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3. Deutsche Patentanmeldung: DE 101 37 192 A1
Asynchronmaschine

3.
Deutsche Patentanmeldung:
DE 101 37 192 A1
Titel: Asynchronmaschine
Asynchronmaschinen werden verwendet als Motoren, Generatoren oder als
Bremse. Sie verwenden ein primäres Dreh- oder Wanderfeld, welches auf
einen Sekundärteil, welcher meistens der Läufer ist, wirkt und in dessen
Leitermaterial Ströme und Spannungen induziert, die der Ursache, gemäß
der Lenz'schen Regel, entgegengerichtet sind. Das dadurch entstehende
sekundäre Feld reagiert mit dem primären Feld und bewirkt, daß dem Läufer
ein Drehmoment oder eine Kraft widerfährt, wobei der Läufer dem Drehfeld
asynchron nacheilt (Motor) oder voreilt (Generator).
Die Wicklung des Sekundärteiles ist dabei aus einpoligen Spulen aufgebaut,
die aus dem Einsatz in Ringwicklungen bekannt sind und nur unter dem direkten
Einfluß einer Polart, zu einem Zeitpunkt maximaler Energieumsetzung, verlaufen.
Oder die Wicklung des Sekundärteiles besteht, wie im allgemeinen üblich,
aus zweipoligen Spulen, die zu einem Zeitpunkt maximaler Energieumsetzung,
unter dem direkten Einfluß beider Polarten verlaufen, d.h. mit jeder Spulenseite
unter einem der beiden Pole, wobei zur Spulenseite auch die feldfreien
Leiterbereiche zwischen benachbarten Polen gleicher Polart gehören (Definition:
Spulenseite). Zwei Spulenseiten sind direkt oder durch Leiter, zu einer
geschlossenen oder offenen Luftspule, verbunden, deren in Bewegungsrichtung
liegender Anteil sehr groß ist, und deshalb als unwirksamer Leiteranteil,
oder wenn er außerhalb des Feldes liegt im allgemeinen als Wickelkopf,
bezeichnet wird.
Bei der Betrachtung des Verlaufes des Luftspaltes ist im Folgenden immer
die Sicht, im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gemeint.
Mit dem Begriff "Feldeinrichtung" sind alle Teile der elektrischen Maschine
gemeint, die der Erzeugung, Speicherung, Leitung und Begrenzung des magnetischen
Feldes innerhalb der Maschine dienen, wobei das luftspaltbegrenzende erste
und zweite Körper, luftspaltbegrenzende Körper im Faltbereich der Luftspule,
einseitig des Leiters im Faltbereich angebrachte magnetische Pole, die
keine direkte gegenüberliegende Luftspaltbegrenzung haben, und Verbindungskörper
zwischen erstem und zweiten Körper sein können, sowie alle Möglichkeiten,
wie die Luftspaltgrenzflächen aufgebaut sein können, was im folgenden
beschrieben ist.
Es sind Asynchronmotoren bekannt, die mit einer oder mehreren Drehstromwicklungen
ausgestattet sind und am Drehstromnetz betrieben werden. Sie sind als
Käfigläufer oder Schleifringläufer aufgebaut. In einem Blechpaket des
Primärteiles, welches meistens der Ständer ist, ist die Drehfeldwicklung
mit zweipoligen Spulen in offenen, halb offenen oder geschlossenen Nuten
eingebracht, die ein umlaufendes vorzugsweise zwei- oder vierpoliges Drehfeld
erzeugt. Dieses Drehfeld wirkt auf den Sekundärteil, der seinerseits aus
einem Blechpaket besteht, in das seine Wicklung mit zweipoligen Spulen
ebenfalls in offenen, halb offenen oder geschlossenen Nuten eingebettet
ist. Die Wicklung des Sekundärteiles ist entweder über Schleifringe von
außen zugänglich oder sie ist als Kurzschlußwicklung aufgebaut. Darüber
hinaus gibt es Kombinationen und Abwandlungen davon, die in erster Linie
dem Anlassen und der Anlaufstrombegrenzung dienen. Der Primärteil kann
auch der sich bewegende Teil, gegenüber einem stehenden Sekundärteil,
sein. In diesem Fall wird die Primärwicklung über Schleifringe gespeist.
Weitere bekannte Asynchronmotoren werden mit Wechselstrom betrieben und
unterscheiden sich im wesentlichen darin, wie das Drehfeld im Primärteil
erzeugt wird.
Dabei ist ein Wechselstrommotor ohne Hilfsphase, ein sogenannter Anwurfmotor
bekannt, der im Ständerblechpaket der Primärwicklung, welches ähnlich
aufgebaut ist, wie bei den Käfig- und Schleifringläufern, eine allerdings
nur einphasige Wechselstromwicklung enthält, die ein Wechselfeld erzeugt,
welches als zwei entgegengesetzt zirkulierende Drehfelder angesehen werden
kann. Erst wenn diesem Motor ein externes Moment in eine Richtung kurzzeitig
zugeführt wird, d.h. wenn er angeworfen wird, wird der Läufer von einem
dieser Drehfelder mitgezogen.
Als Wechselstrommotoren mit Hilfsphase sind verschiedene Asynchronmotoren
bekannt, die eine Wechselstromwicklung als Hauptwicklung und zusätzlich
einen räumlich dazu versetzten Hilfsstrang in Nuten eines Blechpaketes
des Primärteiles enthalten. Mit einer hochohmigen Wicklung als Hilfsstrang
oder zusätzlichen Widerständen oder Kondensatoren oder einer Drosselspule
im Hilfsstrang entsteht eine ausreichende Phasenverschiebung zwischen
den Strängen, um ein elliptisches Drehfeld zu erzeugen. So wird zwischen
einem Kondensatormotor, einem Motor mit Widerstandhilfsstrang und einem
Motor mit Drosselspule im Hilfsstrang unterschieden. In ähnlicher Weise
wird auch bei einem anderen bekannten Asynchronmotor, dem Spaltpolmotor,
ein Drehfeld durch eine Hauptwicklung und eine Hilfswicklung (hier Kurzschlußring)
erzeugt, jedoch die Pole der Wicklung sind ausgeprägt und auf einem teils
gemeinsamen Joch aus Dynamoblech gewickelt und sind dabei örtlich zueinander
versetzt.
Weiterhin ist eine Asynchronmaschine als Repulsionsmotor bekannt, dessen
Primärteil eine in Nuten eingelegte Drehfeldwicklung enthält, wobei die
Besonderheit im Sekundärteil liegt, welches eine in ein Blechpaket eingelegte
Gleichstromwicklung, die an einen Kommutator angeschlossen ist, enthält,
wobei die Bürsten des Kommutators kurzgeschlossen und verschiebbar sind,
wodurch die Lage des Feldes und der Strom im Sekundärteil geändert werden
kann.
Weiterhin sind elektronisch kommutierte Asynchronmotoren bekannt, bei
denen das Drehfeld durch elektronisches Umschalten zwischen verschiedenen
Spulensträngen des Primärteiles erzeugt wird.
Allen diesen Maschinen ist gemeinsam, daß die Wicklung des Primärteiles
in Nuten eines Blechpaketes eingelegt ist oder die Wicklung einen Eisenkern
enthält. Weiterhin ist den Maschinen gemeinsam, daß der Sekundärteil (der
meistens der Läufer ist) eine Wicklung enthält, die in Nuten eines Blechpaketes
eingelegt ist. Diese Verwendung von eisengefüllten Spulen hat sowohl im
Primärteil als auch im Sekundärteil vielfältige Nachteile zur Folge.
Diese Nachteile des herkömmlichen Maschinenaufbaues sind eine große Läufermasse
(Masse des Sekundärteiles), die eine große Trägheit verursacht und die
sich sehr nachteilig auf die Regelbarkeit der Maschine auswirkt. Dies
macht sich ungünstig bemerkbar, wenn der Motor empfindlich auf Spannungsabsenkungen,
wie es bei herkömmlichen Asynchronmaschinen der Fall ist, reagiert und
Drehmomentschwingungen sich einstellen, die sich dann nur langsam ausregeln
lassen.
Der schmale Luftspalt hat eine große Ankerrückwirkung zur Folge, die das
Primärfeld schwächt. Die Maschinen haben eine hohe Ständer- und Läuferinduktivität,
die zu großer induktiver Belastung des Netzes führt und dazu, daß die
Maschinen auf eine große Scheinleistung ausgelegt werden müssen, was hohe
Kosten und einen Mehraufwand bedeutet.
Die große Induktivität des Läufers führt auch zu Anlaufproblemen, da durch
sie im Anlaufmoment eine große Phasenverschiebung zwischen Läuferspannung
und Läuferstrom auftritt, was zu einem geringen Anlaufdrehmoment führt
und der hohe Anlaufstrom nicht in Bewegungsenergie umgesetzt werden kann,
somit ungenutzt bleibt und die Leitungen belastet oder die Energie in
Wärme umgesetzt werden muß, womit sie für die Maschine verloren ist und
zusätzlich u.U. Wärmeprobleme verursacht. Die Phasenverschiebung und die
hohen ungenutzten Anlaufströme machen die Verwendung von aufwendigen Anlaufhilfen
notwendig, wie Schleifringe, über die Anlaßwiderstände zugeschaltet werden
oder Käfigläufer müssen als Stromverdrängungsläufer aufgebaut werden,
um den Wicklungswiderstand auf diese Weise zu erhöhen oder Fliehkraftschalter
müssen eingebaut werden, die den Anlaufwiderstand herausschalten und die
Wicklung kurz schließen. In diesen Maßnahmen sind Symptombekämpfungen
zu sehen, die nicht darauf abzielen den positiven hohen Anlaufstrom zu
nutzen und nicht die Ursachen des Problems, die hohe Induktivität in Verbindung
mit dem schmalen Luftspalt zu beseitigen, wobei dieses Vorgehen (in der
Vergangenheit) seine Berechtigung darin fand, daß Maschinen sehr kostengünstig
entwickelt werden sollten und die Maschinen geringe Herstellungskosten
und einen geringen Endpreis haben sollten und der Wirkungsgrad und die
Effizienz eine weit untergeordnete Rolle spielten.
Eine hohe Läuferinduktivität (Induktivität des Sekundärteiles) verstärkt
dagegen die Ankerrück-Wirkung und deren negativen Auswirkungen.
Weitere Nachteile bestehen in den hohen Wirbelstrom- und Hystereseverlusten
in den Eisenblechpaketen vom Ständer und Läufer.
Ein weiteres Problem besteht in der geringen Kupferausnutzung (geringe
wirksame Leiterlänge) innerhalb jeder Spule, was den ohmschen Widerstand
und die Induktivität erhöht. Dies führt zu einer geringen Maschinenflächen-
und Polflächennutzung, zu geringen Stromdichten aufgrund des erhöhten
ohmschen Widerstandes mit den dadurch bestehenden Wärmeproblemen, sowie
zu allen beschriebenen Nachteilen einer erhöhten Induktivität. Die große
Masse erhöht das Gewicht der Maschine. Auch die mechanische und elektrische
Zeitkonstante ist groß.
Die elektromagnetische Felderregung ist durch die schlechte Leiternutzung
verlustbehaftet und wirkt sich vor allem deshalb sehr negativ aus, weil
die volle Maschinenleistung über sie geliefert wird, wie es bei herkömmlichen
Asynchronmaschinen der Fall ist.
Das alles führt zudem zu einem geringen Wirkungsgrad.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Asynchronmaschine herzustellen, die
die Nachteile bestehender Asynchronmaschinen teilweise oder in vollem
Umfang löst, und insbesondere zu einem erhöhten Wirkungsgrad führt.
Lösung der Aufgabe ist es die Faraday'schen Idealbedingungen für die
Energieumsetzung zwischen elektrischer und mechanischer Energie, die mathematisch
ausgedrückt, in der Rechtwinkligkeit der Vektoren B, l, v zueinander bestehen,
die in der Induktion der Bewegung (Generatorbedingung) U = (v x B) l und
in der Induktion Ruhe (Motorbedingung) F = I (l x B) für die Relativbewegung
von freien Leitern gegenüber einem sie durchdringenden Magnetfeld beschrieben
sind, umzusetzen und damit die Vielzahl der Probleme teilweise oder vollkommen
zu lösen.
Das bedeutet, ganz gegen den heutigen Zeitgeist des Elektromaschinenbaus,
auf Eisen in der Spule des Primär und/oder Sekundärteiles vollkommen oder
teilweise zu verzichten und die Rechtwinkligkeitsbedingung und den Betrag
der Vektoren auf dieser Basis in einem Höchstmaß umzusetzen.
Faraday hat seine Forschungen, bei denen er die Gesetzmäßigkeiten der
Energieumwandlung zwischen freiem Leiter und Magnetfeld feststellte und
anschließend umfangreich beschrieb, von 1821-1852 betrieben. Die Faraday'schen
Idealbedingungen sind zwar grundsätzlich als eine spezielle Formulierung
des Induktionsgesetzes unter einer Vielzahl von anderen Formulierungen
des Induktionsgesetzes bekannt, sie werden jedoch heute nicht in Ihrer
Gesamtheit gesehen und nicht als Grundlage für die Entwicklung von elektrischen
Maschinen genutzt. Man verwendet heutzutage hochspezialisierte Berechnungsmodelle,
die sich auf eine Sichtweise einer magnetischen Flußänderung pro Zeit
innerhalb einer von einer Spule umgrenzten Fläche konzentriert, und die
genau auf die Art von Maschinen abgestimmt sind, die man im Laufe der
Entwicklung der Elektrotechnik für sinnvoll erachtet hat. Auf diesem Wissen
und dieser mathematischen Grundlage wird heute Maschinenentwicklung betrieben.
Und dabei liegt seit Anbeginn der Maschinenentwicklung der Haupttrend
in der Verwendung von möglichst kurzen Luftspalten und der Verwendung
von Eisen, zur Verkürzung der Luftspalte, in das die Spulen eingelagert
sind. Die elektrischen Maschinen haben sich aufgrund bestimmter Anforderungen
und aufgrund der zeitgemäßen technischen Gegebenheiten hauptsächlich in
diese Richtung entwickelt, aber sie stellen kein Ideal dar, sondern man
ist sehr viele, damals notwendige und dem Zeitgeist entsprechende, Kompromisse
eingegangen, die jedoch heute als selbstverständlich und unabänderlich
gelten, obwohl viel Aufwand getrieben werden muß, um die vielfältigen
Nachteile der gängigen Maschinenkonstruktionen einzugrenzen.
Hierzu gehören eine hohe Ankerrückwirkung, große Polfühligkeit, starke
Reluktanzmomente, eine hohe Induktive Belastung des öffentlichen Netzes,
hohe Scheinleistung und der dadurch hochdimensionierten Maschinenauslegung,
großes Gewicht, Läuferträgheit, Wärmeprobleme, Wirbelstrom- und Hystereseverluste,
Drehmomentschwingungen, Drehmomentschwankungen, geringer Wirkungsgrad
und eine hohe Induktivität der Maschine mit ihren daraus resultierenden
Nachteilen, wie große Phasenverschiebung, geringes Anlaufmoment, Anlaufprobleme
und die daraus aufwendigen resultierenden Mittel dieses zu ändern, zu
hoher und ungenutzter Anlaufstrom, hohe Dimensionierung der Maschine deshalb,
geringe Dynamik aufgrund der großen elektrischen und mechanischen Zeitkonstanten,
großes Bürstenfeuer, geringe Bürstenstandzeiten, hohe Störabstrahlung,
eine unlineare Spannungs-/Drehzahlkennlinie, schlechte Regelbarkeit.
Die bisherigen Anforderungen an elektrische Maschinen und die die Entwicklung
in erster Linie bestimmten, waren und sind für die meisten Entwickler
und Anwender eine große Leistung bei kleinem Preis.
Nun haben sich die Anforderungen an elektrische Maschinen in jüngster
Zeit drastisch geändert. Ursache dafür sind die zunehmenden Umweltprobleme
und die neuesten Erkenntnisse, daß der Anteil der Energieverbrauchskosten
eines Motors an seinen Betriebskosten 95% gegenüber nur wenigen Prozenten
seiner Anschaffungskosten ausmachen, und der Anteil des Energie-verbrauches
durch Elektromotoren über 70% des gesamten industriellen Stromverbrauches
beträgt, wobei Asynchronmaschinen 70% der Elektromotoren ausmachen. Somit
hat der Wirkungsgrad von elektrischen Maschinen eine sehr große betriebswirtschaftliche,
volkswirt-schaftliche und ökologische Bedeutung bekommen, so daß der Einsatz
von hoch-effizienten, elektrischen Maschinen in den USA heute schon gesetzlich
vorgeschrieben ist.
Daneben spielt eine hohe Dynamik und eine gute Regelbarkeit der Motoren,
ein geringes Gewicht für eine Mobilität, eine einfache und zuverlässige
mathematische Beschreibung zur Fehlererkennung bei Sensierung der Motorkennwerte
und ein hoher Wirkungsgrad aufgrund des batteriebetriebenen Einsatzes
eine immer größere Rolle für Maschinen kleiner und mittlerer Leistung.
Der Herstellungspreis spielt in Zukunft eine sehr untergeordnete Rolle.
So haben sich die Anforderungen und Bedingungen an elektrische Maschinen
erstmals in der Geschichte grundlegend geändert. Die nach dem alten Entwicklungskonzept
entstandenen Maschinen sind bezüglich der neuen Anforderungen ausentwickelt
und haben ihre konzeptionellen Grenzen erreicht.
Will man nun neue Maschinen entwickeln, darf man nicht den Fehler machen
auf ein Entwicklungskonzept aufzubauen, was unter anderen Anforderungen
entstanden ist, und was zudem zu einer hohen Spezialisierung der Maschinen
geführt hat.
Will man also neue Maschinen entwickeln, geht es darum zum Anfang der
Entwicklung elektrischer Maschinen zurückzukehren und die Neuentwicklung
auf einer anderen Grundlage des neuen Anforderungskathalogs zu machen.
Dies bedeutet zu den grundlegenden Untersuchungen Faraday's zurückzukehren,
was bei der vorliegenden Erfindung der Fall ist.
Als ersten Schritt wird dies dadurch erreicht, daß die Asynchronmaschine
zumindestens im Läufer mit Luftspulen bzw. als eisenfreie Luftspaltwicklung
mit eisenfreien Spulen, die aber noch mit einem Rückschluß hinterlegt
sind, aufgebaut wird, wobei sie als Kurzschlußwicklung, Schleifringwicklung
oder dazu entsprechend als Wanderfeldwicklung aufgebaut ist und vorzugsweise
jede Spule aus mehreren Windungen besteht.
Der Vorteil liegt hier darin, daß sich der Luftspalt dadurch vergrößert
und die Ankerrückwirkung sich dadurch wesentlich verringert, sowie auch
die Induktivität der Sekundärwicklung und damit die Gesamtinduktivität
des Motors. Alle negativen Einflüsse der zuvor sehr hohen Induktivität
werden drastisch gemindert. Die Wirbelstromverluste und Hystereseverluste
sind wesentlich durch den großen Luftspalt herabgesetzt. Durch Luftspulen
mit mehreren Windungen wird die Induktionsspannung erhöht, der Widerstand
der Spule erhöht und der Induktionstrom gemindert. Dadurch wird die geringe
Luftspaltinduktion, aufgrund des großen Luftspaltes, und die damit zunächst
verbundene Leistungsminderung, in Verbindung mit den anderen Verlusteinsparungen,
ausgeglichen, wobei die Maschine qualitativ höherwertige Eigenschaften,
wie eine geringe Masse, eine große Dynamik, bessere Anlaufeigenschaften,
bessere Nutzung des hohen Anlaufstromes, geringe Wärmeprobleme und einen
hohen Wirkungsgrad besitzt, und der Motor infolge dessen das öffentliche
Netz wesentlich weniger durch Blindleistungen belastet und die Maschine,
aber auch jedes Stromkraftwerk, auf eine geringere Leistung ausgelegt
werden muß, da der Blindleistungsanteil herabgesetzt ist. Auch die Störabstrahlung
ist durch die geringere Induktivität herabgesetzt und auch die Bürstenbelastung
beim Einsatz von Schleifringen oder eines Kommutators.
Aufgrund der schlechten Leiterausnutzung muß viel Magnetmaterial
aufgewendet werden, um eine gewünschte Leistung zu erreichen, so
daß der Magnetaufwand bezogen auf die Leistung sehr groß ist.
Ein weiterer Fortschritt wird mit der Weiterbildung erreicht, daß die
Wicklung aus Luftspulen vom Rückschluß räumlich getrennt wird und die
Spulen sich frei relativ zu und innerhalb der Luftspaltgrenzflächen (luftspaltbegrenzenden
Körper der Feldeinrichtung) bewegen und vorzugsweise jede Luftspule aus
mehreren Windungen besteht, wobei die dem Drehfeld gegenüberliegende Grenzfläche
(Körper der Feldeinrichtung) als Synchronläufer oder als Asynchron-/ Synchronläufer
aufgebaut ist.
Bei dieser Weiterbildung treffen alle Fortschritte der zuvorbeschriebenen
Weiterbildung in noch höherem Maße ebenfalls zu und werden durch andere
noch erweitert. Die Eisenverluste beschränken sich nur noch auf den drehfelderzeugenden
Primärteil einseitig des Luftspaltes, da der andere luftspaltbegrenzende
Körper der Feldeinrichtung sich synchron mit dem Feld bewegt. Die Luftspaltwicklung
ist frei im Luftspalt, relativ zur Feldeinrichtung, bewegbar und hat infolgedessen
die geringste Induktivität, geringste Masse aufgrund der Eisenfreiheit,
so daß die Qualität der Maschine noch wesentlich gesteigert ist. Die hohen
Anlaufströme können jetzt voll genutzt werden, weil der trägheitsarme
Läufer das hohe Drehmoment, was nur mit geringer Phasenverschiebung auftritt,
umsetzen kann. Dadurch muß die Maschine auch nicht mehr auf so hohe Langzeitströme
und hohe Scheinleistungen ausgelegt werden.
Ein wesentlicher Teil dieser Weiterbildungen liegt jetzt in der Ausgestaltung
des Körpers der Feldeinrichtung mit der Luftspaltgrenzfläche, der dem
Körper der drehfelderzeugenden Feldeinrichtung gegenüberliegt. In den
nun folgenden ersten beiden Ausgestaltungen dieser Weiterbildungen wird
noch ein anderer Entwicklungsschritt vollzogen und besteht darin, daß
das magnetische Erregerfeld einerseits stark und andererseits verlustarm
zur Verfügung gestellt wird.
Eine erste Ausgestaltung dessen besteht darin, daß dieser Körper der
Feldeinrichtung ebenfalls eine drehfelderzeugende Primärwicklung oder
Teile davon enthält. Dies hat den Vorteil, daß die zugeführte Leistung
eines Motors auf zwei Wicklungskreise und Körper verteilt wird und die
einzelne Wicklung so kleiner bemessen sein muß und eine bessere Wärmeabfuhr
stattfinden kann und beide Wicklungen nun dicht an der Luftspaltgrenzfläche
im Rückschlußkörper liegen können, was eine erhöhte Luftspaltinduktion
zur Folge hat. Auch mehrere verschiedenpolige primäre Wicklungen zur Drehzahländerung
können nun verlustärmer auf beide primärfelderzeugende Körper verteilt
werden. Weiterhin ist die Luftspaltinduktion größer, als bei einer einseitigen
Ausführung im Luftspalt.
In einer Abwandlung davon, liegt diese Drehfeldwicklung entweder ganz,
als eisenhinterlegte Luftspaltwicklung, oder teilweise im Luftspalt. Eine
zweite Ausgestaltung dessen besteht darin, daß diese Feldeinrichtung Permanentmagnete
enthält. Dies hat den Vorteil, daß der Maschine so verlustlos eine hohe
Erregerleistung zur Verfügung gestellt wird. Das hat eine wesentliche
Leistungssteigerung der Maschine zur Folge und die Drehfeldwicklung kann
schwächer ausgelegt werden, da nicht mehr die volle Maschinenleistung
durch sie fließen muß und die Verluste, die durch sie entstehen, geringer
sind. Die für das öffentliche Netz, aber auch für die Maschinenauslegung
belastende hohe Blindleistung ist nun wesentlich geringer. Bei Maschinen
mit elektronisch gesteuerten Drehfeldern kann die Grenzfläche dieser Feldeinrichtung
voll mit Permanentmagneten belegt sein, da ein langsamer synchroner Anlauf
durch die elektronische Steuerung gesichert ist. Bei Drehstrom oder Wechselstrom
gespeisten Motoren ist diese Feldeinrichtung zusätzlich durch eine Einrichtung
mit asynchronem Anlaufverhalten versehen, die jedoch sehr schwach ausgelegt
sein kann, da keine mechanischen Belastungen auf diese Feldeinrichtung
wirken, abgesehen von Lager- und Luftreibung und ggf. Bürstenreibung.
Der asynchrone Anlauf wird, z.B. durch eine Schleifring- oder eine Kurzschlußwicklung,
die Belegung oder Teilbelegung dieser Luftspaltgrenzfläche durch Hysteresematerial,
durch, vorzugsweise weichmagnetisches, Eisen, oder durch elektrisch leitfähiges
Material erzeugt.
In einer Weiterbildung dieser Ausgestaltung ist die primäre dreh- oder
wanderfelderzeugende Wicklung mit verkürztem oder ganz ohne Eisenkern,
also mit Luftspulen, die nur mit Rückschlußmaterial hinterlegt sind, ausgeführt,
da nun der Hauptteil der Erregerleistung über die im Luftspalt gegenüberliegende
Permanentmagnete erbracht wird. Dies hat den Vorteil, daß sich die Induktivität
der Primärwicklung verringert und damit auch ihre negativen Auswirkungen.
Auch die Wirbelstromverluste sinken dadurch im Primärteil wesentlich.
In einer dritten Ausgestaltung dient diese Feldeinrichtung in erster
Linie als ein sich mit dem Feld bewegender Rückschluß. Da in diesem Teil
der Feldeinrichtung kaum oder keine Wirbelströme erzeugt werden sollen,
muß der Rückschluß weitestgehend synchron mitlaufen. Deshalb muß er auf
jeden Fall Momente erzeugende Mittel enthalten, die ein Einrasten in den
Synchronbetrieb gewährleisten. Dies kann einerseits dadurch entstehen,
daß Permanentmagnete, wie zuvor beschrieben verwendet werden, oder daß
an einem Rückschlußkörper, der aus Eisen besteht, Ausfräsungen in Bewegungsrichtung
in etwa im Abstand der Drehfeldpole, vorgenommen sind, so daß in den verbliebenen
Eisenplateaus durch das Drehfeld ausgeprägte Pole und damit Reluktanzmomente
entstehen. Eine andere Möglichkeit solche ausgeprägten Pole zu erzeugen,
besteht in der Verwendung von Hysteresematerial, was mindestens als Teil
der Luftspaltgrenzfläche dieses Körpers eingebracht wird, oder die Feldeinrichtung
als sogenannter Reluktanzläufer aufzubauen, bei dem eine Kurzschlußwicklung
im Blechpaket Aussparungen enthält, wo ausgeprägte Pole bei Einwirkung
des Drehfeldes entstehen.
Um auch bei Verwendung von Drehstrom mit den hohen Drehfeldfrequenzen
einen Anlauf des Motors zu gewährleisten, muß der asynchrone Anlauf der
Maschine gewährleistet sein. Die zuvor genannten Mittel zur Erzeugung
von Reluktanzmomenten können dazu noch unterstützt werden durch eine zusätzliche
Kurzschluß- oder Schleifringwicklung oder Flächen von magnetisch leitfähigem
Material, so daß das Anlaufdrehmoment vergrößert wird und die verlustbehaftete
Phase des asynchronen Anlaufes verkürzt wird und ein möglichst schnelles
Einrasten in den Synchronbetrieb erfolgt. Dies ist generell das Bestreben
bei der Auslegung des Rückschlußkörpers neben einer möglichst hohen magnetischen
Leitfähigkeit in dem Rückschlußbereich der Pole und in dem Teil der Jochverbindung
zwischen diesen Bereichen.
Um eine asynchrone Anlaufhilfe in diesem Teil der Feldeinrichtung zu
sparen, kann in einer anderen Weiterbildung für den Anlauf diese Feldeinrichtung
mit der asynchron arbeitenden Luftspaltwicklung, dem Sekundärteil, vorrübergehend
beim Anlaufen verbunden werden.
In einer anderen Weiterbildung in der der nächste Entwicklungsschritt
realisiert ist, der der Einsparung von Kupferverlusten innerhalb jeder
Luftspule der Wicklung gilt, in dem, die Wickelköpfe bzw. die die Spulenseiten
verbindenden Leiter in Maschinenbereiche gelegt werden, wo diese einerseits
weniger stören und nicht hocheffektiven Raum der Maschine besetzen, wie
bisher, und andererseits verkürzt werden. Dies wird erreicht durch Biegung
oder Faltung der Luftspule quer zur Bewegungsrichtung, wobei diese Technik
nicht nur auf den Sekundärteil, der meistens der Läufer ist, sondern auch
auf den Primärteil, der meistens der Ständer ist, angewendet werden kann.
Beide Anwendungen sind mit erheblichen Einsparungen und Verbesserungen
verbunden.
Diese Einsparungen beziehen sich bei dem Primärteil, auf eine hohe Nutzung
der Primärenergie und verstärken damit das Erregerfeld. Das Material und
die Maschinenfläche ist so sehr effizient genutzt. Eine maximale Fläche
bei minimalem Leiteraufwand, wird der Maschine in Form und Lage so bereitgestellt,
daß eine maximale Energieumsetzung ermöglicht wird, bei gleichzeitiger
größter Kompaktheit (Leistungsgewicht, Leistungsvolumen) der Maschine.
Die Wickelköpfe verkürzen sich und werden in Maschinenbereiche gelegt,
wo sie wenig stören. So kann in Bereichen hoher Läufergeschwindigkeiten
eine große Luftspaltinduktion erzeugt werden und Leiter des Läufers in
diesem Bereich effektiv genutzt werden. Die Induktivität und deren schon
beschriebenen negativen Auswirkungen sind herabgesetzt.
Diese Einsparungen im Sekundärteil betreffen die teilweise oder völlige
Verbannung der Wickelköpfe oder unwirksamen Leiter aus dem Umfangsbereich
der Maschine, wodurch die Leiter verkürzt werden, der ohmsche und induktive
Widerstand, sowie die Masse der Leiter sinken und damit alle negativen
Auswirkungen dieser hohen Werte, wie schon beschrieben. Hochenergetische
Plätze der Maschine können nun durch ideal zum Feld und zur Bewegungsrichtung
liegende Leiter genutzt werden, was die Maschine im Drehmoment, und in
der Leistung und im Leistungsvolumen sehr verstärkt.
Alle bisherigen Weiterbildungen können auf die verschiedenen Konstruktionsformen
einer scheibenförmigen oder einer trommelförmigen rotierenden Maschine
und auf eine Linearmaschine übertragen werden.
Weitere Unterkonstruktionsformen ergeben sich durch die beschriebene Faltung
der Sekundärspule und ggf. der Primärspule im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung.
Ausgestaltungen dazu sind folgend und in vielfältiger Weise in der gleichzeitig
angemeldeten Patentanmeldung "Luftspaltwicklung innerhalb von elektrischen
Maschinen" beschrieben.
Ein weiterer wesentlicher Entwicklungsschritt liegt in der Weiterbildung,
daß der Luftspalt als ganzes oder in Abschnitte unterteilt, sich der Achse
oder Welle annähert, und die Spulenseiten, die durch den Luftspalt oder
durch den Luftspalt mit seinen aneinandergereihten Luftspaltabschnitten
verläuft, sich ebenfalls der Achse oder Welle annähert.
Hierbei ist die Anschauung des Luftspaltes im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung
und eine Unterteilung des Luftspaltes in unterschiedliche Luftspaltabschnitte,
die verschieden zur Achse oder Welle liegen und die gerade oder bogenförmig
sein können, hilfreich. Um die unterschiedlichen Fälle der Konstruktion
zu beschreiben, wird zwischen unterschiedlichen Kanten, die in Bewegungsrichtung
verlaufen, unterschieden. Zum einen handelt es sich dabei in Anspruch
17 um die Stoß- oder Eckkante, in der zwei Grenzflächen jeweils eines
Luftspaltabschnittes sich berühren, indem sie sich entweder schneiden
oder unter einem Winkel von 180° im Berührungspunkt aneinander stoßen.
In beiden Fällen wird erreicht, daß möglichst viel Leiter, bei der Biegung
oder Faltung um den ersten Körper, im Feld liegt, wobei die Eckkante eine
besonders kompakte Bauweise und die Stoßkante eine besonders harmonische
Feldverteilung und eine gute Stabilität der Wicklung ermöglicht.
Die Verbindungskante in Anspruch 17 bezeichnet den Fall, daß die Grenzflächen
mindestens einseitig im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung gesehen dicht
beieinander liegen, sich aber nicht berühren und somit eine Verbindungskante
ist, die diese Grenzflächen verbindet, an der jede Spulenseite, bei ihrer
Biegung oder Faltung um den ersten Körper, den Luftspalt verläßt. Diese
Konstruktion ist in manchen Fällen nötig, z.B. wenn, wie in Anspruch 19,
Luftspaltabschnitte parallel verlaufen, wobei hierbei die Verbindungskante
möglichst abgerundet ist, um den Leiterbereich außerhalb des Luftspaltes
im Faltbereich zu minimieren und eine gleichmäßige Feldverteilung zu erreichen.
Beispielhaft, für Maschinen mit mehreren Luftspaltabschnitten, sei hier
nur eine Scheibenmaschine mit einer gefalteten Spule in Fig. 26,27,28
dargestellt, bei der die Faltung um einen scheibenförmigen Körper mit
der Luftspaltgrenzfläche vollzogen ist und beide Wickelköpfe oder unwirksame
Leiter eine achsseitige Annäherung und dadurch eine erhebliche Verkürzung
erfahren.
Als weitere Ausgestaltung ist hier eine Trommelmaschine zu nennen, bei
der die Spulen nicht um einen scheibenförmigen Körper gefaltet sind, sondern
um einen Körper mit Trommelform, wie z.B. der Form eines Zylinders, einer
Kugel oder einem ellipsenförmigen Körper oder einem Körper, der aus zwei
Kegelstümpfen besteht, die an ihren Grundflächen deckungsgleich aneinandergefügt
sind.
Bei einer weiteren Ausgestaltung verlaufen zwei parallel zueinander liegende
Luftspaltabschnitte parallel zur Achse oder Welle, wodurch hohe Umfangsgeschwindigkeiten
und ein hoher wirksamer Leiteranteil innerhalb jeder Spule erreicht wird.
Bei einer Variante mit drei parallel zueinander und zur Achse oder Welle
liegenden Luftspaltabschnitten oder einer anderen Variante, bei der zwei
Luftspaltabschnitte parallel zueinander und zur Achse oder Welle liegen
und dazu noch ein dritter Luftspaltabschnitt sich einseitig der Achse
oder Welle annähert wird noch ein größerer wirksamer Leiteranteil erreicht,
wobei bei diesen Varianten jede Spulenseite im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung
eine Rechts- und eine Linksbiegung vollzieht.
Bei Weiterbildungen mit mehreren Luftspaltabschnitten ist es vorteilhaft
den Faltbereich bzw. Kantenbereich der Wicklung möglichst mindestens teilweise
mit einem Feld auszustatten. Dies erreicht man im Idealfall, in dem der
Luftspalt auch hier gleichmäßig weiterläuft, was mit dem Einsatz von bogenförmigen,
gleichmäßigen Luftspaltabschnitten zu realisieren ist. Eine andere einfach
zu fertigende Variante ist, wenn Außenpolflächen im Kantenbereich größer
gewählt werden, was im Faltbereich einen ungleichmäßigen Luftspalt ergibt.
Eine weitere Variante sind Innenpole, die rechtwinklig zu allen Luftspaltabschnitten
magnetisiert sind und so auch im Kantenbereich, der vorzugsweise abgerundet
ist.
Es hat sich als günstig herausgestellt, die Luftspule im Faltbereich oder
in einem Wickelkopfbereich zu haltern.
Die Drehfeldwicklung ist in einigen Ausgestaltungen durchgängig über die
volle Luftspaltbreite und in anderen Ausgestaltungen in zwei oder mehrere
Wicklungen unterteilt, die jeweils einen oder mehrere Luftspaltabschnitte
mit einem Drehfeld versorgen.
Bei einer Weiterbildung bildet die Verbindungskante 28 mit mindestens
einer angrenzenden Luftspaltgrenzfläche eine gemeinsame Polfläche, die
vorzugsweise zur Grenzfläche magnetisiert ist.
Bei einer anderen Weiterbildung bilden benachbarte Luftspaltgrenzflächen
über die Stoß- oder Eckkante 10 eine gemeinsame Polfläche.
Bei einer Weiterbildung ist die Sekundärwicklung mit der Welle verbunden
und rotiert gegenüber den Polen, die auf der Welle gelagert sind.
In einer anderen Weiterbildung ist die Sekundärwicklung mit der Achse
verbunden, wobei die magnetischen Pole rotieren, sowie auch die Feldeinrichtung
ebenfalls, die jedoch mit anderer Drehzahl rotiert.
Bei einer Weiterbildung verläuft die Primär- und/oder Sekundärwicklung
vollständig im Luftspalt und wird vorzugsweise rechtwinklig vom Feld durchdrungen.
Besonders einfach konstruktiv und fertigungstechnisch umzusetzen sind
bei gebogenen oder gefalteten Wicklungen, Sekundärwicklungen oder Wicklungen
der Feldeinrichtung, die um einen Rückschlußkörper herumgewickelt sind
und mit diesem im direkten Kontakt stehen. Auch Wicklungen mit beidseitiger
Achsannäherung sind so einfach zu fertigen und innerhalb der elektrischen
Maschine technisch umzusetzen.
Platzsparend in axialer Richtung sind dabei Maschinen in Scheibenform,
wobei zwei sich der Achse oder Welle annähernde Luftspaltabschnitte, hierbei
entweder parallel verlaufen oder zwei leicht gebogene Luftspaltabschnitte
einen linsenförmigen ersten Körper begrenzen, dessen inneren Grenzflächen
sich im Umfangsbereich schneiden, wodurch der feldfreie Raum im Umfang
minimiert ist.
Platzsparend in radialer Ausdehnung bei großer Effektivität, aufgrund
der langen Leiter im hohen Geschwindigkeitsbereich, sind zylindrische
Maschinen.
Weiterbildungen mit bogenförmigen Luftspaltabschnitten haben die Vorteile
von harmonischer Feldverteilung und, bei Luftspaltübergängen, von zumindest
geminderten Verlusten, aufgrund der Vermeidung von feldfreien Zonen oder
nicht idealem Feldverlauf.
Eine kreisförmige Wicklung im Luftspalt oder Luftspaltabschnitt hat eine
hohe Stabilität als selbsttragende Wicklung.
Einfach zu realisieren ist eine Weiterbildung in Zylinderform mit einseitiger
Achsannäherung, bei der die Luftspaltabschnitte unter einem Winkel von
90° zueinander liegen, und die Maschine rotierende Innenpole hat. Der
Grund dafür ist, daß die so entstehende Glockenform der Wicklung besonders
leicht gewickelt werden kann, kleine Abmessungen aufgrund des kleinen
Innenpolzylinders hat, raumsparend ist und sehr leicht bei der Fertigung
zusammengesteckt werden kann, wobei sie frei im Luftspalt rotiert oder
mit dem Rückschlußzylinder verbunden und vorzugsweise verklebt ist.
Eine Glockenwicklung mit rotierenden Außenpolen hat die Vorteile eines
starken Feldes, und bei der Variante, bei der die Sekundärwicklung mit
einem Rückschluß hinterlegt ist, daß die Sekundärwicklung fertigungsfreundlich
auf einen Rückschlußzylinder gewickelt werden kann.
Auch hierzu sind in der gleichzeitig angemeldeten Patentanmeldung "Luftspaltwicklung
innerhalb von elektrischen Maschinen" vielfältige Ausgestaltungen beschrieben,
die sich einerseits auf die konstruktive Gestaltung des Luftspaltes im
Schnitt quer zur Bewegungsrichtung beziehen und andererseits auf die Gestaltung
der Luftspaltwicklung, entweder als Teil der Feldeinrichtung (hier Primärteil,
entweder als Drefelderzeugende zur Wicklung oder als Kurzschlußwicklung
zur asynchronen Anlaufhilfe für die gegenüberliegende Grenzfläche) oder
als Wicklung im Feld des Luftspaltes (hier Sekundärteil).
Bei den dort genannten Wicklungen sind die genannten magnetischen Pole
für diese Erfindung, die elektromagnetischen Pole der dreh- oder wanderfelderzeugenden
Wicklung und die dieser Wicklung ggf. gegenüberliegenden permanentmagnetischen
Pole.
Die Wicklung ist dort, im Fall des im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
gefalteten Luftspaltes, immer mit dem Rückschluß verbunden. Diese Erfindung
geht u.a. mit ihren Ausgestaltungen darüber hinnaus, bei denen der Sekundärteil
sich frei im Luftspalt bewegt, wobei die Art des Luftspaltes, also dessen
Biegung und Faltung, von dort auf diese Erfindung übertragbar ist. Die
Ausgestaltungsformen der Grenzflächen und deren Bewegung zum im Luftspalt
befindlichem Sekundärteil, sowie des Zusammenspiels der Grenzflächen und
der Sekundärwicklung untereinander, sind bei dieser Erfindung, wie schon
geschildert, wesentlich vielfältiger und auf die dort dargestellten gebogenen
oder gefalteten Luftspaltformen bzw. Wicklungen in ihren Ausgestaltungen
anzuwenden.
Dabei unterscheidet sich die Lagerung oder Verbindung mit der Achse oder
Welle der verschiedenen Komponenten in vielen Ausgestaltungen dieser Erfindung,
gegenüber der erwähnten gleichzeitig angemeldeten Patentanmeldung. Dies
ist der Fall, wenn beispielsweise die dem Drehfeld gegenüberliegende Grenzfläche
mit dem Drehfeld rotiert oder wenn das Primärteil ebenfalls rotiert bei
stehendem Sekundärteil.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der Erfindung, wenn die Primärwicklung,
wie bei einigen Ausgestaltungen beschrieben, als Luftspulenwicklung nur
mit einem Rückschluß hinterlegt ist. Somit ist eine flexible Formgebung
der Felderregerkurve möglich, weil die einzelnen Spulenstränge nicht mehr
in Nuten, die rechtwinklig zur Bewegungsrichtung aufgebaut sind, untergebracht
werden müssen. Spulenseiten können so auch schräg oder sinusförmig verlaufen.
So tritt kein Treppeneffekt bei der Felderregungskurve auf und die ideale
Sinusform kann erreicht werden.
Ein starkes gerichtetes Feld, rechtwinklig zum Luftspalt wird dabei durch
starke permanentmagnetische Pole in der gegenüberliegenden Grenzfläche
erreicht.
Eine konstruktive Variante der Erfindung ist der Einsatz von einpoligen
Luftspulen. Hierbei umgibt die Luftspule vollkommen den, im Schnitt quer
zur Bewegungsrichtung, innen liegenden ersten Körper der Feldeinrichtung.
Einfach herzustellende Varianten hierbei sind, wenn der Leiter im direkten
Kontakt mit dem ersten Körper steht, so daß der Leiter direkt um ihn herumgewickelt
ist. Dies ist einfach bei rotierenden Maschinen für Ringwicklungen zu
realisieren und andererseits für Linearmaschinen. Für Maschinen, bei der
die innere Feldeinrichtung keinen Kontakt mit der minestens einen einpoligen
Spule hat, ist diese innere Feldeinrichtung vorzugsweise magnetisch gelagert,
wobei mehrere Primärwicklungen, die jeweils in den äußeren Grenzflächen
der Luftspaltabschnitte liegen und elektronisch geregelt sind. Dabei werden
die Abstände des innenliegenden Körpers direkt oder indirekt sensiert,
woraus die Werte für Strom und Spannung für die Primärwicklungen ermittelt
werden, wodurch die Luftspaltlänge konstant gehalten wird. Eine konstruktive
Variante ist eine trommelförmige Ringwicklung bei der die Primärwicklungen
einerseits zwischen Achse oder Welle und Sekundärringwicklung und andererseits
außerhalb des Sekundärteils liegen.
Eine andere Variante ist eine Scheibenringwicklung, wobei die Primärwicklungen
mindestens axial versetzt die Luftspaltabschnitte in Achsrichtung begrenzen,
in der die sekundäre Scheibenringwicklung verläuft. Bei Linearmaschinen
sind innere, erste Körper von zwei, drei oder vier Luftspaltabschnitten
begrenzt, die im Falle der magnetischen Lagerung des ersten Körpers mindestens
zwei voneinander getrennt geregelte Primärwicklungen aufweist.
Einpolige Luftspulen bieten die Möglichkeit des erreichens von einem
hohen wirksamen Leiteranteil innerhalb jeder Luftspule. Da Umkehrpunkte
für die Stromrichtung entfallen, kann jede Spule zu 100% ideal ins Feld
gelegt werden, was bei kreisrunden Spulen, also einem kreisrunden Luftspalt,
in idealer Weise gelingt.
Diese magnetische Lagerung des innen liegenden ersten Körpers ist auch
eine Variante der Asynchronmaschinen mit zweipoligen Spulen.
In Weiterbildungen ist die mindestens eine Luftspule und/oder Wicklung
aus Draht gewickelt. In anderen Weiterbildungen ist sie aus gedruckten,
geätzten oder gestanzten Leitern aufgebaut. Dabei sind z.B. die gedruckten
Leiterbahnen auf Trägerfolie zu einem Zylinder aufgewickelt.
In Weiterbildungen liegen die Leiter mindestens teilweise schräge oder
bogenförmig zur Bewegungsrichtung. Dies führt zu einer hohen Flächenausnutzung
der Maschine und ergibt Vorteile in der Fertigung.
In anderen Weiterbildungen wird die Asynchronmaschine als Generator und/oder
Motor und/oder Bremse eingesetzt.
In den Figuren sind Prinzipzeichnungen zu sehen, in denen nur die für
die Erfindung wesentlichen Teile und Merkmale der jeweiligen Weiterbildung
der Maschine dargestellt sind. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig.1 einen schematischen Querschnitt durch eine Weiterbildung, in
Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie I-I in Fig.1, Fig.7, Fig.9, Fig.10,
in
Fig.3 einen schematischen Querschnitt durch eine 2. Weiterbildung, in
Fig.4 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig.3, in
Fig.5 einen schematischen Querschnitt, durch eine 3. Weiterbildung, entlang
der Linie IV-IV in Fig.6, in
Fig.6 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig.5, in
Fig.7 einen schematischen Querschnitt durch eine 4. Weiterbildung, in
Fig.8 einen schematischen Querschnitt durch eine 5. Weiterbildung, in
Fig.9 einen schematischen Querschnitt durch eine 6. Weiterbildung, in
Fig.10 einen schematischen Querschnitt durch eine 7. Weiterbildung, in
Fig.11 einen schematischen Querschnitt durch eine 8. Weiterbildung, in
Fig.12 eine Seitenansicht einer 9.Weiterbildung des Körpers 6 der Fig.8,
in
Fig.13 einen Schnitt entlang der Linie X-X in Fig.12, in
Fig.14 eine Seitenansicht einer 10.Weiterbildung des Körpers 6 der Fig.8,
in
Fig.15 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in Fig.14, in
Fig.16 einen schematischen Querschnitt durch eine 11. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.17 einen schematischen Querschnitt durch eine 12. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.18 einen schematischen Querschnitt durch eine 13. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.19 einen schematischen Querschnitt durch eine 14. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.20 einen schematischen Querschnitt durch eine 15. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.21 einen schematischen Querschnitt durch eine 16. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.22 einen schematischen Querschnitt durch eine 17. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.23 einen schematischen Querschnitt durch eine 18. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.24 einen schematischen Querschnitt durch eine 19. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.25 einen schematischen Querschnitt durch eine 20. Weiterbildung des
Körpers 6 der Fig.8, in
Fig.26 einen schematischen Querschnitt durch eine 21. Weiterbildung, in
Fig.27 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII in Fig.26, in
Fig.28 eine Variante des Körper 6 in einem Schnitt entlang der Linie XIII-XIII
in Fig.26, in
Fig.29 eine Variante des Körper 6 in einem Schnitt entlang der Linie VI-VI
in Fig.7, in
Fig.30 eine Variante des Körper 6 in einem Schnitt entlang der Linie VIII-VIII
in Fig.9, in
Fig.31 einen schematischen Querschnitt durch eine 22. Weiterbildung.
Figuren
Die Sekundärwicklung ist einfachheitshalber in allen Figuren als Käfigwicklung
dargestellt. Sie kann jedoch auch, wie zuvor beschrieben, andere Wicklungsformen
annehmen. Auf die Darstellung von Schleifringen, Kommutatoren, Bürsten,
Anlaßwiderständen, Fliehkraftschaltern, Hilfsmittel zur Phasenverschiebung
in den Hilfssträngen, eine elektronische Beschaltung und Sensoren, sowie
weitestgehend auf die Ständer und Läuferzuordnung und die Verbindung mit
einer Achse oder Welle, oder die Lagerung auf dieser, verschiedene Drehfeldsysteme
wurde verzichtet, um nur das grundsätzliche Wesen der Erfindung herauszustellen.
Diese Möglichkeiten sind aus herkömmlichen Maschinen bekannt und können
auf die Erfindung angewendet werden, so daß sich eine Vielzahl von neuen
Asynchronmaschinen ergibt. Die Luftspulenwicklung 29 enthält mindestens
eine Luftspule.
Gleiche Bauteile haben in allen Figuren gleiche Bezugszahlen.

Fig.1 zeigt eine scheibenförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt. Der
luftspaltbegrenzende Körper 7 der Feldeinrichrtung beinhaltet elektromagnetische
Pole 41, die als eine in Nuten eines Blechpaketes verlaufende drehfelderzeugende
Wicklung 30 ausgeführt sind. Die Wicklung 29 mit den Luftspulen 3 liegt
im Luftspalt 4 und ist fest mit dem Körper 6 (hier ein lamellierter Rückschluß
42) der Feldeinrichtung verbunden. Der Körper 6 der Feldeinrichtung mit
der Sekundärwicklung 29 ist um die Achse 1, die in den Lagern 13 gelagert
ist, relativ zu dem Körper 7 der Feldeinrichtung mit der primären Drehfeldwicklung
30 verdrehbar.
Fig.2 zeigt die Asynchronmaschine von Fig.1 oder von Fig.7 im Radialschnitt.
Die Sekundärwicklung 29 ist als Käfigwicklung ausgeführt.

Fig.3 zeigt eine trommelförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt. Der
luftspalt-begrenzende Körper 7 der Feldeinrichrtung beinhaltet elektromagnetische
Pole 41, die als eine in Nuten eines Blechpaketes verlaufende drehfelderzeugende
Wicklung 30 ausgeführt sind. Die Wicklung 29 mit den Luftspulen 3 liegt
im Luftspalt 4 und ist fest mit dem Körper 6 (hier ein lamellierter Rückschluß
42) der Feldeinrichtung verbunden. Der Körper 6 der Feldeinrichtung mit
der Sekundärwicklung 29 ist um die Achse 1, die in den Lagern 13 gelagert
ist, relativ zu dem Körper 7 derFeldeinrichtung mit der primären Drehfeldwicklung
30 verdrehbar.
Fig.4 zeigt die Asynchronmaschine von Fig.3 im Radialschnitt. Die Sekundärwicklung
29 ist als Käfigwicklung ausgeführt. Die Drehfeldwicklung 30 ist in geschlossenen
Nuten in ein Blechpaket 34 eingebracht.

Fig.5 zeigt eine lineare Asynchronmaschine im Querschnitt zur Bewegungsrichtung.
Die Verhältnisse der Feldeinrichtung (6,7) und der Luftspulenwicklung
29 sind wie in Fig.1 und in Fig.2, nur auf die lineare Bewegung übertragen.
Fig.6 zeigt einen Querschnitt der Maschine in Fig.5, wobei die Linearmaschine
einen Kurzstator mit der Wanderfeldwicklung 30, in geschlossenen Nuten
im Blechpaket 34 eingebettet, enthält. Die Luftspulenwicklung 29 ist eine
Kurzschlußwicklung und ist mit einem lamellierten Rückschluß 42 hinterlegt.
In einer anderen hier nicht gezeigten Weiterbildung ist der Primärteil
als Kurzläufer oder Langläufer oder Langstator ausgeführt.

Fig.7 zeigt eine scheibenförmige Asynchronmaschine im schematischen
Axialschnitt. Die drehfelderzeugende Wicklung 30 ist im Blechpaket 34
untergebracht und die Luftspulenwicklung 29 ist im Luftspalt 4 frei beweglich,
relativ gegenüber den Körpern 6 und 7 der Feldeinrichtung. Der Körper
6 mit der Luftspaltgrenzfläche 31 ist hier z.B. als einfacher lamellierter
weichmagnetischer Eisenrückschluß 42 ausgeführt. Andere Ausführungen dieses
Körpers 6 sind in Fig.29 und Fig.30 des Schnittes entlang der Linie VI-VI
der Fig.7 zu sehen. Aber alle Ausführungen dieses Körpers 6 in den trommelförmigen
Ausführungen der Fig.12-25 sind auf den Körpers 6 der Scheibenform der
Fig.7 übertragbar, wie es in Fig.29 und Fig.30 beispielhaft gezeigt ist.
Fig.8 zeigt eine scheibenförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt, deren
konzeptioneller Aufbau der scheibenförmigen Maschine aus Fig.7 entspricht.
Bei dieser Ausgestaltung ist die drehfelderzeugende Wicklung 30 in der
Feldeinrichtung 7 im Außenbereich der Maschine angeordnet. In einer anderen
hier nicht dargestellten Ausgestaltung ist diese Wicklung mit der Feldeinrichtung
innerhalb der Sekundärwicklung, achsnah angeordnet, was unterschiedliche
Vorteile bietet. Diese räumliche Vertauschbarkeit zwischen drehfelderzeugendem
Teil der Feldeinrichtung und im Luftspalt gegenüberliegendem Körper der
Feldeinrichtung gilt für alle Maschinen.

Fig.9 zeigt eine scheibenförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt. Die
drehfelderzeugende Wicklung 30 ist als kernlose Luftspaltwicklung ausgeführt
und mit dem lamellierten Rückschluß 42 hinterlegt und kann seinerseits
auf einem weichmagnetischen, massiven Rückschluß 22 angebracht sein, was
für alle Figuren mit geblechten Rückschlüssen gilt aber nicht immer ausgewiesen
wurde. Die Luftspulenwicklung 29 ist frei im Luftspalt 4 zwischen den
und relativ zu den Körpern 6 und 7 verdrehbar. Durch die Permanentmagnete
40 die mit dem Rückschluß 22 hinterlegt sind, wird der Maschine verlustlos
ein starkes Erregerfeld zur Verfügung gestellt. Der Körper 6 rotiert synchron
mit dem Drehfeld der Wicklung 30. Die Schnittzeichnung entlang der Linie
VIII-VIII ist in Fig. 2 zu sehen, wenn man nur die Sekundärwicklung 29
betrachtet.
Fig.10 zeigt eine scheibenförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt.
Die Luftspulensekundärwicklung 29 ist frei im Luftspalt 4 zwischen den
und relativ zu den Körpern 6 und 7 verdrehbar. Sowohl der Körper 6 als
auch der Körper 7 enthalten eine drehfelderzeugende Wicklung 30, deren
Feld synchron miteinander umläuft und die sich im Luftspalt zu einem starken
Feld ergänzen. Eine Schnittzeichnung entlang der Linie IX-IX kann man
ausschließlich für die Sekundärwicklung 29 in Fig.2 sehen.

Fig.11 zeigt eine trommelförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt. Die
Luftspulenwicklung 29 ist frei im Luftspalt 4 zwischen den und relativ
zu den Körpern 6 und 7 verdrehbar. Sowohl der Körper 6 als auch der Körper
7 enthalten eine drehfelderzeugende Wicklung 29, deren Feld synchron miteinander
umläuft und die sich im Luftspalt zu einem starken Feld ergänzen. Hier
besteht die Möglichkeit die Wicklung strangweise auf beide Körper zu verteilen.
Fig.12-Fig.25 zeigen verschiedene Ausführungen des Körpers 6 mit der
, der einseitigen Primärwicklung gegenüberliegenden, Luftspaltgrenzfläche
31 der Fig.8, teilweise in Seitenansicht und im axialen Schnitt, wobei
sich die Ausgestaltungen auch auf scheibenförmige Ausführungen z.B. der
Fig.7,9,26, aber auch auf die lineare Ausgestaltungen oder anderen trommelförmigen
Ausgestaltungen, sowie auf Ausgestaltungen mit gebogenem Luftspalt oder
mit gebogenem oder gefalteten Spulen im Luftspalt mit mehreren Luftspaltabschnitten,
übertragen lassen, was für die scheibenförmigen Maschinen der Fig. 7,9,26
in den Fig. 28-30 beispiehaft gezeigt ist.
Da es bei diesen Körpern darum geht, daß er vor allem ausgeprägte Pole
enthält oder unter Einfluß des Drehfeldes entwickelt, und damit ein Einrasten
in den synchronen, verlustarmen Lauf gesichert ist, sind in den Figuren
die Pole, die spätestens im Betrieb hervortreten, eingezeichnet. Alle
Figuren sind beispielhaft auf eine vierpolige Drehfeldwicklung abgestimmt.
Für anderspolige Maschinen werden die Ausgestaltungen entsprechend abgeändert,
aber bleiben im Grundkonzept gleich. Auch das Verhältnis zwischen Aussparungen
zwischen den Polen und der Polweite kann variiert werden, wobei für die
meisten Anwendungen die Polweite im Verhältnis größer zu wählen ist, da
der asynchrone Anlauf nur grade gewährleistet sein muß, und der Körper
mit Drehmomenten nicht belastet wird und keine sonstigen asynchronen Betriebszustände
auftauchen und der Körper die Aufgabe hat, ein möglichst verlustarmer
das Luftspaltfeld stärkender, Rückschluß (im Sinne der Faraday'schen Idealbedingungen)
zu sein oder sogar ein verlustfreies Erregerfeld großer Polweite zusätzlich
zum Drehfeld zur Verfügung zu stellen.
Wenn ein im wesentlichen synchroner Betrieb der Feldeinrichtung gewährleistet
ist, kann man den Rückschluß 42 und das ferromagnetische Material 37,
so wie auch die Blechpakete 34 aus massiven Eisen ausführen, da kaum Wirbelstromverluste
zu erwarten sind, insbesondere bei Verwendung einer im Luftspalt gegenüberliegenden
primären drehfelderzeugenden Erregerwicklung, die nur halb in den Nuten
liegt oder ganz kernlos ausgeführt ist und so eine abgeschliffene oder
keine Stufung der Felderregerkurve auftritt.
Die Wicklungen 43 der Ausgestaltungen sind vorzugsweise Käfigwicklungen,
wie dargestellt, aber da diese Wicklung auch im Prinzip eine Sekundärwicklung
ist, gelten alle Möglichkeiten von Sekundarwicklungen und deren Möglichkeiten
der Einbettung in Nuten im Prinzip als Ausgestaltungsmöglichkeiten auch
hier, wobei auch herkömmliche Läuferwicklungen wie z.B. der Stromverdrängungsläufer
hier zum Einsatz kommen können.

Fig.12 zeigt eine Seitenansicht eines Körpers 6 in Fig.8 mit einer Käfigwicklung
43.
Fig.13 zeigt den Querschnitt des Körpers 6 in Fig.12, wobei die Käfigwicklung
43 kernlos aber mit einem lamellierten Rückschluß 42 hinterlegt ist, mit
dem sie vorzugsweise vergossen ist.

Fig.14 zeigt eine weitere Seitenansicht eines Körpers 6 in Fig.8 mit
einer Käfigwicklung 43, die Aussparungen hat, die durch Reluktanzmomente
erzeugende Plateaus 36 aus weichmagnetischem Eisen oder Hysteresematerial
ausgefüllt sind.
Fig.15 zeigt den Querschnitt des Körpers 6 in Fig.14.

Fig.16 zeigt einen Querschnitt einer Ausgestaltung des Körpers 6 in Fig.8,
die vom Aufbau der von Fig.15 ähnelt, jedoch das Material des Plateaus 36
sich von dem des Rückschlusses 42 unterscheidet, wobei die Plateaus aus
Permanentmagneten abwechselnder Polarität und/oder aus Hysteresematerial
ausgeführt sein können.
Fig.17 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, der sich von der von Fig.16 einerseits dadurch unterscheidet,
daß das Plateau 36 radial dicker ausgeführt und in das Blechpaket 34 eingelassen
ist und andererseits dadurch, daß die Anlaufwicklung in geschlossenen
Nuten eingelegt ist.

Fig.18 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, bei dem sich in Bewegungsrichtung Flächen mit Permanentmagneten
40 mit Flächen 37 von Hysteresematerial oder ferromagnetischem Material
abwechseln.
Fig.19 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, bei dem eine Anlaufwicklung 43 im Blechpaket 34 eingebettet
und mit Permanentmagneten 40 teilweise hinterlegt ist.
 
Fig.20 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, bei dem die Luftspaltgrenzfläche 31 mit sich in Bewegungsrichtung
abwechselnden Permanentmagneten belegt ist, die auf einem Rückschluß 22
angebracht sind. Statt der Permanentmagnete könnte man hier auch Hysteresematerial
verwenden.
Fig.21 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, mit Reluktanzmomenten erzeugenden Plateaus aus weichmagnetischem
Material 34, wobei in den Plateaus eine Anlaufwicklung 43 eingelassen
ist. Zwischen den Plateaus sind die Wickelköpfe oder Kurzschlußringe der
Wicklung zu sehen. align="center">
Fig.22 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, mit Reluktanzmomenten erzeugenden Plateaus 36, aus Hysteresematerial
oder von Permanentmagneten, die mit ferromagnetischem Material, vorzugsweise
weichmagnetischem Rückschlußmaterial 22 hinterlegt sind.
Fig.23 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, mit Reluktanzmomenten erzeugenden Plateaus 36, die aus ferromagnetischem
Material, insbesondere aus Permanentmagneten oder Hysteresematerial, bestehen
kann und zwischen den Plateaus elektrisch leitfähige Flächen 38, von vorzugsweise
Kupfer oder Aluminium, die mit Rückschlußmaterial 22 hinterlegt und stirnseitig
untereinander, durch einen hier nicht sichtbaren Kurzschlußring, kurzgeschlossen
sind.
Fig.24 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, ähnlich der Figur 22, wobei hier der Rückschluß und die Plateaus
36 aus dem gleichen Material vorzugsweise aus lamellierten oder vollem
weichmagnetischem Eisen besteht.
Fig.25 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausgestaltung des Körpers
6 in Fig.8, ähnlich der Fig.22,23,24, bei der die luftspaltseitige Fläche
der Plateaus 36 mit elektrisch leitfähigem Material belegt sind, was entweder
über die ganze Luftspaltgrenzfläche dieser Körper 6 ausgeweitet wird,
wie in der Figur gezeigt, und damit die Plateauflächen kurzgeschlossen
sind oder diese Flächen über stirnseitige Kurzschlußringe kurzgeschlossen
werden.
Fig.26 zeigt eine scheibenförmige Asynchronmaschine im Axialschnitt, die
auch in Figur 27 dargestellt ist. Dies ist eine Abwandlung der Maschinenkonfiguration
von Fig.7, mit der Besonderheit, daß die Sekundärspule (Wicklung 29) um
eine Verbindungskante 28 eines scheibenförmigen Körpers 6, hier vorzugsweise
aus Hysteresematerial oder einer Rückschlußscheibe mit beidseitig aufgebrachtem
Hysteresematerial bestehend, gefaltet ist und beidseitig der Faltkante
im Luftspalt mit den Luftspaltabschnitten 4',4'' verläuft. Die drehfelderzeugende
Feldeinrichtung 7 mit den Wicklungen 30 ist zwei mal vorhanden, jeweils
in einem Luftspaltabschnitt, wobei der Leiter 20 im Faltbereich 18 hier
weitgehend außerhalb des Luftspaltes liegt, was bei einer Weiterbildung,
mit genutztem Faltbereich, nicht der Fall ist. Das Gehäuse 2, welches
über die Spulenhalterung 21 mit der Luftspaltwicklung 29 verbunden ist,
und der Körper 6 der Feldeinrichtung rotieren gegenüber der feststehenden
Wicklung 30 des Körpers 7 der Feldeinrichtung und der Achse. Der Körper
6 ist durch ein Hochgenauigkeitslager auf der Achse gelagert, mit dem
es z.B. durch eine Zahnung und Verklebung fest verbunden ist. Dies ist
nur ein Beispiel für die die vielfältigen Ausgestaltungsmöglichkeiten
des gebogenen oder gefalteten Luftspaltes bzw. der unterschiedlichen Lage
seiner Abschnitte. Grundsätzlich ergeben alle Ausgestaltungsmöglichkeiten
des Primärteils, des Sekundärteils und der zum Primärteil gegenüberliegenden
Grenzfläche, die zur zuvor für einfache gerade Luftspaltabschnitte beschrieben
wurden, für jede gebogene oder gefaltete Form des Luftspaltes (bzw.der
unterschiedlichen Lage seiner Abschnitte im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung)
eine Weiterbildung.
Fig.27 zeigt die Asynchronmaschine von Fig.26 im Radialschnitt der Schnittlinie
XII-XII. Die Wicklung 29 ist als Kurzschlußläufer ausgeführt. Alle Spulenseiten
enden auf jeder Stirnseite in einem achsnahen Kurzschlußring.
Fig.28 zeigt eine Variante des Körpers 6 der Asynchronmaschine von Fig.26
im Radialschnitt der Schnittlinie XIII-XIII. Dies ist die entsprechende
scheibenförmige Anordnung der in Fig.15,16 gezeigten trommelförmigen Ausführung.
Fig.29 zeigt eine Variante des Körpers 6 der Asynchronmaschine von Fig.7
im Radialschnitt. Dies ist die entsprechende scheibenförmige Anordnung
der in Fig.14,15,16 gezeigten trommelförmigen Ausführung.
Fig.30 zeigt eine weitere Variante des Körpers 6 der Asynchronmaschine
von Fig.7 im Radialschnitt. Dies ist die entsprechende scheibenförmige
Anordnung der in Fig.22,24 gezeigten trommelförmigen Ausführungen.
Fig.31 zeigt eine trommelförmige Asynchronmaschine in Zylinderform, bei
der die Sekundärwicklung 29 mit dem lammellierten Rückschluß 42 hinterlegt
ist. Die Wicklung verläuft durch die drei Luftspaltabschnitte 4',4'',4'''
und ist dabei um die Eckkanten 10 gebogen, die hier abgerundet ausgeführt
ist. Die Primärwicklung 30 ist in dieser Ausführung gemäß den Luftspaltabschnitten
unterteilt. In einer anderen Weiterbildung ist sie für zwei benachbarte
Luftspaltabschnitte durchgängig. Die Schnittzeichnung entlang der Linie
XIV-XIV ist in Fig.27 zu sehen, wenn man nur die Sekundärwicklung betrachtet.
Patentansprüche
1. Asynchronmaschine, die aus einem Luftspalt (4) besteht, der von einer
Feldeinrichtung begrenzt ist, die mindestens in Form von mindestens zwei
voneinander beabstandeten Körpern (6,7) besteht, wobei jeweils ein 1ter
Körper (6) zu einem zweiten Körper (7) benachbart angeordnet ist, und
wobei mindestens zu einer der einander zugewandten Seiten des ersten und
zweiten Körpers elektromagnetische Pole (27) einer Primärwicklung (30)
gehören, die das primäre Dreh- oder Wanderfeld im Luftspalt bewirken und
senkrecht zum Luftspalt polarisiert sind, sich quer zu einer Bewegungsrichtung,
im wesentlichen über den vollen Luftspalt, jeweils im Ganzen oder in Teilpole
unterteilt, erstrecken und die vorzugsweise mit Rückschlußmaterial hinterlegt
sind und vorzugsweise einen vollflächigen oder durch Nuten unterteilten,
weichmagnetischen, vorzugsweise lamellierten, Eisenkern haben und in die
Bewegungsrichtung wechseln und deren Feld im wesentlichen innerhalb des
Polflächenbereiches jedes Poles, von einer Grenzfläche des Luftspaltes
(4) zur gegenüberliegenden Grenzfläche verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sekundärteil im Luftspalt liegt und mindestens eine ein- oder
zweipolige Luftspule (3) oder eine Wicklung (29) mit ein- oder zweipoligen
Luftspulen (3) ist, die im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung mindestens
zu einer Luftspaltgrenzfläche der Körper (6) oder (7) gleichmäßig beabstandet
liegen und sich mindestens zu dieser relativ bewegen und dabei jede Spulenseite
der mindestens einen Luftspule die Bewegungsrichtung quert, und am äußeren
Rand des Luftspaltes (4) mit einer anderen Spulenseite direkt oder über
vorwiegend unwirksame Leiter oder Wickelkopfleiter zu mindestens einer
Luftspule (3) verbunden ist.
2. Asynchronmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
mindestens eine Luftspule (3), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
einseitig im festen Kontakt mit einem Körper (6,7) ist, der aus Rückschlußmaterial
besteht, welches eine Grenzfläche des Luftspaltes bildet, und die Luftspule
sich gleichmäßig mit diesem relativ zur, im Luftspalt gegenüberliegenden
Grenzfläche des dreh- oder wanderfelderzeugenden Körpers der Feldeinrichtung,
bewegt, wobei das Rückschlußmaterial vorzugsweise aus weichmagnetischem
und lamelliertem Dynamoblech besteht.
3. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Luftspule (3) oder Wicklung mit Luftspulen (3)
keinen Kontakt als Rückschluß zu einer der beiden Grenzflächen des Luftspaltes
und den dazugehörigen Körpern (6,7) hat und sich, im Schnitt quer zur
Bewegungsrichtung, etwa mittig und gleichmäßig vom ersten und zweiten
Körper beabstandet im Luftspalt (4) erstreckt und sich relativ zur Feldeinrichtung
bewegt.
4. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der gegenüberliegenden Grenzflächen der Körper (6,7)
mindestens eine Dreh- oder Wanderfeld erzeugende Einrichtung (Primärwicklung
30) enthält, vorzugsweise in Form von einer Wechselstromwicklung oder
von mindestens zwei Wechselstromwicklungen, die räumlich zueinander, bei
rotierenden Maschinen vorzugsweise 90°, versetzt sind und mit Hilfe von
Kondensatoren, Widerständen oder Drosselspulen eine der beiden Wicklungen
eine Hilfsphase bildet, oder in Form von mindestens einer Mehrphasenwicklung,
vorzugsweise eine Drehstrom- oder Wanderfeldwicklung, oder in Form von
einer Spaltpolanordnung mit einer Hauptwicklung und einer dazu räumlich
versetzten und durch einen Teil des Jochs miteinander verbundenen Hilfswicklung,
die als Kurzschlußring ausgeführt ist und die primärfelderzeugende Wicklung,
vorzugsweise und mit Ausnahme der Spaltpolanordnung, nur einen in Richtung
Spulenachse verkürzten oder keinen Kern enthält und als Luftspulenwicklung
nur mit Rückschlußmaterial, welches vorzugsweise lamelliert ist, hinterlegt
ausgeführt ist.
5. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der oder die Körper (6,7) der gegenüberliegenden Luftspaltgrenzflächen,
die mindestens eine dreh- oder wanderfelderzeugende Einrichtung (Primärwicklung
30) enthalten, mehrere verschiedenpolige Wicklungen enthalten, zwischen
denen umgeschaltet werden kann.
6. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegende Luftspaltgrenzfläche (31) zu der Grenzfläche,
die mindestens eine dreh- oder wanderfelderzeugenden Einrichtung enthält
und zu einem der Körper (6) oder (7) gehört, Mittel enthält, welche entweder
durch Materialart und/oder Materialform einen asynchronen Anlauf ermöglichen,
wobei vorzugsweise Hysteresematerial, bevorzugt halbhartmagnetisches Eisen,
und /oder weichmagnetisches Eisen, bevorzugt lamelliert, und /oder elektrische
Leiter, in Form von Spulen, oder Flächen von elektrisch leitfähigem Material,
wie Kupfer und Aluminium, verwendet werden, und/oder solche Mittel enthält,
welche durch Materialart einen synchronen Betrieb der Maschine ermöglichen,
wobei vorzugsweise Mittel verwendet werden, die im Zusammenhang mit dem
Drehfeld Momente erzeugen, die ein Einrasten dieses Körpers der Feldeinrichtung
in den synchronen Betrieb ermöglichen, wobei vorzugsweise Permanentmagnete,
Hysteresematerial, wie halbhartmagnetisches Eisen verwendet wird oder,
vorzugsweise weichmagnetische, Eisenflächen nur teilweise Teil der Grenzfläche
eines gleichmäßigen Luftspaltes sind oder sie Plateaus eines ungleichmäßigen
Luftspaltes bilden, so daß in diesem durch das Drehfeld ausgeprägte Pole
erzeugt werden und Reluktanzmomente entstehen durch die unterschiedliche
Luftspaltbreite.
7. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (6,7) der gegenüberliegenden Luftspaltgrenzfläche (31)
eine Kurzschlußwicklung vorzugsweise eine Käfigwicklung und/oder eine
Wicklung, die über Schleifringe mindestens beim Anlaufen von Außen zugänglich
ist, enthält, oder sie auch eine dreh- oder wanderfelderzeugende Einrichtung
enthält, oder sie eine kernlose dreh- oder wanderfelderzeugende Wicklung
30 mit Rückschluß hinterlegt, deren Drehfeld sich synchron zu dem Feld
der gegenüberliegenden Grenzfläche bewegt, enthält.
8. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (6,7) der gegenüberliegenden Luftspaltgrenzfläche (31)
beim Anlaufen der Maschine mit der sekundären Wicklung mit Luftspulen
(3) mechanisch gekoppelt wird.
9. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegende Luftspaltgrenzfläche (31) aus sich in Bewegungsrichtung
abwechselnden Permanentmagneten besteht und ihr Körper (6,7) beim Betrieb
mit Drehstrom beim Anlaufen, vorzugsweise durch einen Motor angeworfen
wird, was ansonsten entfällt.
10. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegende Luftspaltgrenzfläche (31) vollkommen oder teilweise
aus Hysteresematerial besteht.
11. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegende Luftspaltgrenzfläche (31) vollkommen aus weichmagnetischem,
vorzugsweise lamelliertem Eisen besteht, oder
sie keine geschlossene vorzugsweise lamellierte eiserne Oberfläche, in
der Ebene einer gleichmäßigen Grenzfläche, bildet, sondern gezielte Erhebungen
oder Plateaus (36) enthält, die im Abstand in etwa den Polen des im Luftspalt
gegenüberliegenden Dreh- oder Wanderfeldes entspricht,
und daß die Senken zwischen den Plateaus (36) vorzugsweise mit nicht magnetischem
Material ausgefüllt sind oder diese Erhebungen zusätzlich als Windflügel
zur Kühlung der Spule dienen, oder
zwischen den Plateaus (36) ein oder mehrere Wicklungen, vorzugsweise eine
Käfigwicklung (43) aus elektrisch leitfähigem Material, eisenfrei liegen
oder in offene, halb offene oder geschlossene Nuten eines Rückschlußkörpers
(34) eingebracht sind, wobei die Spulenseiten der Wicklung (43) den Luftspalt
in voller Breite queren indem sie vorzugsweise rechtwinklig, schräg oder
staffelförmig zur Bewegungsrichtung verlaufen, oder
zwischen den Plateaus (36) Flächen von elektrisch leitfähigem Material
(38) eingebracht sind, oder
auf den Plateaus (36) Flächen von elektrisch leitfähigem Material (38)
aufgebracht sind, oder auf und zwischen den Plateaus Flächen von elektrisch
leitfähigem Material aufgebracht sind, wobei die Flächen vorzugsweise
an den Stirnseiten oder den Rändern des Luftspaltes durch einen elektrisch
leitfähigen Ring oder Band kurzgeschlossen sind, oder
die Plateaus (36) selbst eine in offenen, halbgeschlossenen oder geschlossenen
Nuten angeordnete, Wicklung (43), vorzugsweise Kurzschlusswicklung, insbesondere
Käfigwicklung, enthält, und/oder
zwischen den Plateaus Permanentmagnete (40) abwechselnder Polarität oder
Hysteresematerial (37) eingebracht ist.
.
12. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegende Luftspaltgrenzfläche (31) eine weichmagnetische,
vorzugsweise lamellierte Rückschlußfläche (42) ist, auf der eine Wicklung
(43), vorzugsweise eine Käfigwicklung, angebracht ist, die in Bewegungsrichtung,
bevorzugt über die volle Breite, quer zur Bewegungsrichtung im Abstand
der Pole des Dreh- oder Wanderfeldes wicklungsfreie Flächen enthält, wobei
die Spulenseiten der Käfigwicklung den Luftspalt in voller Breite queren,
indem sie vorzugsweise rechtwinklig, schräg oder staffelförmig zur Bewegungsrichtung
verlaufen, und in einer Ausgestaltung dessen permanentmagnetische Pole
(40), die senkrecht zur Grenzfläche polarisiert sind und/oder Hysteresematerial
(37) in diesen wicklungsfreien Flächen, jedoch nur ein Material pro Fläche,
auf der Rückschlußfläche (22) oder teilweise in diese versenkt angebracht
sind, oder unter der Wicklung (43) innerhalb des Rückschlußkörpers (34)
magnetische Pole (40) angebracht sind.
13. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegende Luftspaltgrenzfläche (31) vollflächig oder teilflächig,
als Plateaus (36), auf einem Weicheisenrückschluß (22), oder aus Flächen
abwechselnden Materials von ferromagnetischem Material, vorzugsweise Hysteresematerial
(37), und von permanentmagnetischen Polen (40), die senkrecht zur Grenzfläche
polarisiert sind, besteht.
14. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Luftspule (3) Teil einer ein oder mehrphasigen
Wicklung (30) ist, die vorzugsweise eine dreiphasige Drehstromwicklung
oder eine zweiphasige Wicklung oder Teil einer Gleichstromwicklung ist,
die über einen Kommutator von außen zugänglich ist, bei der die Bürsten
des Kommutators verdrehbar oder verschiebbar sind.
15. Asynchronmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
sekundäre Wicklung oder die primäre Drehfeldwicklung (30) von außen direkt
oder über Schleifringe zugänglich sind.
16. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 14 und 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Luftspule (3) Teil einer Kurzschlußwicklung (29)
ist, die entweder in jeder Betriebsphase eine Kurzschlußwicklung, vorzugsweise
eine Käfigwicklung mit rechtwinklig oder schräge oder staffelförmig zur
Bewegungsrichtung verlaufenden Spulenseiten, ist oder die während des
Betriebes zu einer Kurzschlußwicklung, vorzugsweise automatisch in Drehzahlabhängigkeit
oder von außen gesteuert, umgeschaltet wird.
17. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftspalt (4), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, aus mindestens
zwei benachbarten Luftspaltabschnitten (4',4''...) besteht, die mit einer
ihrer Luftspaltgrenzflächen, die zum ersten Körper (6) gehören, sich berührend
entweder so aneinander stoßen, daß die beiden Grenzflächen sich entweder
im Berührungspunkt schneiden und so eine Eckkante (10) bilden, oder die
beiden Grenzflächen auf Stoß unter einem Winkel von 180° aneinanderstoßen
und so im Berührungspunkt eine Stoßkante (10) bilden oder sich mindestens
einseitig so weit nähern, daß sie durch eine kurze Verbindungskante (28)
des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden sind, und daß jede Spulenseite
jeder Luftspule (3) durch den Luftspalt mit seinen Luftspaltabschnitten
verläuft, wobei sie an jeder Stoß- oder Eckkante (10) oder Verbindungskante
(28) ihre geometrische Form ändert und dabei ein oder mehrere Biegungen
und/oder Faltungen um den ersten Körper (6) vollzieht und jede Spulenseite
im wesentlichen im Luftspalt (4) verläuft, wobei der einzelne Luftspaltabschnitt
vorzugsweise gerade oder bogenförmig ist und sich mindestens einer der
Luftspaltabschnitte der Achse oder Welle nähert.
18. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftspalt (4), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, ein bogenförmiger
Luftspalt (4) ist, der innenseitig vom ersten Körper (6) und außenseitig
vom zweiten Körper (7), oder umgekehrt, begrenzt ist, und sich jede Spulenseite
der mindestens einen Luftspule (3) in dem Luftspalt (4) im wesentlichen
in der vollen Bogenlänge erstreckt, und im wesentlichen in dem Luftspalt
verläuft.
19. Asynchronmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Luftspaltabschnitte (4',4''), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung,
parallel zueinander liegen und daß deren inneren Grenzflächen, einen gleichmäßig
schmalen, scheibenförmigen ersten Körper (6) begrenzen.
20. Asynchronmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß im
Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, der Luftspalt (4) aus mindestens drei
Luftspaltabschnitten (4', 4'',4''' ) besteht, wobei mindestens zwei benachbarte
Luftspaltabschnitte (4',4''), im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, gerade
sind und unter einem Winkel von vorzugsweise 90° zueinander liegen, wobei
sie sich entweder an einer ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen
schneiden, was eine Eckkante (10) bildet, oder mit ihren inneren Grenzflächen
mindestens einseitig so weit nähern, daß sie durch eine kurze Verbindungskante
(28) des gemeinsam begrenzten ersten Körpers verbunden sind, wobei die
Verbindungskante vorzugsweise abgerundet ist.
21. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 17 oder 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung, der Luftspalt
(4) aus mindestens drei Luftspaltabschnitten (4', 4'',4''' ) besteht,
wobei die Luftspaltabschnitte (4',4'') sich der Achse oder Welle nähern
und umfangseitig mit dem Luftspaltabschnitt (4'') über eine Stoß- oder
Eckkante (10) oder Verbindungskante (28) verbunden sind, wobei jeder Luftspaltabschnitt
entweder gerade oder bogenförmig ist und vorzugsweise benachbarte gerade
Luftspaltabschnitte unter einem Winkel von 90° zueinander liegen.
22. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 17 oder 20, dadurch gekennzeichnet,
daß der Luftspalt (4) im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung aus mindestens
zwei benachbarten Luftspaltabschnitten (4',4''...) besteht, die sich an
einer ihrer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzflächen im Berührungspunkt
spitzwinklig schneiden, was eine Eckkante (10) des ersten Körpers bildet,
die vorzugsweise abgerundet ist, wobei der erste Körper, der mindestens
in diesem Bereich ein sehr dünner und insgesamt ein schmaler langgestreckter
Körper von ungleichmäßiger Dicke ist, und wobei die in der Eckkante (10)
sich schneidenden Grenzflächen mindestens vorwiegend aus Rückschlußmaterial
bestehen und die magnetischen Pole (27) zur Luftspaltgrenzfläche des zweiten
Körpers gehören.
24. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiter (20) des Faltbereichs (18) jeder Luftspule (3) der Wicklung
(29) zu einem großen Teil vom Feld durchdrungen sind in dem in diesem
Teil des Faltbereiches mindestens ein gleichmäßiger und/oder ungleichmäßiger
Luftspaltabschnitt mit jeweils einseitig angebrachten magnetischen Polen
den Leiter begrenzt und vorzugsweise die Verbindungskante (28) mit mindestens
einer zum ersten Körper (6) gehörenden Grenzfläche der Luftspaltabschnitte
eine Polfläche gleicher Polarität oder eine dem Dreh- oder Wanderfeld
gegenüberliegende Grenzfläche mit ihren vielfältigen Ausgestaltungsformen
bildet oder die magnetischen Teilpole über die gemeinsame Stoß- oder Eckkante
(10) hinaus oder mit einer Verbindungskante (28) einen gemeinsamen durchgehenden,
magnetischen Pol, der rechtwinklig zu seiner Luftspaltgrenzfläche oder
Oberfläche magnetisiert ist, oder Rückschluß bilden.
25. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 26 dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung linear ist.
26. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 26 dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung der Feldeinrichtung und der mindestens eine Luftspule
(3) rotierend relativ zu einer Achse (24) oder einer Welle (1) ist.
27. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feldeinrichtung von einem Gehäuse (2) umgeben ist oder selbst
das Gehäuse oder Teile des Gehäuses ist, und daß entweder die mindestens
eine Luftspule (3) mit einer Welle (1) oder Achse (24) oder einer linearen
Läuferschiene fest verbunden ist, wobei mindestens der dreh- und wanderfelderzeugende
Teil der Feldeinrichtung direkt und/oder über ein Gehäuse (2) gelagert
ist, oder daß die mindestens eine Luftspule (3) direkt und/oder über eine
Spulenhalterung (21) und/oder über ein Gehäuse (2) auf der Welle (1) oder
Achse (24) oder der linearen Läuferschiene gelagert ist und mindestens
der dreh- und wanderfelderzeugende Teil der Feldeinrichtung dabei mit
der Welle oder Achse oder der linearen Läuferschiene fest verbunden ist
und im Falle eines synchron mit der Feldbewegung, mitlaufenden Körpers
der Feldeinrichtung, dieser in jedem Falle auf dieser Welle oder Achse
oder Läuferschiene ebenfalls gelagert ist.
28. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 25,27 dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung linear ist und die Feldeinrichtung mindestens aus zwei
langgestreckten plattenförmigen Körpern (6,7) bestehen, die in Sandwichart
übereinander liegen und zwischen sich den Luftspalt oder jeweils einen
Luftspaltabschnitt begrenzen, in denen die Luftspaltwicklung verläuft,
und vorzugsweise am Rückschluß des Läufers Windflügel angebracht sind.
29. Asynchronmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 24,26,27, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bewegung der Feldeinrichtung und der mindestens
eine Luftspule (3) rotierend relativ zu einer Achse (24) oder einer Welle
(1) ist, wobei die Maschine als Scheibenmaschine aus scheibenförmigen
Körpern (6,7) der Feldeinrichtung oder als trommelförmige Maschine aus
ineinandergeschachtelten, trommelförmigen Voll- oder Hohlkörpern (6,7)
oder als Glockenmaschine aus ineinandergeschachtelten glockenförmigen
Körpern (6,7) und vorzugsweise in Ausgestaltungen ergänzt durch trommelförmige
und/oder scheibenförmige Körper (6,7), aufgebaut ist, und diese Körper
jeweils konzentrisch zur gemeinsamen Achse oder Welle liegen, wobei der
Luftspalt zwischen zwei oder mehreren Körpern (6,7) verläuft und in dem
sich die mindestens eine Luftspule, mit ihren Spulenseiten, im Schnitt
quer zur Bewegungsrichtung, in voller Luftspaltbreite erstreckt, und vorzugsweise
am Rückschluß des Läufers Flügel zur Leitung von Kühlmittel angebracht
sind.
Teilenummern in den Figuren
-
1 Welle
2 Gehäuse
3 Spule (offen, geschlossen)
4 Luftspalt
4',4''... Luftspaltabschnitte
des Luftspaltes 4
6 erster Körper der Feldeinrichtung
(bildet eine Grenzfläche des Luftspaltes
4)
7 zweiter Körper der Feldeinrichtung
(bildet die andere Grenzfläche des Luftspaltes
4)
10 Kante des 1ten Körpers
(liegt in Bewegungsrichtung und ist eine Stoßkante oder Eckkante)
13 Lager
18 Faltbereich
20 Leiter im Faltbereich
21 Spulenhalterung
24 Achse
27 magnetischer Pol
28 Verbindungskontakte
29 sekundäre Luftspaltwicklung
30 Primärwicklung
31 Luftspaltgrenzfläche, die der einseitigen Primärwicklung gegenüber
liegt
34 Blechpakete mit Wicklung in Nuten eingelegt
36 Plateau
37 ferromagnetisches Material insbesondere Hysteresematerial (halbhart
magnetisch)
38 elektrisch leitfähige Flächen
40 Permanentmagnete 41 elektromagnetische Pole
42 lamellierter Rückschluß
43 Wicklung, insbesondere Käfigwicklung in der dem Dreh- oder Wanderfeld
gegenüberliegenden Grenzfläche
-
Zusammenfassung
Bei der Erfindung handelt es sich um Asynchronmaschinen für jeweils rotierende
oder lineare Anwendungen mit hoher Effizienz und Effektivität.
Dies wird erreicht durch den Einsatz von Luftspaltwicklungen mindestens
im Sekundärteil, wobei diese entweder mit Rückschlußmaterial im Kontakt
steht oder relativ gegenüber den Luftspaltgrenzflächen frei beweglich
ist. Ein besserer Grad der Effizienz wird erreicht, wenn der Spulenausnutzungsgrad
erhöht wird, indem die Wicklung im Schnitt quer zur Bewegungsrichtung
gebogen oder gefaltet ausgeführt wird, wobei die gebogenen oder einseitig
der Faltung liegenden Leiterteile in- oder außerhalb vom Luftspalt liegen
können. Ein besonders hoher Spulenausnutzungsgrad wird dabei bei rotierenden
Maschinen mit zweipoligen Luftspulen erreicht, wenn diese der Achse oder
Welle angenähert werden und vollständig im Luftspalt liegen oder wird
durch den Einsatz von einpoligen Luftspulen erreicht, die vorzugsweise
mit Rückschlußmaterial hinterlegt sind.
Im Fall der frei beweglichen sekundären Luftspaltwicklung ist die der
mindestens einen Primärwicklung gegenüberliegenden Luftspaltgrenzfläche
auf vielfältige Weise als asynchron/synchron Läufer oder als weitere Primärwicklung
energiesparend ausgeführt.
(Figuren zur Zusammenfassung: 1,7,26)
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