch aus diesem Grund, zu bevorzugen.

Fig.29: Zeigt eine Abwandlung des Wicklungsteiles in Fig.28, in ähnlicher
Weise, wie Fig.22 zeigt.
Teilenummern in den Figuren
-
1 Welle
2 Gehäuse
3 Spule (offen, geschlossen)
4 Luftspalt
4',4''... Luftspaltabschnitte
des Luftspaltes 4
6 erster Körper der Feldeinrichtung
(bildet eine Grenzfläche des Luftspaltes
4)
7 zweiter Körper der Feldeinrichtung
(bildet die andere Grenzfläche des Luftspaltes
4)
10 Kante des 1ten Körpers
(liegt in Bewegungsrichtung und ist eine Stoßkante oder Eckkante)
13 Lager
17 elektronischer Sensor
18 Faltbereich
20 Leiter im Faltbereich
21 Spulenhalterung
22 Rückschluß
24 Achse
25 Kollektor
25 Schleifkontakte
27 magnetischer Pol
28 Verbindungskontakte
29 Wicklung
32 wirksame Spulenfläche
33 Teilungslinie
35 Leiterplatte
-
Zusammenfassung
Bei der Erfindung handelt es sich um den gezielten Einsatz und die Nutzung
mehrerer geometrischer Effekte, bei der Auslegung einer bestimmten Wicklungsart,
eines Leiters einer rotierenden Maschine, in Verbindung mit bestimmten
konstruktiven Formen dieser Maschine, was zu hocheffektiven, hocheffizienten,
kompakten, leicht zu fertigenden und preiswerten Maschinen führt.
Bei der Wicklungsart handelt es sich um eine Luftspaltwicklung mit mindestens
teilweise schrägen oder bogenförmig zur Bewegungsrichtung verlaufenden
Leitern.
Die konstruktive Form besteht darin, daß die Leiter innerhalb einer
rotierenden Maschine, im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gezielt gebogen
oder gefaltet sind, wobei die Wicklung sich der Achse oder Welle, in Achsrichtung,
mindestens einseitig annähert.
Die günstigen geometrischen Effekte, die sich u.a. zur verbesserten
Leiternutzung führen, entstehen durch die konstruktive Form der Biegung
oder Faltung mit Achsannäherung der Wicklung und durch die gezielte
Verzerrung des herkömmlichen Wickelschemas innerhalb der gebogenen
oder gefalteten Form der Wicklung.
(Figuren zur Zusammenfassung: 1,20,24)
Patentansprüche
1. Luftspaltwicklung, mit mindestens teilweise schräge oder bogenförmig
zur Bewegungsrichtung liegenden Spulenseiten, wobei die Luftspaltwicklung
innerhalb einer elektrischen Maschine verläuft, die aus einem Luftspalt
(4) besteht, der von einer Feldeinrichtung begrenzt ist, die aus mindestens
zwei voneinander beabstandeten Körpern (6,7) besteht, wobei jeweils
ein erster Körper (6) zu einem zweiten Körper (7) benachbart
angeordnet ist und wobei mindestens zu einer der einander zugewandten
Seiten des ersten und zweiten Körpers magnetische Pole (27) gehören,
die senkrecht zum Luftspalt magnetisiert sind und sich quer zu einer Bewegungsrichtung
im wesentlichen über den vollen Luftspalt und jeweils im Ganzen oder
in Teilpole unterteilt erstrecken und die vorzugsweise mit Rückschlußmaterial
hinterlegt sind, die in Bewegungsrichtung wechseln und deren Feld im wesentlichen
gradlinig, innerhalb des Polflächenbereiches jedes Poles, von einer
Grenzfläche des Luftspaltes (4) zur gegenüberliegenden Grenzfläche
verläuft und zu der gegenüberliegenden Grenzfläche entweder
auch magnetische Pole gehören oder die mindestens vorwiegend aus
Rückschlußmaterial besteht, und die mindestens eine Luftspaltwicklung
(29) mit zweipoligen Luftspulen (3), die sich jeweils im Schnitt quer
zur Bewegungsrichtung gleichmäßig mindestens von einem der
luftspaltbegrenzenden Körper der Feldeinrichtung beabstandet im Luftspalt
(4) erstreckt, und dabei jede Spulenseite jeder Luftspule die Bewegungsrichtung
quert, und am äußeren Rand des Luftspaltes (4) mit einer anderen
Spulenseite direkt oder über vorwiegend unwirksame Leiter oder Wickelkopfleiter
zu jeweils einer Luftspule (3) verbunden ist und die Luftspaltwicklung,
relativ zum magnetischen Feld der Feldeinrichtung, um eine Achse (24)
oder Welle (1) rotiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftspaltwicklung (29) trommelförmig um die Achse (24)
oder Welle (1) verläuft, und daß die Spulenseiten, im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung, mindestens einseitig außerhalb des Luftspaltes
durch in Achsrichtung gesehen gerade, sich der Achse oder Welle annähernde
Wickelkopfleiter, die als Sekante verlaufend, auf kürzestem Weg zu
einer Luftspule (3) verbunden sind, so daß die Wickelkopfleiter
Kreisabschnitte des achsnächsten benachbarten Körpers der Feldeinrichtung
abzeichnen.
2. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der trommelförmige Luftspalt,
im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, parallel zur Achse oder Welle verläuft.
3. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt, im Schnitt quer zur
Bewegungsrichtung, sich der Achse oder Welle einseitig annähert und
die Leiter im Umfangsbereich den Luftspalt verlassen, um den Umfang eines
vorzugsweise scheibenförmigen Körpers (6) der Feldeinrichtung
verlaufen und von da aus sich axial gesehen der Achse oder Welle nähernd,
als Sekante auf der dem Luftspalt abgewendeten Seite, über den ersten
Körper (6) verlaufen und Kreisabschnitte des Körpers abzeichnen.
4. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Wickelköpfe,
im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung gesehen, beidseitig außerhalb
des Luftspaltes sich der Achse oder Welle annähernd verlaufen.
5. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens
eine Wicklung (29) fest mit einer Grenzfläche des Luftspaltes, die
vorzugsweise aus lamelliertem Rückschlußmaterial besteht, verbunden
ist und zusammen mit dem dazugehörigen ersten oder zweiten Körper
(6,7) relativ zum jeweiligen im Luftspalt gegenüberliegenden anderen
Körpern (6,7) der Feldeinrichtung, zu dessen Grenzfläche mindestens
teilweise magnetische Pole gehören, um die Achse oder Welle rotiert.
6. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens
eine Wicklung gleichmäßig beabstandet vom ersten und zweiten
Körper (6,7) der Feldeinrichtung verläuft und relativ zu beiden
Körpern rotiert, die vorzugsweise fest miteinander verbunden sind.
7. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 oder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß magnetische Pole (27) beidseitig der Wicklung (29) angebracht
sind.
8. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach dem Oberbegiff
des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Luftspaltwicklung (29) fest mit einer Grenzfläche
des Luftspaltes, die vorzugsweise aus lamelliertem Rückschlußmaterial
besteht, verbunden ist und zusammen mit dem dazugehörigen ersten
oder zweiten Körper (6,7) relativ zum jeweiligen im Luftspalt gegenüberliegenden
anderen Körper (6,7) der Feldeinrichtung um die Achse oder Welle
rotiert und daß der Luftspalt (4), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
aus mindestens zwei benachbarten Luftspaltabschnitten (4',4''...) besteht,
die mit einer ihrer Luftspaltgrenzflächen, die zum ersten Körper
(6) gehören, sich berührend entweder so aneinanderstoßen,
daß die beiden Grenzflächen sich entweder im Berührungspunkt
schneiden und so eine Eckkante (10) bilden, oder die beiden Grenzflächen
auf Stoß unter einem Winkel von 180° aneinanderstoßen
und so im Berührungspunkt eine Stoßkante (10) bilden oder sich
mindestens einseitig so weit nähern, daß sie durch eine kurze
Verbindungskante (28) des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden
sind, und daß jede Spulenseite jeder Luftspule (3) der mindestens
einen Wicklung durch den Luftspalt mit seinen Luftspaltabschnitten verläuft,
wobei sie an jeder Stoß- oder Eckkante (10) oder Verbindungskante
(28) ihre geometrische Form ändert und dabei ein oder mehrere Biegungen
und/oder Faltungen um den ersten Körper (6) vollzieht und jede Spulenseite
im wesentlichen im Luftspalt (4) verläuft, wobei der einzelne Luftspaltabschnitt
vorzugsweise gerade oder bogenförmig ist und sich mindestens einer
der Luftspaltabschnitte der Achse oder Welle nähert.
9. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach dem Oberbegiff
des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Luftspaltwicklung (29) fest mit einer Grenzfläche
des Luftspaltes, die vorzugsweise aus lamelliertem Rückschlußmaterial
besteht, verbunden ist und zusammen mit dem dazugehörigen ersten
oder zweiten Körper (6,7) relativ zum jeweiligen im Luftspalt gegenüberliegenden
anderen Körper (6,7) der Feldeinrichtung um die Achse oder Welle
rotiert und daß der Luftspalt (4), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
ein bogenförmiger Luftspalt (4) ist, wobei der Luftspalt innenseitig
vom ersten Körper (6) und außenseitig vom zweiten Körper
(7) begrenzt ist, und daß in dem Luftspalt (4) sich jede Spulenseite
jeder Luftspule (3) der mindestens einen Wicklung (29) im wesentlichen
in der vollen Bogenlänge erstreckt, und jede Spulenseite vorzugsweise
im wesentlichen in dem Luftspalt (4) verläuft.
10. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Luftspaltabschnitte
(4',4''), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, parallel zueinander liegen
und daß deren inneren Grenzflächen, einen gleichmäßig
schmalen, scheibenförmigen ersten Körper (6) begrenzen.
11. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei benachbarte Luftspaltabschnitte
(4',4''), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gerade sind und unter
einem Winkel von vorzugsweise 90° zueinander liegen, wobei sie sich
entweder an einer ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen
schneiden, was eine Eckkante (10) bildet, oder mit ihren inneren Grenzflächen
mindestens einseitig so weit nähern, daß sie durch eine kurze
Verbindungskante (28) des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden
sind, wobei die Verbindungskante vorzugsweise abgerundet ist.
12. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung, der Luftspalt (4) aus mindestens drei Luftspaltabschnitten
(4', 4'',4''' ) besteht, wobei mindestens zwei benachbarte Luftspaltabschnitte
(4',4''), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gerade sind und unter
einem Winkel von vorzugsweise 90° zueinander liegen, wobei sie sich
entweder an einer ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen
schneiden, was eine Eckkante (10) bildet, oder mit ihren inneren Grenzflächen
mindestens einseitig so weit nähern, daß sie durch eine kurze
Verbindungskante (28) des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden
sind, wobei die Verbindungskante vorzugsweise abgerundet ist.
13. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 8 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt
(4) im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung aus mindestens zwei benachbarten
Luftspaltabschnitten (4',4''...) besteht, die sich an einer ihrer zum
ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen im Berührungspunkt
spitzwinklig schneiden, was eine Eckkante (10) des ersten Körpers
bildet, die vorzugsweise abgerundet ist, wobei der erste Körper,
der mindestens in diesem Bereich ein sehr dünner und insgesamt ein
schmaler langgestreckter Körper von ungleichmäßiger Dicke
ist, und die in der Eckkante (10) sich schneidenden Grenzflächen
mindestens vorwiegend aus Rückschlußmaterial bestehen und wobei
die magnetischen Pole (27) zur Luftspaltgrenzfläche des zweiten Körpers
gehören.
14. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter
(20) des Faltbereichs (18) jeder Luftspule (3) der Wicklung (29) zu einem
großen Teil vom Feld durchdrungen sind, indem in diesem Teil des
Faltbereiches mindestens ein gleichmäßiger und/oder ungleichmäßiger
Luftspaltabschnitt mit jeweils einseitig angebrachten magnetischen Polen
den Leiter begrenzt und vorzugsweise die Verbindungskante (28) mit mindestens
einer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzfläche der
Luftspaltabschnitte eine Polfläche gleicher Polarität oder eine
Rückschlußfläche bildet oder die magnetischen Teilpole
über die gemeinsame Stoß- oder Eckkante (10) hinaus oder mit
einer Verbindungskante (28) einen gemeinsamen durchgehenden Pol, der rechtwinklig
zu seiner Luftspaltgrenzfläche oder Oberfläche magnetisiert
ist, oder eine Rückschlußfläche bilden.
15. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung die Feldeinrichtung von einem Gehäuse
(2) umgeben ist oder selbst das Gehäuse oder Teile des Gehäuses
ist, und daß entweder die mindestens eine Wicklung (29) mit der
Welle (1) oder Achse (24) fest verbunden ist, wobei die Feldeinrichtung
ganz oder in Teilen direkt und/oder über ein Gehäuse (2) gelagert
ist, oder daß die mindestens eine Wicklung (29) direkt und/oder
über eine Spulenhalterung (21) und/oder über ein Gehäuse
(2) und/oder über einen Rückschlußkörper der Feldeinrichtung
auf der Welle (1) oder Achse (24) gelagert ist und der Körper der
Feldeinrichtung der gegenüberliegenden Grenzfläche dabei mit
der Welle oder Achse fest verbunden ist.
16. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen
Pole mindestens innerhalb der Wicklung (29) angebracht sind und zu dem
achsnächsten ersten Körper (6) der Feldeinrichtung gehören.
17. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen
Pole mindestens außerhalb der Wicklung angebracht sind und zum zweiten
Körper (7) oder zu einem mit diesem fest verbundenen Körper
der Feldeinrichtung gehören.
18. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens
eine Wicklung (29) eine offene Wicklung, bei der nur ein Teil aller Leiter
einer Maschine zur Zeit aktiviert ist oder eine geschlossene Wicklung
ist, bei der alle Leiter gleichzeitig aktiviert sind.
19. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossene
Wicklung eine symmetrische und vorzugsweise eine Schrägwicklung ist.
20. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter
einer zweipoligen Wicklung im sich der Achse (24) oder Welle (1) annähernden
Bereich parallel zum Durchmesser verlaufen und in Achsrichtung gesehen
einen Sekantenwinkel von ca. 172° einnehmen.
21. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelschema
längs einer Linie in Bewegungsrichtung in zwei Bereiche zu gleichen
Teilen 50%/50% aufgeteilt ist, die auf die geometrischen äußeren
Abmessungen der Wicklung angewendet sind.
22. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die 50%/50%-Teilung
eines zweipoligen, geschlossenen, symmetrischen Wickelschemas einer Schrägwicklung
auf eine konstruktive Form angewendet ist, bei der in Achsrichtung gesehen
die Leiter in mindestens einem sich der Achse oder Welle annäherndem
Bereich als Sekante verlaufen und einen Sekantenwinkel von ca. 161°
einnehmen.
23. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelschema
längs einer Teilungslinie (33) in Bewegungsrichtung in zwei unterschiedliche
Teile aufgeteilt ist, von denen ein Teil von ca.51%-70% in einem Luftspaltbereich
liegt.
24. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
Ausgestaltung mit einem zylindrischen Luftspaltbereich mit einer zweipoligen,
geschlossenen Schrägwicklung der Leiter in Achsrichtung gesehen in
einem sich der Achse (24) oder Welle (1) annähernden Bereich ein
Sekantenwinkel von ca. einnimmt.
25. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 19 oder 23 dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilung
des Wickelschemas durch eine Teilungslinie (33) im Bereich der Maximierung
der wirksamen Wicklungsfläche (Polfläche) (32) geschieht, für
die die Teilungsvorschrift lautet, was einer Aufteilung von ca.70%/30%
entspricht.
26. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelschema
längs einer Teilungslinie (33) in Bewegungsrichtung in zwei Bereiche,
von vorzugsweise jeweils 50%, aufgeteilt ist und jeweils auf eine sich
der Achse (24) oder Welle (1) annähernden Wicklungsbereich entfällt,
wobei deren Enden im Umfangsbereich mit axial oder axial projeziert verlaufenden
Leitern, im trommelförmigen, vorzugsweise zylindrischen Bereich,
verbunden sind und die Leiter im Umfangsbereich vorzugsweise einschichtig
liegen.
27. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickelschema
längs einer Linie in Bewegungsrichtung in drei Bereiche aufgeteilt
ist und auf eine trommelförmige Wicklung (29) angewendet ist, die
zwei sich der Achse (24) oder Welle (1) annähernde Bereiche, auf
die die beiden äußeren Wicklungsteile entfallen, und einen
vorzugsweise zylindrischen Bereich, auf den der mittlere Wicklungsteil
entfällt, hat.
28. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens
eine Wicklung in einem magnetischen Feld mit einer Polzahl von 2 bis 12
verläuft.
29. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter
im zylindrischen Bereich teilweise axial und teilweise schräge und/oder
im sich der Achse (24) oder Welle (1) annähernden Bereichoder Bereichen
in Achsrichtung gesehen radial und/oder schräge und/oder evolvent
verlaufen.
30. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem
der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung
in einer mechanisch- oder elektronisch kommutierten, synchron arbeitenden
elektrischen Maschine oder als Kurzschluß- oder Schleifringwicklung
in einer mindestens teilweise asynchron arbeitenden Maschine oder als
drehfelderzeugende Wicklung in einer synchron oder asynchon arbeitenden
Maschine verwendet wird.
Neue Patentansprüche
vom 17.12.02 (durch das Prüfungsverfahren)
1. Luftspaltwicklung, mit in Wicklungsdraufsicht mindestens teilweise schräge
oder bogenförmig zur Bewegungsrichtung liegenden Leiter, wobei die Luftspaltwicklung
innerhalb einer elektrischen Maschine verläuft, die aus einem Luftspalt
(4) besteht, der von einer Feldeinrichtung begrenzt ist, die aus mindestens
zwei voneinander beabstandeten Körpern (6,7) besteht, wobei jeweils ein
erster Körper (6) zu einem zweiten Körper (7) benachbart angeordnet ist
und wobei mindestens zu einer der einander zugewandten Seiten des ersten
und zweiten Körpers magnetische Pole (27) gehören, die senkrecht zum Luftspalt
magnetisiert sind und sich quer zu einer Bewegungsrichtung im wesentlichen
über den vollen Luftspalt und jeweils im Ganzen oder in Teilpole unterteilt
erstrecken und die vorzugsweise mit Rückschlussmaterial (22) hinterlegt
und fest verbunden sind, die in Bewegungsrichtung wechseln und deren Feld
im wesentlichen gradlinig, innerhalb des Polflächenbereiches jedes Poles,
von einer Grenzfläche des Luftspaltes (4) zur gegenüberliegenden Grenzfläche
verläuft und zu der gegenüberliegenden Grenzfläche entweder auch magnetische
Pole gehören oder die mindestens vorwiegend aus Rückschlussmaterial besteht,
und die mindestens eine Luftspaltwicklung (29) mit zweipoligen Luftspulen
(3), die sich jeweils im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung gleichmäßig
mindestens von einem der luftspaltbegrenzenden Körper der Feldeinrichtung
beabstandet im Luftspalt (4) erstreckt, und dabei jede Spulenseite jeder
Luftspule die Bewegungsrichtung quert, und am äußeren Rand des Luftspaltes
(4) mit einer anderen Spulenseite direkt oder über vorwiegend unwirksame
Leiter oder Wickelkopfleiter zu jeweils einer Luftspule (3) verbunden ist
und die Luftspaltwicklung, relativ zum magnetischen Feld der Feldeinrichtung,
um eine Achse (24) oder Welle (1) rotiert, dadurch gekennzeichnet, dass
die Luftspaltwicklung (29) trommelförmig um die Achse (24) oder Welle (1)
verläuft, und dass die Spulenseiten, im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
mindestens einseitig außerhalb des Luftspaltes durch in Achsrichtung gesehen
gerade, sich der Achse oder Welle annähernde Wickelkopfleiter, die als Sekante
verlaufend, auf kürzestem Weg zu einer Luftspule (3) verbunden sind, so
dass die Wickelkopfleiter Kreisabschnitte des ersten Körpers der Feldeinrichtung,
um den herum die Wicklung gebogen oder gefaltet ist, abzeichnen.
2. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der trommelförmige Luftspalt, im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung, parallel zur Achse oder Welle verläuft.
3. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt, im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
sich der Achse oder Welle einseitig annähert und die Leiter im Umfangsbereich
den Luftspalt verlassen, um den Umfang eines vorzugsweise scheibenförmigen
Körpers (6) der Feldeinrichtung verlaufen und von da aus sich axial gesehen
der Achse oder Welle nähernd, als Sekante auf der dem Luftspalt abgewendeten
Seite, über den ersten Körper (6) verlaufen und Kreisabschnitte des Körpers
abzeichnen.
4. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Wickelköpfe, im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung gesehen, beidseitig außerhalb des Luftspaltes
sich der Achse oder Welle annähernd verlaufen.
5. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Wicklung
(29) fest mit einer Grenzfläche des Luftspaltes, die vorzugsweise aus lamelliertem
Rückschlußmaterial besteht, verbunden ist und zusammen mit dem dazugehörigen
ersten oder zweiten Körper (6,7) relativ zum jeweiligen im Luftspalt gegenüberliegenden
anderen Körpern (6,7) der Feldeinrichtung, zu dessen Grenzfläche mindestens
teilweise magnetische Pole gehören, um die Achse oder Welle rotiert.
6. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Wicklung
gleichmäßig beabstandet vom ersten und zweiten Körper (6,7) der Feldeinrichtung
verläuft und relativ zu beiden Körpern rotiert, die vorzugsweise fest miteinander
verbunden sind.
7. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 4 oder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass magnetische
Pole (27) beidseitig der Wicklung (29) angebracht sind.
8. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach dem Oberbegiff
des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Luftspaltwicklung
(29) fest mit einer Grenzfläche des Luftspaltes, die vorzugsweise aus lamelliertem
Rückschlußmaterial besteht, verbunden ist und zusammen mit dem dazugehörigen
ersten oder zweiten Körper (6,7) relativ zum jeweiligen im Luftspalt gegenüberliegenden
anderen Körper (6,7) der Feldeinrichtung um die Achse oder Welle rotiert
und dass der Luftspalt (4), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, aus mindestens
zwei benachbarten Luftspaltabschnitten (4',4''...) besteht, die mit einer
ihrer Luftspaltgrenzflächen, die zum ersten Körper (6) gehören, sich berührend
entweder so aneinanderstoßen, dass die beiden Grenzflächen sich entweder
im Berührungspunkt schneiden und so eine Eckkante (10) bilden, oder die
beiden Grenzflächen auf Stoß unter einem Winkel von 180° aneinanderstoßen
und so im Berührungspunkt eine Stoßkante (10) bilden oder sich mindestens
einseitig so weit nähern, dass sie durch eine kurze Verbindungskante (28)
des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden sind, und dass jede Spulenseite
jeder Luftspule (3) der mindestens einen Wicklung durch den Luftspalt mit
seinen Luftspaltabschnitten verläuft, wobei sie an jeder Stoß- oder Eckkante
(10) oder Verbindungskante (28) ihre geometrische Form ändert und dabei
ein oder mehrere Biegungen und/oder Faltungen um den ersten Körper (6) vollzieht
und jede Spulenseite im wesentlichen im Luftspalt (4) verläuft, wobei der
einzelne Luftspaltabschnitt vorzugsweise gerade oder bogenförmig ist und
sich mindestens einer der Luftspaltabschnitte der Achse oder Welle nähert.
9. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach dem Oberbegiff
des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Luftspaltwicklung
(29) fest mit einer Grenzfläche des Luftspaltes, die vorzugsweise aus lamelliertem
Rückschlußmaterial besteht, verbunden ist und zusammen mit dem dazugehörigen
ersten oder zweiten Körper (6,7) relativ zum jeweiligen im Luftspalt gegenüberliegenden
anderen Körper (6,7) der Feldeinrichtung um die Achse oder Welle rotiert
und dass der Luftspalt (4), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, ein bogenförmiger
Luftspalt (4) ist, wobei der Luftspalt innenseitig vom ersten Körper (6)
und außenseitig vom zweiten Körper (7) begrenzt ist, und dass in dem Luftspalt
(4) sich jede Spulenseite jeder Luftspule (3) der mindestens einen Wicklung
(29) im wesentlichen in der vollen Bogenlänge erstreckt, und jede Spulenseite
vorzugsweise im wesentlichen in dem Luftspalt (4) verläuft.
10. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Luftspaltabschnitte (4',4''),
im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, parallel zueinander liegen und dass
deren inneren Grenzflächen, einen gleichmäßig schmalen, scheibenförmigen
ersten Körper (6) begrenzen.
11. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei benachbarte Luftspaltabschnitte
(4',4''), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gerade sind und unter einem
Winkel von vorzugsweise 90° zueinander liegen, wobei sie sich entweder an
einer ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen schneiden, was
eine Eckkante (10) bildet, oder mit ihren inneren Grenzflächen mindestens
einseitig so weit nähern, dass sie durch eine kurze Verbindungskante (28)
des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden sind, wobei die Verbindungskante
vorzugsweise abgerundet ist.
12. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
der Luftspalt (4) aus mindestens drei Luftspaltabschnitten (4', 4'',4'''
) besteht, wobei mindestens zwei benachbarte Luftspaltabschnitte (4',4''),
im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gerade sind und unter einem Winkel
von vorzugsweise 90° zueinander liegen, wobei sie sich entweder an einer
ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen schneiden, was eine
Eckkante (10) bildet, oder mit ihren inneren Grenzflächen mindestens einseitig
so weit nähern, dass sie durch eine kurze Verbindungskante (28) des gemeinsam
begrenzten ersten Körpers verbunden sind, wobei die Verbindungskante vorzugsweise
abgerundet ist.
13. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 8 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt (4) im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung aus mindestens zwei benachbarten Luftspaltabschnitten
(4',4''...) besteht, die sich an einer ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden
Grenzflächen im Berührungspunkt spitzwinklig schneiden, was eine Eckkante
(10) des ersten Körpers bildet, die vorzugsweise abgerundet ist, wobei der
erste Körper, der mindestens in diesem Bereich ein sehr dünner und insgesamt
ein schmaler langgestreckter Körper von ungleichmäßiger Dicke ist, und die
in der Eckkante (10) sich schneidenden Grenzflächen mindestens vorwiegend
aus Rückschlussmaterial bestehen und wobei die magnetischen Pole (27) zur
Luftspaltgrenzfläche des zweiten Körpers gehören.
14. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (20) des Faltbereichs
(18) jeder Luftspule (3) der Wicklung (29) zu einem großen Teil vom Feld
durchdrungen sind, indem in diesem Teil des Faltbereiches mindestens ein
gleichmäßiger und/oder ungleichmäßiger Luftspaltabschnitt mit jeweils einseitig
angebrachten magnetischen Polen den Leiter begrenzt und vorzugsweise die
Verbindungskante (28) mit mindestens einer zum ersten Körper (6) gehörenden
Grenzfläche der Luftspaltabschnitte eine Polfläche gleicher Polarität oder
eine Rückschlussfläche bildet oder die magnetischen Teilpole über die gemeinsame
Stoß- oder Eckkante (10) hinaus oder mit einer Verbindungskante (28) einen
gemeinsamen durchgehenden Pol, der rechtwinklig zu seiner Luftspaltgrenzfläche
oder Oberfläche magnetisiert ist, oder eine Rückschlussfläche bilden.
15. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung
die Feldeinrichtung von einem Gehäuse (2) umgeben ist oder selbst das Gehäuse
oder Teile des Gehäuses ist, und dass entweder die mindestens eine Wicklung
(29) mit der Welle (1) oder Achse (24) fest verbunden ist, wobei die Feldeinrichtung
ganz oder in Teilen direkt und/oder über ein Gehäuse (2) gelagert ist, oder
dass die mindestens eine Wicklung (29) direkt und/oder über eine Spulenhalterung
(21) und/oder über ein Gehäuse (2) und/oder über einen Rückschlußkörper
der Feldeinrichtung auf der Welle (1) oder Achse (24) gelagert ist und der
Körper der Feldeinrichtung der gegenüberliegenden Grenzfläche dabei mit
der Welle oder Achse fest verbunden ist.
16. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pole mindestens
innerhalb der Wicklung (29) angebracht sind und zu dem achsnächsten ersten
Körper (6) der Feldeinrichtung gehören.
17. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pole mindestens
außerhalb der Wicklung angebracht sind und zum zweiten Körper (7) oder zu
einem mit diesem fest verbundenen Körper der Feldeinrichtung gehören.
18. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Wicklung
(29) eine offene Wicklung, bei der nur ein Teil aller Leiter einer Maschine
zur Zeit aktiviert ist oder eine geschlossene Wicklung ist, bei der alle
Leiter gleichzeitig aktiviert sind.
19. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossene Wicklung
eine symmetrische und vorzugsweise eine Schrägwicklung ist.
20. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter einer zweipoligen
Wicklung im sich der Achse (24) oder Welle (1) annähernden Bereich parallel
zum Durchmesser verlaufen und in Achsrichtung gesehen einen Sekantenwinkel
von ca. 172° einnehmen.
21. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelschema längs
einer Linie in Bewegungsrichtung in zwei Bereiche zu gleichen Teilen 50%/50%
aufgeteilt ist, die auf die geometrischen äußeren Abmessungen der Wicklung
angewendet sind.
22. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die 50%/50%-Teilung eines
zweipoligen, geschlossenen, symmetrischen Wickelschemas einer Schrägwicklung
auf eine konstruktive Form angewendet ist, bei der in Achsrichtung gesehen
die Leiter in mindestens einem sich der Achse oder Welle annäherndem Bereich
als Sekante verlaufen und einen Sekantenwinkel von ca. 161° einnehmen.
23. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelschema längs
einer Teilungslinie (33) in Bewegungsrichtung in zwei unterschiedliche Teile
aufgeteilt ist, von denen ein Teil von ca.51%-70% in einem Luftspaltbereich
liegt.
24. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausgestaltung
mit einem zylindrischen Luftspaltbereich mit einer zweipoligen, geschlossenen
Schrägwicklung der Leiter in Achsrichtung gesehen in einem sich der Achse
(24) oder Welle (1) annähernden Bereich ein Sekantenwinkel von ca. einnimmt.
25. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 19 oder 23 dadurch gekennzeichnet, dass die Aufteilung des Wickelschemas
durch eine Teilungslinie (33) im Bereich der Maximierung der wirksamen Wicklungsfläche
(Polfläche) (32) geschieht, für die die Teilungsvorschrift lautet, was einer
Aufteilung von ca.70%/30% entspricht.
26. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelschema längs
einer Teilungslinie (33) in Bewegungsrichtung in zwei Bereiche, von vorzugsweise
jeweils 50%, aufgeteilt ist und jeweils auf eine sich der Achse (24) oder
Welle (1) annähernden Wicklungsbereich entfällt, wobei deren Enden im Umfangsbereich
mit axial oder axial projiziert verlaufenden Leitern, im trommelförmigen,
vorzugsweise zylindrischen Bereich, verbunden sind und die Leiter im Umfangsbereich
vorzugsweise einschichtig liegen.
27. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelschema längs
einer Linie in Bewegungsrichtung in drei Bereiche aufgeteilt ist und auf
eine trommelförmige Wicklung (29) angewendet ist, die zwei sich der Achse
(24) oder Welle (1) annähernde Bereiche, auf die beiden äußeren Wicklungsteile
entfallen, und einen vorzugsweise zylindrischen Bereich, auf den der mittlere
Wicklungsteil entfällt, hat.
28. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Wicklung
in einem magnetischen Feld mit einer Polzahl von 2 bis 12 verläuft.
29. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter im zylindrischen
Bereich teilweise axial und teilweise schräge und/oder im sich der Achse
(24) oder Welle (1) annähernden Bereich oder Bereichen in Achsrichtung gesehen
radial und/oder schräge und/oder evolvent verlaufen.
30. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung in einer mechanisch-
oder elektronisch kommutierten, synchron arbeitenden elektrischen Maschine
oder als Kurzschluss- oder Schleifringwicklung in einer mindestens teilweise
asynchron arbeitenden Maschine oder als drehfelderzeugende Wicklung in einer
synchron oder asynchron arbeitenden Maschine verwendet wird.
31. Luftspaltwicklung innerhalb einer elektrischen Maschine nach einem der
Ansprüche 8 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die sich der Achse oder
Welle annähernden Leiter in axialer Richtung gesehen allgemein V-förmig
verlaufen.
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